KCNQ3-Inhibitoren sind eine Klasse chemischer Verbindungen mit einer besonderen Wirkungsweise, die auf die Beeinflussung der KCNQ3-Ionenkanäle ausgerichtet ist. Diese Ionenkanäle, eine Untergruppe der größeren KCNQ-Familie, sind grundlegende Bestandteile von Zellmembranstrukturen. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, den Fluss von Kaliumionen durch diese Membranen zu regulieren, wodurch sie die elektrischen Eigenschaften und die Erregbarkeit von Zellen entscheidend beeinflussen. KCNQ3-Kanäle kommen vor allem im Nervensystem vor, wo sie an der Formung von Aktionspotenzialen und der Steuerung neuronaler Zündmuster beteiligt sind. Folglich kann die gesamte elektrische Aktivität der Zelle erheblich beeinflusst werden. Das komplizierte Zusammenspiel zwischen Ionenkanälen, einschließlich KCNQ3, ist ein wesentlicher Bestandteil verschiedener physiologischer Prozesse, insbesondere bei der neuronalen Kommunikation und der Signalausbreitung. Die Modulation von KCNQ3-Kanälen durch Hemmstoffe kann weitreichende Folgen haben.
Da diese Kanäle an der Gestaltung der elektrischen Eigenschaften von Zellen beteiligt sind, können sich Veränderungen ihrer Aktivität auf die neuronale Erregbarkeit, die Freisetzung von Neurotransmittern und die gesamte Netzwerkaktivität auswirken. Eine solche Modulation kann die Übertragung von Signalen innerhalb neuronaler Schaltkreise beeinflussen und möglicherweise zu physiologischen Reaktionen führen, die von veränderten neuronalen Feuermustern bis hin zu Veränderungen der Neurotransmitterfreisetzung reichen. Laufende wissenschaftliche Forschungen zielen darauf ab, die genauen Mechanismen zu entschlüsseln, durch die KCNQ3-Inhibitoren mit diesen Ionenkanälen interagieren. Durch die Aufklärung dieser Mechanismen auf molekularer Ebene wollen die Forscher tiefere Einblicke in die möglichen Auswirkungen der KCNQ3-Hemmung auf die Zellfunktionen und die neuronale Kommunikation gewinnen. Während der volle Umfang ihrer Anwendungen und Auswirkungen noch erforscht wird, liegt die Bedeutung der KCNQ3-Inhibitoren in ihrer Fähigkeit, das Verhalten von Ionenkanälen selektiv zu beeinflussen und dadurch verschiedene Aspekte der zellulären Erregbarkeit und der elektrischen Signalübertragung in neuronalen Geweben zu beeinflussen.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Glyburide (Glibenclamide) | 10238-21-8 | sc-200982 sc-200982A sc-200982D sc-200982B sc-200982C | 1 g 5 g 25 g 100 g 500 g | ¥519.00 ¥688.00 ¥1320.00 ¥1952.00 ¥5979.00 | 36 | |
XE991 ist ein selektiver KCNQ3-Inhibitor, der auf seine potenzielle Rolle bei der Modulation der neuronalen Aktivität untersucht wurde. | ||||||
ICA 069673 | 582323-16-8 | sc-362745 sc-362745A | 10 mg 50 mg | ¥1794.00 ¥7277.00 | ||
Diese Verbindung ist dafür bekannt, KCNQ3- und KCNQ4-Kanäle zu hemmen, und es wurde untersucht, ob sie möglicherweise Erkrankungen wie Epilepsie beeinflussen kann. | ||||||
Chromanol 293B | 163163-23-3 | sc-203889 sc-203889A | 10 mg 50 mg | ¥2053.00 ¥8732.00 | 1 | |
Diese Verbindung ist ein bekannter Inhibitor von KCNQ-Kanälen und wurde auf seine Auswirkungen auf Herzrhythmusstörungen untersucht. | ||||||