IKKγ, auch bekannt unter seinem alternativen Namen IKBKG (Inhibitor of Nuclear Factor Kappa B Kinase Subunit Gamma), ist eine integrale regulatorische Komponente des IKK (IκB-Kinase)-Komplexes, der eine zentrale Rolle im Aktivierungsweg von NF-κB (Nuclear Factor Kappa-Light-Chain-Enhancer of Activated B Cells) spielt, einem wichtigen Transkriptionsfaktor, der verschiedene zelluläre Prozesse steuert, darunter Entzündungen, Immunreaktionen und das Überleben von Zellen. Der IKK-Komplex besteht aus drei Hauptuntereinheiten: IKKα, IKKβ und IKKγ/IKBKG. Während die Untereinheiten IKKα und IKKβ die Kinaseaktivität besitzen und direkt für die Phosphorylierung von IκB (ein Inhibitormolekül für NF-κB) verantwortlich sind, dient IKKγ/IKBKG als Gerüstprotein, das den korrekten Zusammenbau und die funktionelle Aktivierung des gesamten IKK-Komplexes gewährleistet. Beim Empfang spezifischer zellulärer Signale wird der IKK-Komplex aktiviert und setzt eine Kaskade in Gang, bei der IκB phosphoryliert und anschließend abgebaut wird, was es NF-κB ermöglicht, in den Zellkern zu gelangen und die Transkription seiner Zielgene einzuleiten. Angesichts der zentralen Rolle von IKKγ/IKBKG bei der Überwachung des NF-κB-Signalwegs ist seine präzise Modulation entscheidend für die Steuerung angemessener zellulärer Reaktionen.
IKKγ/IKBKG-Inhibitoren umfassen eine spezielle Kategorie chemischer Verbindungen, die auf die Aktivität oder die Wechselwirkungen von IKKγ/IKBKG zugeschnitten sind und diese modulieren. Die hemmende Wirkung dieser Verbindungen kann sich durch verschiedene Mechanismen manifestieren. Einige könnten eine Affinität zur direkten Bindung an IKKγ/IKBKG haben und dadurch seine Assoziation mit den anderen IKK-Untereinheiten oder sogar mit vorgelagerten Signalmolekülen behindern, wodurch der Zusammenbau und die Aktivierung des IKK-Komplexes effektiv blockiert werden. Andere könnten auf die posttranslationalen Modifikationen von IKKγ/IKBKG abzielen und seine Stabilität, zelluläre Lokalisierung oder Interaktionsdynamik beeinflussen. Darüber hinaus könnten bestimmte Inhibitoren speziell darauf ausgelegt sein, in die Protein-Protein-Interaktionsschnittstellen zwischen IKKγ/IKBKG und den mit ihm assoziierten Molekülen einzugreifen und so das komplizierte molekulare Zusammenspiel zu stören, das den NF-κB-Signalweg fein abstimmt.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Wedelolactone | 524-12-9 | sc-200648 sc-200648A | 1 mg 5 mg | ¥1241.00 ¥3802.00 | 8 | |
Wedelolacton hemmt den IKK-Komplex, verhindert den IκB-Abbau und die anschließende NF-κB-Aktivierung und reduziert dadurch möglicherweise die IKKγ-Funktion. | ||||||
BAY 11-7082 | 19542-67-7 | sc-200615B sc-200615 sc-200615A | 5 mg 10 mg 50 mg | ¥699.00 ¥959.00 ¥4016.00 | 155 | |
BAY 11-7082 hemmt irreversibel die IκBα-Phosphorylierung, was sich indirekt auf die IKKγ-Funktion innerhalb des IKK-Komplexes auswirken kann. | ||||||
IMD 0354 | 978-62-1 | sc-203084 | 5 mg | ¥2245.00 | 3 | |
IMD-0354 hemmt spezifisch IKKβ, eine Komponente des IKK-Komplexes, und beeinträchtigt damit möglicherweise die Rolle von IKKγ in diesem Komplex. | ||||||
SC514 | 354812-17-2 | sc-205504 sc-205504A | 5 mg 10 mg | ¥756.00 ¥1027.00 | 13 | |
sc-514 ist ein selektiver IKKβ-Inhibitor, der die IKKγ-Funktion durch Beeinträchtigung der Aktivität des IKK-Komplexes verringern könnte. | ||||||
IKK-2 Inhibitor IV | 507475-17-4 | sc-203083 | 500 µg | ¥1501.00 | 12 | |
IKK-2 Inhibitor IV hemmt sowohl IKKβ als auch IKKε, was zu einer reduzierten IKKγ-Funktion innerhalb des IKK-Komplexes führen kann. | ||||||
MRT67307 | 1190378-57-4 | sc-507433 | 10 mg | ¥2640.00 | ||
MRT67307 hemmt IKKα und IKKβ, was sich möglicherweise auf die Rolle von IKKγ innerhalb des IKK-Komplexes auswirkt. | ||||||
BMS-345541 | 445430-58-0 | sc-221741 | 1 mg | ¥3520.00 | 1 | |
BMS-345541 hemmt selektiv IKKα und IKKβ und beeinflusst damit möglicherweise die Funktion von IKKγ. | ||||||
Parthenolide | 20554-84-1 | sc-3523 sc-3523A | 50 mg 250 mg | ¥914.00 ¥3452.00 | 32 | |
Parthenolid hemmt den NF-κB-Signalweg, indem es die Komponenten des IKK-Komplexes verändert und möglicherweise die IKKγ-Funktion beeinträchtigt. | ||||||