Die Klasse der KIR2.1-Inhibitoren umfasst ein breites Spektrum von Chemikalien, die die Aktivität von Ionenkanälen auf komplexe Weise modulieren, um eine selektive Hemmung von KIR2.1 zu erreichen. Baicalein, ein Flavonoid, hemmt KIR2.1 direkt, indem es auf den Akt/mTOR-Signalweg abzielt und die normale Regulierung der KIR2.1-Kanäle unterbricht. Tertiapin-Q, ein aus einem Gift gewonnenes Peptid, wirkt als direkter Inhibitor, indem es an die porenbildende Region von KIR2.1 bindet und so die Ionenleitfähigkeit einschränkt. ML133, ein kleines Molekül, hemmt KIR2.1 durch direkte Interaktion mit dem Ionenkanal und liefert damit eine molekulare Grundlage für seine hemmende Wirkung.
Clofilium und Paxillin sind Beispiele für direkte Hemmstoffe von KIR2.1, indem sie die Kinetik modulieren bzw. die Kanalpore blockieren. Dofetilid beeinflusst KIR2.1 indirekt, indem es auf den hERG-Kanal abzielt, was die Verflechtung der Ionenkanäle bei der Modulation der KIR2.1-Aktivität verdeutlicht. Glibenclamid und Nifedipin wirken sich indirekt auf KIR2.1 aus, indem sie in KATP-Kanäle bzw. Kalziumkanäle eingreifen, was die komplizierte Wechselwirkung zwischen Kalium- und Kalziumkanälen verdeutlicht. Bariumchlorid und 4-Aminopyridin blockieren direkt die Pore des KIR2.1-Kanals, was die direkte hemmende Wirkung von Metallionen und Kaliumkanalblockern verdeutlicht. Linopirdin und XE991 hemmen KIR2.1 indirekt, indem sie selektiv auf andere Kaliumkanäle abzielen, was das komplexe Zusammenspiel zwischen verschiedenen Kaliumkanälen bei der Modulation der KIR2.1-Aktivität verdeutlicht. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die KIR2.1-Inhibitoren die vielfältigen Strategien zur selektiven Modulation der Funktion von Ionenkanälen aufklären und wertvolle Einblicke in die komplizierten Regulationsmechanismen der KIR2.1-Aktivität liefern. Diese Inhibitoren bieten einen pharmakologischen Ansatz zur Erforschung der nuancierten Interaktionen innerhalb der Ionenkanalnetzwerke und ebnen den Weg für ein besseres Verständnis der Ionenkanalmodulation und ihrer Auswirkungen auf die Zellphysiologie.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Baicalein | 491-67-8 | sc-200494 sc-200494A sc-200494B sc-200494C | 10 mg 100 mg 500 mg 1 g | ¥361.00 ¥474.00 ¥1828.00 ¥3294.00 | 12 | |
Baicalein, ein Flavonoid, das in Scutellaria baicalensis vorkommt, hemmt KIR2.1 durch Modulation des Akt/mTOR-Signalwegs. Baicalein unterdrückt die Akt-Aktivierung, was zur Hemmung von mTOR führt, einem nachgeschalteten Effektor, der an der KIR2.1-Regulation beteiligt ist. Die Unterbrechung dieses Signalwegs führt zu einer verminderten Expression und Aktivität von KIR2.1 und liefert einen mechanistischen Einblick in die Wirkungsweise von Baicalein als direkter Inhibitor von KIR2.1 durch gezielte Beeinflussung der Akt/mTOR-Signalachse. | ||||||
ML 133 hydrochloride | 1222781-70-5 | sc-484328 | 5 mg | ¥948.00 | ||
ML133, ein kleines Molekül, wirkt als KIR2.1-Inhibitor, indem es auf seinen Ionenkanal abzielt. Diese Verbindung bindet an die Kanalpore und behindert den Ionenfluss durch KIR2.1. Die direkte Interaktion von ML133 mit der Ionenkanalregion von KIR2.1 verdeutlicht seinen Hemmungsmechanismus und liefert eine molekulare Grundlage für sein Potenzial als pharmakologischer Inhibitor der KIR2.1-Funktion. | ||||||
Clofilium tosylate | 92953-10-1 | sc-391228 sc-391228A | 25 mg 100 mg | ¥4930.00 ¥11733.00 | 1 | |
Clofilium, ein Antiarrhythmikum der Klasse III, hemmt KIR2.1 durch Modulation der Kinetik des Kanals. Es verlangsamt die Aktivierungs- und Deaktivierungskinetik von KIR2.1, was zu einer verringerten Ionenleitfähigkeit führt. Die Modulation der Kinetik des Kanals durch Clofilium veranschaulicht seine direkte hemmende Wirkung auf KIR2.1 und zeigt einen pharmakologischen Ansatz zur Regulierung der Aktivität dieses Kaliumkanals auf. | ||||||
Paxilline | 57186-25-1 | sc-3588 sc-3588A | 5 mg 25 mg | ¥2911.00 ¥10628.00 | 14 | |
Paxillin, ein Mykotoxin, das in Penicillium paxilli vorkommt, hemmt KIR2.1 durch selektive Blockade der Kanalpore. Diese Verbindung stört die Ionenpermeation durch KIR2.1 und unterbricht dessen normale physiologische Funktion. Die spezifische Interaktion von Paxillin mit der Kanalpore unterstreicht seine direkte hemmende Rolle bei der Modulation von KIR2.1 und gibt Einblicke in die potenzielle Verwendung von aus Mykotoxinen gewonnenen Verbindungen als gezielte Inhibitoren der Ionenkanalaktivität. | ||||||
Glyburide (Glibenclamide) | 10238-21-8 | sc-200982 sc-200982A sc-200982D sc-200982B sc-200982C | 1 g 5 g 25 g 100 g 500 g | ¥519.00 ¥688.00 ¥1320.00 ¥1952.00 ¥5979.00 | 36 | |
Glibenclamid, ein ATP-sensitiver Kaliumkanal-Inhibitor (KATP), beeinflusst indirekt KIR2.1, indem er KATP-Kanäle blockiert. Die Hemmung von KATP-Kanälen führt zu einer Depolarisierung der Zellmembran, wodurch sich der elektrochemische Gradient über die Membran verändert und indirekt die Aktivität von KIR2.1 beeinflusst wird | ||||||
Barium chloride dihydrate | 10326-27-9 | sc-202970 sc-202970A sc-202970B sc-202970C | 100 g 500 g 2.5 kg 5 kg | ¥327.00 ¥643.00 ¥1376.00 ¥2414.00 | ||
Bariumchlorid hemmt KIR2.1 durch direkte Blockierung der Kanalpore. Diese Verbindung behindert die Ionenpermeation durch den Kanal und stört so dessen normale Funktion. Die spezifische Wechselwirkung von Bariumchlorid mit der Kanalpore unterstreicht seine direkte hemmende Rolle bei der Modulation von KIR2.1 und liefert Erkenntnisse über die potenzielle Verwendung von Metallionen als direkte Inhibitoren der Ionenkanalaktivität. | ||||||
Nifedipine | 21829-25-4 | sc-3589 sc-3589A | 1 g 5 g | ¥666.00 ¥1952.00 | 15 | |
Nifedipin, ein Kalziumkanalblocker, hemmt indirekt KIR2.1, indem es die intrazellulären Kalziumspiegel moduliert. Durch die Blockierung von Kalziumkanälen reduziert Nifedipin die intrazellulären Kalziumkonzentrationen und beeinflusst indirekt die Aktivität von KIR2.1. Die indirekte Hemmung von KIR2.1 durch Nifedipin verdeutlicht die komplexe Wechselwirkung zwischen Kalziumsignalen und Kaliumkanalregulierung und bietet einen pharmakologischen Ansatz zur Modulation der KIR2.1-Funktion durch Kalziumkanalinterferenz. | ||||||
4-Aminopyridine | 504-24-5 | sc-202421 sc-202421B sc-202421A | 25 g 1 kg 100 g | ¥429.00 ¥13031.00 ¥1376.00 | 3 | |
4-Aminopyridin hemmt KIR2.1 durch Blockierung der verzögerten Gleichrichter-Kaliumkanäle. Diese Verbindung unterbricht die Kaliumströme und beeinträchtigt das für die Funktion von KIR2.1 notwendige elektrochemische Gleichgewicht. Die indirekte Hemmung von KIR2.1 durch 4-Aminopyridin veranschaulicht die Vernetzung von Kaliumkanälen und bietet einen pharmakologischen Ansatz zur Modulation der KIR2.1-Aktivität durch verzögerte Gleichrichter-Kaliumkanal-Interferenz. | ||||||
Linopirdine dihydrochloride | 113168-57-3 | sc-204058 sc-204058A | 10 mg 50 mg | ¥1862.00 ¥7897.00 | ||
Linopirdin, ein selektiver Blocker spannungsabhängiger Kaliumkanäle, hemmt indirekt KIR2.1, indem es auf andere Kaliumkanäle abzielt. Durch die Blockade spezifischer Kaliumkanäle verändert Linopirdin das elektrochemische Gleichgewicht und beeinflusst indirekt die Aktivität von KIR2.1. T | ||||||
XE 991 dihydrochloride | 122955-42-4 | sc-203453 sc-203453A | 10 mg 50 mg | ¥1986.00 ¥8270.00 | ||
XE991, ein Blocker von KCNQ-Kaliumkanälen, hemmt KIR2.1 indirekt, indem er auf andere Kaliumkanäle abzielt. Durch die Blockade von KCNQ-Kanälen unterbricht XE991 die Kaliumströme und beeinträchtigt so das für die Funktion von KIR2.1 notwendige elektrochemische Gleichgewicht. Die indirekte Hemmung von KIR2.1 durch XE991 veranschaulicht die komplizierte Wechselwirkung zwischen verschiedenen Kaliumkanälen und bietet einen pharmakologischen Ansatz zur Modulation der KIR2.1-Aktivität durch selektive Kaliumkanalinterferenz. | ||||||