IFN-α/βRβ-Inhibitoren sind eine Klasse chemischer Verbindungen, die speziell auf die Funktion der Interferon-α/β-Rezeptor-Beta-Untereinheit (IFN-α/βRβ) abzielen und diese hemmen. Diese Untereinheit ist ein entscheidender Bestandteil des Typ-I-Interferon-Rezeptorkomplexes. Dieser Rezeptor besteht aus zwei Untereinheiten: IFN-α/βRα (die Alpha-Kette) und IFN-α/βRβ (die Beta-Kette), die zusammenarbeiten, um die zelluläre Reaktion auf Typ-I-Interferone wie IFN-α und IFN-β zu vermitteln. Diese Interferone spielen eine wichtige Rolle bei der Regulierung der Immunantwort, insbesondere bei antiviralen Abwehrmechanismen und der Modulation von Immunsignalen. Die Beta-Untereinheit (IFN-α/βRβ) ist für die Bildung des Rezeptorkomplexes und die Initiierung nachgeschalteter Signalwege, wie z. B. des JAK-STAT-Signalwegs (Janus-Kinase-Signal-Transducer und Transkriptionsaktivator), unerlässlich. Die Hemmung von IFN-α/βRβ unterbricht diese Signalkaskade und führt zu veränderten Immunreaktionen. Chemisch gesehen sind IFN-α/βRβ-Hemmer so konzipiert, dass sie die Fähigkeit des Rezeptors, mit seiner Alpha-Untereinheit einen funktionellen Komplex zu bilden, stören oder seine Wechselwirkungen mit Interferonen blockieren. Diese Inhibitoren können durch Bindung an die extrazelluläre Domäne von IFN-α/βRβ wirken, indem sie den Rezeptor daran hindern, mit IFN-α- oder IFN-β-Liganden in Wechselwirkung zu treten, oder indem sie Konformationsänderungen hemmen, die für die Signaltransduktion erforderlich sind. Die Entwicklung dieser Inhibitoren umfasst Techniken wie molekulares Docking, Hochdurchsatz-Screening und Studien zur Struktur-Aktivitäts-Beziehung (SAR), um Verbindungen mit hoher Spezifität für IFN-α/βRβ zu identifizieren und zu optimieren. Durch die Hemmung dieser Rezeptoruntereinheit können Forscher die spezifische Rolle von IFN-α/βRβ bei der Immunantwort untersuchen und herausfinden, wie Typ-I-Interferonreaktionen auf zellulärer Ebene moduliert und reguliert werden. Diese Inhibitoren sind wichtige Hilfsmittel für die Untersuchung der molekularen Dynamik der Interferonrezeptor-vermittelten Signaltransduktion und ihrer umfassenderen Rolle bei der Immunregulation.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
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JAK Inhibitor I | 457081-03-7 | sc-204021 sc-204021A | 500 µg 1 mg | ¥1760.00 ¥3825.00 | 59 | |
Der JAK-Inhibitor I, auch bekannt als Pyridon 6, hemmt indirekt die IFN-α/βRβ-Signalübertragung, indem er auf Janus-Kinasen (JAKs) abzielt, die für die nachgeschaltete Signalübertragung von Typ-I-Interferonen entscheidend sind. | ||||||
Ruxolitinib | 941678-49-5 | sc-364729 sc-364729A sc-364729A-CW | 5 mg 25 mg 25 mg | ¥2832.00 ¥5641.00 ¥6171.00 | 16 | |
Ruxolitinib ist ein selektiver JAK1- und JAK2-Inhibitor, der indirekt die IFN-α/βRβ-Signalübertragung beeinflusst, indem er den JAK-STAT-Signalweg hemmt, der für die Interferon-Signaltransduktion wesentlich ist. | ||||||
Baricitinib | 1187594-09-7 | sc-364730 sc-364730A | 5 mg 25 mg | ¥2256.00 ¥7491.00 | ||
Baricitinib, das in erster Linie auf JAK1 und JAK2 abzielt, hemmt indirekt die mit IFN-α/βRβ verbundenen Signalwege, indem es die JAK-STAT-Signalkaskade beeinflusst. | ||||||
Filgotinib | 1206161-97-8 | sc-507393 | 10 mg | ¥1692.00 | ||
Filgotinib hemmt selektiv JAK1 und wirkt sich indirekt auf die Signalübertragung von IFN-α/βRβ aus, indem es den JAK-STAT-Signalweg moduliert, der an der Interferonantwort beteiligt ist. | ||||||
TG101348 | 936091-26-8 | sc-364740 sc-364740A | 5 mg 25 mg | ¥2335.00 ¥5810.00 | 6 | |
Fedratinib, ein JAK2-Inhibitor, kann sich indirekt auf die IFN-α/βRβ-Signalisierung auswirken und die durch Interferone vom Typ I initiierte Signalkaskade beeinflussen. | ||||||
Cyt387 | 1056634-68-4 | sc-364733 sc-364733A | 10 mg 50 mg | ¥2414.00 ¥6905.00 | 2 | |
Momelotinib, das auf JAK1 und JAK2 abzielt, wirkt sich indirekt auf die IFN-α/βRβ-Signalisierung aus, indem es den JAK-STAT-Signalweg beeinträchtigt, der für die Interferon-vermittelte Signalisierung entscheidend ist. | ||||||