IKKα-Inhibitoren stellen eine besondere chemische Klasse dar, die für ihre Fähigkeit bekannt ist, die Aktivität der IκB-Kinase α (IKKα), eines Enzyms, das bei der Steuerung komplizierter zellulärer Prozesse eine zentrale Rolle spielt, selektiv zu behindern. Bei den Inhibitoren handelt es sich um sorgfältig konzipierte Moleküle, die mit dem aktiven Zentrum von IKKα interagieren und die Phosphorylierung von IκB-Proteinen verhindern, was wiederum die Aktivierung des NF-κB-Signalwegs verhindert. Diese molekulare Kaskade spielt eine zentrale Rolle bei der Regulierung der Genexpression im Zusammenhang mit verschiedenen physiologischen Reaktionen, einschließlich Immunreaktionen, Entzündungen und Zellüberleben. Die chemischen Strukturen der IKKα-Inhibitoren sind durch komplizierte Anordnungen funktioneller Gruppen gekennzeichnet, die es ihnen ermöglichen, spezifische Wechselwirkungen mit Resten im aktiven Zentrum des Enzyms herzustellen. Diese Wechselwirkungen, die häufig Wasserstoffbrücken, elektrostatische Wechselwirkungen und hydrophobe Kontakte umfassen, tragen zur Selektivität der Inhibitoren für IKKα gegenüber anderen Kinasen bei.
Die Entwicklung solcher Inhibitoren erfordert strenge Studien zur Struktur-Wirkungs-Beziehung, um ihre Bindungsaffinität und Spezifität fein abzustimmen. Viele IKKα-Inhibitoren weisen gemeinsame strukturelle Motive auf, die häufig heterozyklische Ringe oder aromatische Systeme umfassen, die mit verschiedenen funktionellen Gruppen verbunden sind. Diese Teile sind strategisch so positioniert, dass sie mit Schlüsselresten im aktiven Zentrum interagieren und so die katalytische Aktivität der Kinase stören. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass IKKα-Inhibitoren eine chemisch vielfältige Klasse von Verbindungen darstellen, die zelluläre Signalwege modulieren können, indem sie gezielt auf das IKKα-Enzym einwirken. Ihr kompliziertes strukturelles Design und ihre Interaktionen mit dem aktiven Zentrum tragen zu ihrer Selektivität und Wirksamkeit bei der Hemmung der NF-κB-Signalkaskade bei.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
BMS-345541 | 445430-58-0 | sc-221741 | 1 mg | ¥3520.00 | 1 | |
Ein früher Ikkα-Inhibitor mit entzündungshemmenden Eigenschaften, der in Forschungsstudien vielversprechend ist. | ||||||
IKK-2 Inhibitor IV | 507475-17-4 | sc-203083 | 500 µg | ¥1501.00 | 12 | |
Ein selektiver Ikkα-Inhibitor, der auf seine mögliche Rolle bei Entzündungskrankheiten und Krebs untersucht wurde. | ||||||
Amlexanox | 68302-57-8 | sc-217630 | 10 mg | ¥1805.00 | 2 | |
Ursprünglich für Asthma und aphthöse Geschwüre entwickelt, hat sich gezeigt, dass es Ikkα hemmt und die Entzündung moduliert. | ||||||
IMD 0354 | 978-62-1 | sc-203084 | 5 mg | ¥2245.00 | 3 | |
Ein selektiver Ikkα-Inhibitor, der für seine entzündungshemmende Wirkung bekannt ist, die in verschiedenen Entzündungsmodellen untersucht wurde. | ||||||
WS 3 | 39711-79-0 | sc-204401 sc-204401A | 25 g 100 g | ¥688.00 ¥1625.00 | ||
Ein niedermolekularer Ikkα-Inhibitor, der auf seine Rolle bei der Hemmung der Ikkα-vermittelten NF-κB-Aktivierung untersucht wurde. | ||||||
ML 120B Dihydrochloride | 783348-36-7 (free base) | sc-487759 | 5 mg | ¥4287.00 | ||
Ein Ikkα-Inhibitor, der in Forschungsstudien sein Potenzial als entzündungshemmendes Mittel gezeigt hat. | ||||||
SKF 86002 | 72873-74-6 | sc-203265 | 5 mg | ¥1726.00 | ||
Ein Ikkα-Inhibitor mit potenziellen krebshemmenden Eigenschaften aufgrund seiner Fähigkeit, die NF-κB-Aktivierung zu unterdrücken. | ||||||
CCG 203971 | 1443437-74-8 | sc-507360 | 10 mg | ¥1004.00 | ||
Ein selektiver Ikkα-Inhibitor, der wegen seiner Rolle bei der Modulation von Entzündungsreaktionen erforscht worden ist. | ||||||
TC-I 15 | 916734-43-5 | sc-474353 | 10 mg | ¥4107.00 | ||
Ein Ikkα-Inhibitor, der in Laborstudien vielversprechende entzündungshemmende Wirkungen gezeigt hat. | ||||||
STO-609 | 52029-86-4 | sc-507444 | 5 mg | ¥1579.00 | ||
STO-609 ist zwar in erster Linie als CaMKK-Inhibitor bekannt, zeigt aber auch eine hemmende Wirkung auf Ikkα, was sich auf den NF-κB-Signalweg auswirkt. | ||||||