Date published: 2026-2-10

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Interferon (IFN) Inhibitoren

Gängige Interferon (IFN) Inhibitors sind unter underem Ruxolitinib CAS 941678-49-5, Baricitinib CAS 1187594-09-7 und Filgotinib CAS 1206161-97-8.

Interferon (IFN)-Inhibitoren sind eine Klasse chemischer Verbindungen, die speziell darauf abzielen, die biologische Aktivität von Interferonen zu hemmen, einer Gruppe von Signalproteinen, die eine zentrale Rolle bei der Regulierung von Immunantworten und der zellulären Kommunikation spielen. Interferone werden in drei Haupttypen eingeteilt – Typ I, II und III – die jeweils über unterschiedliche Rezeptoren und Signalwege verfügen, aber alle zur Modulation der Genexpression als Reaktion auf Reize wie Virusinfektionen, zellulären Stress oder Immunsignale beitragen. IFN wirken, indem sie an ihre spezifischen Rezeptoren auf der Zelloberfläche binden und intrazelluläre Signalkaskaden auslösen, die zur Aktivierung von Transkriptionsfaktoren und zur Expression verschiedener Gene führen, die an der Immunregulation, Entzündung und Zellproliferation beteiligt sind. Interferon-Inhibitoren sollen diese Interaktionen blockieren und die nachgeschalteten Signal- und Zellreaktionen verhindern, die typischerweise durch Interferone induziert werden.

Das Design von IFN-Inhibitoren konzentriert sich im Allgemeinen darauf, entweder die Interferonproteine selbst oder ihre spezifischen Rezeptoren zu bekämpfen. Diese Inhibitoren können durch direkte Bindung an Interferonmoleküle wirken, indem sie diese an der Interaktion mit ihren Zelloberflächenrezeptoren hindern, oder indem sie die Rezeptoren blockieren, um die Bindung von Interferonen zu verhindern. Die Interaktion zwischen IFN-Inhibitoren und ihren Zielen beinhaltet verschiedene nichtkovalente Kräfte wie Wasserstoffbrückenbindungen, Van-der-Waals-Kräfte und hydrophobe Wechselwirkungen, die für Spezifität und starke Bindung sorgen. Durch den Einsatz von IFN-Inhibitoren können Forscher die komplexen Rollen von Interferonen bei der Regulierung von Immunantworten, Entzündungen und der zellulären Kommunikation analysieren. Diese Inhibitoren liefern wertvolle Einblicke in die molekularen Mechanismen, die der Interferon-Signalübertragung zugrunde liegen, und ermöglichen ein tieferes Verständnis dafür, wie diese Klasse von Zytokinen zelluläre Funktionen beeinflusst, darunter die Genexpression, die Immunaktivierung und die interzelluläre Kommunikation.

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ProduktCAS #Katalog #MengePreisReferenzenBewertung

Ruxolitinib

941678-49-5sc-364729
sc-364729A
sc-364729A-CW
5 mg
25 mg
25 mg
¥2832.00
¥5641.00
¥6171.00
16
(1)

Ruxolitinib ist ein Januskinase (JAK)-Inhibitor, der zur Bekämpfung des JAK-STAT-Signalwegs eingesetzt wird, der an der Interferon-Signalübertragung beteiligt ist. Obwohl es hauptsächlich bei Myelofibrose und Polyzythämie vera eingesetzt wird, könnte es auch Auswirkungen auf interferonbedingte Erkrankungen haben.

Baricitinib

1187594-09-7sc-364730
sc-364730A
5 mg
25 mg
¥2256.00
¥7491.00
(1)

Baricitinib ist ein weiterer JAK-Inhibitor, der auf seine Auswirkungen auf die Interferon-Signalübertragung und die Immunmodulation untersucht wurde. Er wird im Rahmen der Erforschung der rheumatoiden Arthritis untersucht und könnte breitere Anwendungsmöglichkeiten haben.

Filgotinib

1206161-97-8sc-507393
10 mg
¥1692.00
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Filgotinib ist ein JAK1-Inhibitor, der die Interferon-Signalwege beeinflussen kann und bei rheumatoider Arthritis und anderen entzündlichen Erkrankungen Anwendung findet.