IKK-i-Inhibitoren, kurz für IκB-Kinase-i-Inhibitoren, gehören zu einer Klasse chemischer Verbindungen, die eine entscheidende Rolle bei der Regulierung des Nuklearfaktor-Kappa-B-Signalwegs (NF-κB) spielen. NF-κB ist ein Transkriptionsfaktor, der die Expression von Genen steuert, die an verschiedenen zellulären Prozessen beteiligt sind, darunter Entzündungen, Immunität, Zellüberleben und Differenzierung. IKK-i, auch bekannt als IKKε (IκB-Kinase epsilon) oder TBK1 (TANK-binding Kinase 1), ist eine Serin/Threonin-Kinase, die als wichtiger Upstream-Regulator der NF-κB-Aktivierung fungiert. Inhibitoren von IKK-i sollen auf diese Kinase abzielen und ihre Aktivität modulieren, wodurch der NF-κB-Signalweg beeinflusst wird.
Der NF-κB-Signalweg wird unter normalen physiologischen Bedingungen streng reguliert, aber eine Dysregulation kann zu chronischen Entzündungen führen und zur Entwicklung verschiedener Krankheiten beitragen, darunter Krebs, Autoimmunerkrankungen und entzündliche Erkrankungen. IKK-i-Inhibitoren sind kleine Moleküle, die die Aktivität von IKK-i spezifisch blockieren können, indem sie seine Phosphorylierung von inhibitorischen Proteinen wie IκBα verhindern. Diese Hemmung wiederum verhindert die Freisetzung und anschließende Verlagerung von NF-κB in den Zellkern, wo es die Transkription von entzündungsfördernden Genen in Gang setzt. Daher haben IKK-i-Inhibitoren in der Molekularbiologie und der Arzneimittelforschung großes Interesse geweckt, um den NF-κB-Signalweg zu modulieren und seine Rolle bei verschiedenen Krankheiten zu untersuchen.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
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BAY 11-7082 | 19542-67-7 | sc-200615B sc-200615 sc-200615A | 5 mg 10 mg 50 mg | ¥699.00 ¥959.00 ¥4016.00 | 155 | |
BAY 11-7082 hemmt bekanntermaßen die NF-κB-Aktivierung, indem es die Phosphorylierung von IκB-α blockiert und so möglicherweise die IKK-i-Aktivität verringert. | ||||||
IKK Inhibitor X | 431898-65-6 | sc-221742 | 5 mg | ¥3971.00 | 3 | |
Der IKK-Inhibitor X kann die IKK-i-Aktivität und die nachfolgende Signalübertragung beeinträchtigen. | ||||||
ML 120B Dihydrochloride | 783348-36-7 (free base) | sc-487759 | 5 mg | ¥4287.00 | ||
MLN120B zielt selektiv auf IKK ab, wodurch die Aktivierung von NF-κB und die damit verbundene IKK-i-Expression unterbrochen werden könnte. | ||||||
IMD 0354 | 978-62-1 | sc-203084 | 5 mg | ¥2245.00 | 3 | |
IMD-0354 hemmt IKK-β, was sich aufgrund der Verflechtung des IKK-Signalwegs auch auf die IKK-i-Aktivität auswirken könnte. | ||||||
BMS-345541 | 445430-58-0 | sc-221741 | 1 mg | ¥3520.00 | 1 | |
BMS-345541 hemmt selektiv IKK, was sich möglicherweise auf die Expression und Funktion von IKK-i bei der NF-κB-Signalübertragung auswirkt. | ||||||
IKK-2 Inhibitor IV | 507475-17-4 | sc-203083 | 500 µg | ¥1501.00 | 12 | |
IKK-2 Inhibitor IV könnte auch die Aktivität von IKK-i behindern, da sie ähnliche Signalfunktionen haben. | ||||||
Amlexanox | 68302-57-8 | sc-217630 | 10 mg | ¥1805.00 | 2 | |
Es ist bekannt, dass Amlexanox IKK-ε und TBK1 hemmt und dadurch möglicherweise die Aktivität und Expression von IKK-i verringert. | ||||||
CDDO Imidazolide | 443104-02-7 | sc-504719 | 1 mg | ¥7897.00 | ||
CDDO-Im ist ein synthetisches Triterpenoid, das die IKK-Aktivität modulieren und damit möglicherweise die IKK-i-Expression beeinflussen kann. | ||||||
QNZ | 545380-34-5 | sc-200675 | 1 mg | ¥1320.00 | 12 | |
QNZ hemmt bekanntermaßen die NF-κB-Aktivierung und könnte folglich die IKK-i-Expression verringern, indem es die Signalübertragung durch NF-κB reduziert. | ||||||
SC514 | 354812-17-2 | sc-205504 sc-205504A | 5 mg 10 mg | ¥756.00 ¥1027.00 | 13 | |
sc-514 ist ein Hemmstoff von IKK-2, der sich möglicherweise auch indirekt auf IKK-i auswirkt, indem er die Signalübertragung über den NF-κB-Signalweg verändert. | ||||||