Chemische Inhibitoren von Kal1 können ihre hemmende Wirkung durch Interferenz mit dem Mevalonat-Weg entfalten, der für die als Prenylierung bekannte posttranslationale Modifikation entscheidend ist. Die Prenylierung ist ein notwendiger Prozess für die ordnungsgemäße Funktion von Kal1, da dabei Lipidgruppen an das Protein angefügt werden, die für seine Lokalisierung und Aktivität in der Zelle entscheidend sind. Bisphosphonate wie Alendronat, Zoledronat, Risedronat, Ibandronat und Pamidronat zielen auf die Farnesylpyrophosphat-Synthase innerhalb des Mevalonat-Wegs ab. Durch Hemmung dieses Enzyms verhindern diese Bisphosphonate die Synthese von Farnesylpyrophosphat, einem Schlüsselsubstrat für die Prenylierung von Proteinen wie Kal1. Ohne Prenylierung kann sich Kal1 nicht an Zellmembranen anlagern oder mit anderen Molekülen in einer Weise interagieren, die für seine Funktion notwendig ist, was zu seiner Funktionshemmung führt.
Darüber hinaus hemmen Statine, darunter Lovastatin, Simvastatin, Atorvastatin, Pravastatin, Rosuvastatin, Fluvastatin und Pitavastatin, die HMG-CoA-Reduktase, ein weiteres Enzym des Mevalonatweges. Diese Blockade führt zu einem Rückgang der Produktion von Mevalonat, einer Vorstufe von Isoprenoiden, die für die Prenylierung unerlässlich sind. Die Verringerung der verfügbaren Isoprenoide durch die Wirkung der Statine schränkt die Fähigkeit von Kal1 zur Prenylierung ein und hemmt damit seine Aktivität innerhalb der Zelle. Die umfassende Wirkung dieser Inhibitoren auf den Mevalonatweg und den anschließenden Prenylierungsprozess ist ein direkter Ansatz zur Hemmung der funktionellen Aktivität von Kal1, indem ihm die für seine Stabilität und Interaktion mit zellulären Strukturen erforderlichen Modifikationen vorenthalten werden. Indem diese Chemikalien auf spezifische Enzyme und Substrate innerhalb eines Weges abzielen, auf den Kal1 angewiesen ist, erzwingen sie eine hemmende Wirkung auf die funktionelle Kapazität des Proteins, ohne dessen Expressionsniveau zu beeinflussen.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Alendronate acid | 66376-36-1 | sc-337520 | 5 g | ¥1523.00 | 2 | |
Alendronat ist ein Bisphosphonat, das die Farnesylpyrophosphat-Synthase im Mevalonat-Weg hemmt, die Kal1 für die posttranslationale Prenylierung benötigt, und damit die Funktion von Kal1 hemmt. | ||||||
Lovastatin | 75330-75-5 | sc-200850 sc-200850A sc-200850B | 5 mg 25 mg 100 mg | ¥327.00 ¥1015.00 ¥3825.00 | 12 | |
Lovastatin hemmt die HMG-CoA-Reduktase im Cholesterin-Biosyntheseweg, die auch für die Synthese von Isoprenoiden, die bei der Kal1-Prenylierung verwendet werden, von entscheidender Bedeutung ist, und hemmt dadurch die Kal1-Funktion. | ||||||
Simvastatin | 79902-63-9 | sc-200829 sc-200829A sc-200829B sc-200829C | 50 mg 250 mg 1 g 5 g | ¥350.00 ¥1004.00 ¥1523.00 ¥4998.00 | 13 | |
Simvastatin hemmt die HMG-CoA-Reduktase und verringert dadurch die Verfügbarkeit von Isoprenoid-Zwischenprodukten für die Kal1-Prenylierung, was zu seiner funktionellen Hemmung führt. | ||||||
Atorvastatin | 134523-00-5 | sc-337542A sc-337542 | 50 mg 100 mg | ¥2899.00 ¥5697.00 | 9 | |
Atorvastatin hemmt durch Hemmung der HMG-CoA-Reduktase die Synthese von Isoprenoiden, die für die Prenylierung von Kal1 erforderlich sind, und behindert so die Funktion von Kal1. | ||||||
Pravastatin, Sodium Salt | 81131-70-6 | sc-203218 sc-203218A sc-203218B | 25 mg 100 mg 1 g | ¥778.00 ¥1828.00 ¥8879.00 | 2 | |
Pravastatin reduziert durch seine Hemmung der HMG-CoA-Reduktase die Produktion von Isoprenoiden, die für die Prenylierung von Kal1 erforderlich sind, und hemmt so die Kal1-Aktivität. | ||||||
Rosuvastatin | 287714-41-4 | sc-481834 | 10 mg | ¥1636.00 | 8 | |
Rosuvastatin hemmt die HMG-CoA-Reduktase, was zu einer verminderten Isoprenoid-Synthese führt, die für die Prenylierung und Funktion von Kal1 unerlässlich ist, und hemmt somit Kal1. | ||||||
Fluvastatin | 93957-54-1 | sc-279169 | 50 mg | ¥2821.00 | ||
Fluvastatin hemmt die HMG-CoA-Reduktase, die für die Produktion von Zwischenprodukten für die Prenylierung von Kal1 entscheidend ist, was zu einer funktionellen Hemmung von Kal1 führt. | ||||||