iGb3-Inhibitoren sind eine Klasse chemischer Verbindungen, die speziell auf Isoglobotrihexosylceramid (iGb3) abzielen und dessen Aktivität hemmen. iGb3 ist ein Glykosphingolipid, das eine wichtige Rolle bei der zellulären Erkennung und Signalübertragung spielt. iGb3 ist ein Derivat der Glykolipide der Globoserie und seine Anwesenheit ist entscheidend für Prozesse, die das Immunsystem betreffen, wo es an der zellulären Kommunikation und lipidbasierten Signalwegen beteiligt ist. Durch die Interaktion mit spezifischen Rezeptoren auf der Oberfläche von Zellen beeinflusst iGb3, wie Zellen verschiedene molekulare Signale erkennen und darauf reagieren. Die Hemmung von iGb3 verändert diese Interaktionen, beeinflusst die nachgeschalteten Signalwege und verändert möglicherweise die zellulären Reaktionen auf externe Reize. Die Mechanismen, durch die iGb3-Inhibitoren funktionieren, beinhalten in der Regel die Blockierung der Synthese oder Funktion von iGb3. Diese Inhibitoren können die Biosynthese von iGb3 im Glykosphingolipid-Stoffwechselweg verhindern oder seine Interaktion mit spezifischen Rezeptoren auf der Zelloberfläche hemmen. Auf diese Weise greifen iGb3-Inhibitoren in die durch Glykosphingolipide regulierten zellulären Prozesse ein, wie z. B. die Zell-Zell-Erkennung, Adhäsion und Signalübertragung. Forscher verwenden diese Inhibitoren, um die Rolle von Glykolipiden in Immun- und Zellsignalprozessen zu untersuchen und zu beleuchten, wie der Glykolipidstoffwechsel und die Glykolipiderkennung verschiedene zelluläre Funktionen beeinflussen. iGb3-Inhibitoren liefern wertvolle Einblicke in die komplexen regulatorischen Netzwerke der lipidbasierten Signalübertragung und ermöglichen es Wissenschaftlern, besser zu verstehen, wie Glykosphingolipide wie iGb3 kritische zelluläre Interaktionen und Reaktionen vermitteln.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Fumonisin B1 | 116355-83-0 | sc-201395 sc-201395A | 1 mg 5 mg | ¥2256.00 ¥7672.00 | 18 | |
Hemmt die Ceramid-Synthase, was den Ceramid-Spiegel und damit die iGb3-Synthese senken könnte. | ||||||
Cerulenin (synthetic) | 17397-89-6 | sc-200827 sc-200827A sc-200827B | 5 mg 10 mg 50 mg | ¥1816.00 ¥3520.00 ¥13651.00 | 9 | |
Fettsäure-Synthase-Inhibitor, der die Verfügbarkeit der für die iGb3-Synthese erforderlichen Lipidbestandteile verringern könnte. | ||||||
Genistein | 446-72-0 | sc-3515 sc-3515A sc-3515B sc-3515C sc-3515D sc-3515E sc-3515F | 100 mg 500 mg 1 g 5 g 10 g 25 g 100 g | ¥508.00 ¥1850.00 ¥2256.00 ¥4535.00 ¥6487.00 ¥11068.00 ¥22914.00 | 46 | |
Hemmt Tyrosinkinasen, kann sich aber auch auf andere Enzyme auswirken und so möglicherweise indirekt die iGb3-Synthese beeinflussen. | ||||||
(+)-Etomoxir sodium salt | 828934-41-4 | sc-215009 sc-215009A | 5 mg 25 mg | ¥1704.00 ¥5709.00 | 3 | |
Hemmt die Carnitin-Palmitoyltransferase 1 (CPT1), was den Lipidstoffwechsel und die iGb3-Synthese verändern kann. | ||||||
Triacsin C Solution in DMSO | 76896-80-5 | sc-200574 sc-200574A | 100 µg 1 mg | ¥2110.00 ¥9511.00 | 14 | |
Hemmt die langkettige Acyl-CoA-Synthetase, was die Verfügbarkeit von Fettsäuren für die iGb3-Produktion verringern könnte. | ||||||
Tipifarnib | 192185-72-1 | sc-364637 | 10 mg | ¥8123.00 | ||
Indem es auf die Farnesyltransferase abzielt, kann es indirekt die für die iGb3-Synthese erforderlichen Lipidkomponenten beeinflussen. | ||||||
Zoledronic acid, anhydrous | 118072-93-8 | sc-364663 sc-364663A | 25 mg 100 mg | ¥1038.00 ¥2888.00 | 5 | |
Ein Bisphosphonat, das mit der Farnesylpyrophosphat-Synthase interferieren kann, was die iGb3-Produktion beeinträchtigen kann. | ||||||
Brefeldin A | 20350-15-6 | sc-200861C sc-200861 sc-200861A sc-200861B | 1 mg 5 mg 25 mg 100 mg | ¥350.00 ¥598.00 ¥1399.00 ¥4219.00 | 25 | |
Unterbricht die Funktion des Golgi-Apparats, was sich möglicherweise auf den Biosyntheseweg von iGb3 auswirkt. | ||||||