IgLON (OBCAM)-Inhibitoren sind eine spezielle Klasse chemischer Verbindungen, die speziell auf die IgLON-Familie von Zelladhäsionsmolekülen abzielen, insbesondere auf das Opioid-bindende Zelladhäsionsmolekül (OBCAM). Die IgLON-Familie besteht aus Glycosylphosphatidylinositol (GPI)-verankerten Proteinen, die eine wichtige Rolle bei der Zelladhäsion, der zellulären Signalübertragung und der Regulierung der neuronalen Netzwerkbildung spielen. OBCAM ist eines der wichtigsten Mitglieder dieser Familie und an der Vermittlung von Interaktionen zwischen Neuronen, der Beeinflussung der Zell-zu-Zell-Kommunikation und der Aufrechterhaltung der strukturellen Organisation von Nervengewebe beteiligt. Inhibitoren, die auf OBCAM abzielen, können diese Interaktionen modulieren, indem sie die Fähigkeit des Moleküls blockieren, sich an andere Zelladhäsionsproteine oder extrazelluläre Matrixkomponenten zu binden, wodurch die strukturelle und funktionelle Dynamik von Zellen in verschiedenen biologischen Systemen beeinflusst wird. Die Entwicklung und Wirkung von IgLON (OBCAM)-Inhibitoren hängt oft vom Verständnis der molekularen Struktur und der funktionellen Domänen des OBCAM-Proteins ab. Diese Inhibitoren sind so konzipiert, dass sie in bestimmte Regionen des Proteins eingreifen, die für seine Adhäsionseigenschaften verantwortlich sind, in der Regel durch präzise molekulare Wechselwirkungen wie Wasserstoffbrückenbindungen, Ionenwechselwirkungen oder Van-der-Waals-Kräfte. Durch die Ausrichtung auf diese Domänen können die Inhibitoren selektiv die Fähigkeit des Proteins blockieren, Zell-Zell-Verbindungen zu bilden oder an Signalkaskaden teilzunehmen. Diese selektive Hemmung bietet Forschern ein leistungsstarkes Instrument zur Untersuchung der Rolle von OBCAM in verschiedenen zellulären Kontexten, wie z. B. der Bildung neuronaler Netzwerke, der synaptischen Plastizität und der allgemeinen Zellmorphologie. Durch den Einsatz dieser Inhibitoren gewinnen Wissenschaftler tiefere Einblicke in die biologischen Funktionen der IgLON-Familie und deren Auswirkungen auf das Zellverhalten.
Siehe auch...
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
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Cyclosporin A | 59865-13-3 | sc-3503 sc-3503-CW sc-3503A sc-3503B sc-3503C sc-3503D | 100 mg 100 mg 500 mg 10 g 25 g 100 g | ¥711.00 ¥1038.00 ¥2821.00 ¥5472.00 ¥11677.00 ¥24155.00 | 69 | |
Ein Immunsuppressivum, das die Zellsignalwege beeinflussen kann und möglicherweise die Signalfunktionen von Mitgliedern der IgLON-Familie beeinträchtigt. | ||||||
FK-506 | 104987-11-3 | sc-24649 sc-24649A | 5 mg 10 mg | ¥880.00 ¥1704.00 | 9 | |
Ähnlich wie Cyclosporin A beeinflusst es die kalziumabhängige Signaltransduktion, was indirekt die Aktivität von IgLON beeinflussen könnte. | ||||||
Nimodipine | 66085-59-4 | sc-201464 sc-201464A | 100 mg 1 g | ¥688.00 ¥3464.00 | 2 | |
Ein Kalziumkanalblocker, der möglicherweise kalziumabhängige Prozesse beeinflussen könnte, an denen IgLON-Proteine beteiligt sind. | ||||||
Bisindolylmaleimide I (GF 109203X) | 133052-90-1 | sc-24003A sc-24003 | 1 mg 5 mg | ¥1185.00 ¥2730.00 | 36 | |
Ein Proteinkinase-C-Inhibitor, der möglicherweise Signalwege unterbricht, an denen IgLON-Proteine beteiligt sind. | ||||||