IRGM-Inhibitoren sind eine Klasse chemischer Verbindungen, die speziell dafür entwickelt wurden, das Protein der Immunitäts-assoziierten GTPase-Familie M (IRGM) zu binden und seine Funktion zu hemmen. IRGM ist Teil der Familie der Immunitäts-assoziierten GTPasen (IRG), einer Gruppe von Proteinen, die eine entscheidende Rolle bei zellulären Prozessen im Zusammenhang mit Autophagie, Immunantwort und intrazellulärer Pathogenabwehr spielen. IRGM ist an der Regulation der Autophagie beteiligt, einem Prozess, bei dem Zellen zelluläre Komponenten abbauen und recyceln, sowie an der Beseitigung intrazellulärer Krankheitserreger wie Bakterien und Viren. Es fungiert als GTPase, d. h. es hydrolysiert Guanosintriphosphat (GTP), um seine Aktivität zu steuern. IRGM-Inhibitoren wirken, indem sie diese GTPase-Aktivität stören und so die Prozesse modulieren, an denen IRGM beteiligt ist, einschließlich Autophagie und Immunsignalwege. Das Design von IRGM-Inhibitoren zielt häufig auf bestimmte Regionen des Proteins ab, die für seine GTP-Bindungs- und Hydrolysefunktionen unerlässlich sind. Diese Inhibitoren können die Struktur von GTP oder anderen Molekülen imitieren, die mit IRGM interagieren, um die Bindung an das aktive Zentrum konkurrieren und das Protein daran hindern, seine normalen Funktionen auszuführen. Darüber hinaus können die Inhibitoren die Interaktionen zwischen IRGM und anderen Proteinen, die an der Autophagie oder der Immunantwort beteiligt sind, stören. Die Bindungswechselwirkungen zwischen IRGM-Inhibitoren und dem Protein werden in der Regel durch nichtkovalente Kräfte wie Wasserstoffbrückenbindungen, hydrophobe Wechselwirkungen und Van-der-Waals-Kräfte vermittelt, wodurch eine hohe Spezifität und Stabilität gewährleistet wird. Durch die Hemmung von IRGM können Forscher seine genaue Rolle bei der Regulierung der Autophagie, der Beseitigung von Krankheitserregern und der Immunantwort untersuchen und wertvolle Einblicke in die molekularen Mechanismen gewinnen, durch die IRGM zur Aufrechterhaltung der zellulären und immunologischen Homöostase beiträgt. Diese Inhibitoren sind nützliche Werkzeuge, um zu untersuchen, wie IRGM zelluläre Abwehrprozesse reguliert und welche Auswirkungen es auf die zelluläre Dynamik hat.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Chloroquine | 54-05-7 | sc-507304 | 250 mg | ¥778.00 | 2 | |
Hemmt die Autophagie, indem es die Ansäuerung von Lysosomen verhindert; könnte sich indirekt auf die Funktion der IRGM auswirken. | ||||||
Wortmannin | 19545-26-7 | sc-3505 sc-3505A sc-3505B | 1 mg 5 mg 20 mg | ¥756.00 ¥2516.00 ¥4795.00 | 97 | |
PI3K-Inhibitor, kann die Autophagie beeinflussen, was sich möglicherweise auf IRGM auswirkt. | ||||||
hydroxychloroquine | 118-42-3 | sc-507426 | 5 g | ¥643.00 | 1 | |
Autophagie-Inhibitor, könnte indirekt die IRGM-Funktion beeinflussen. | ||||||
PP242 | 1092351-67-1 | sc-301606A sc-301606 | 1 mg 5 mg | ¥643.00 ¥1941.00 | 8 | |
mTOR-Inhibitor, wirksamer als Rapamycin, der möglicherweise die an IRGM beteiligten Stoffwechselwege beeinflusst. | ||||||
SMER28 | 307538-42-7 | sc-222320 | 10 mg | ¥1952.00 | ||
Autophagie-Induktor, könnte zelluläre Signalwege beeinflussen, an denen IRGM beteiligt ist. | ||||||
Spautin-1 | 1262888-28-7 | sc-507306 | 10 mg | ¥1895.00 | ||
Hemmt die Autophagie, indem es auf das Beclin1-assoziierte VPS34 abzielt, und könnte die IRGM-Funktion beeinflussen. | ||||||