Diese Verbindungen wurden aufgrund ihrer bekannten Wirkmechanismen bei der Hemmung verwandter Enzyme oder aufgrund ihrer chemischen Funktionalitäten, die mit dem aktiven Zentrum oder wesentlichen Kofaktoren von HYAL4 interagieren können, ausgewählt. Dieser theoretische Ansatz basiert auf etablierten Prinzipien der Enzymologie und der medizinischen Chemie. HYAL4-Inhibitoren als chemische Klasse sind nicht durch eine einzige Struktur oder einen einzigen Mechanismus definiert. Stattdessen beruht die Identifizierung dieser Inhibitoren auf dem Verständnis der Enzym-Substrat-Interaktion, der Enzymkatalyse und der Rolle des Enzyms innerhalb der zellulären Stoffwechselwege. Moleküle, die als Inhibitoren fungieren, können dies tun, indem sie die Struktur des natürlichen Substrats nachahmen (kompetitive Hemmung), an das Enzym in einer Weise binden, die das aktive Zentrum verzerrt oder die katalytische Maschinerie stört (nicht-kompetitive Hemmung), oder indem sie wesentliche Cofaktoren (z. B. Metallionen), die für die enzymatische Reaktion erforderlich sind, chelatieren.
Inhibitoren können kleine organische Moleküle, Peptide oder Analoga des Substrats sein, auf das das Enzym wirkt. Der Ansatz zur Identifizierung dieser Inhibitoren ist oft empirisch, indem man mit Molekülen beginnt, von denen bekannt ist, dass sie ähnliche Enzyme hemmen, oder indem man chemische Bibliotheken auf Aktivität gegen das Zielenzym untersucht. Computergestützte Methoden werden auch eingesetzt, um die Bindungsaffinität und -spezifität vorherzusagen, indem die Wechselwirkung zwischen dem Enzym und potenziellen Inhibitoren simuliert wird. Sobald eine Verbindung identifiziert ist, die mit dem Enzym interagiert, können Änderungen an ihrer Struktur ihre Wirksamkeit, Selektivität und Stabilität verbessern. Die Wirksamkeit eines Inhibitors wird auch durch seine Fähigkeit beeinflusst, den Ort des Enzyms in der Zelle zu erreichen, was durch die physikalisch-chemischen Eigenschaften des Moleküls erleichtert oder behindert werden kann.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Suramin sodium | 129-46-4 | sc-507209 sc-507209F sc-507209A sc-507209B sc-507209C sc-507209D sc-507209E | 50 mg 100 mg 250 mg 1 g 10 g 25 g 50 g | $152.00 $214.00 $728.00 $2601.00 $10965.00 $21838.00 $41096.00 | 5 | |
Bindet an verschiedene Proteine und kann die Interaktionen von HYAL4 mit seinen Substraten durch Veränderung der Ladungsverteilung stören. | ||||||
Phosphoramidon | 119942-99-3 | sc-201283 sc-201283A | 5 mg 25 mg | $199.00 $632.00 | 8 | |
Ein Metalloproteaseinhibitor, der die für die katalytische Aktivität von HYAL4 erforderlichen Ionen chelatieren kann. | ||||||
Genistein | 446-72-0 | sc-3515 sc-3515A sc-3515B sc-3515C sc-3515D sc-3515E sc-3515F | 100 mg 500 mg 1 g 5 g 10 g 25 g 100 g | $45.00 $164.00 $200.00 $402.00 $575.00 $981.00 $2031.00 | 46 | |
Isoflavon, das als Tyrosinkinase-Inhibitor wirkt und möglicherweise den Phosphorylierungszustand von Proteinen wie HYAL4 verändert. | ||||||
TPCK | 402-71-1 | sc-201297 | 1 g | $182.00 | 2 | |
Ein Chymotrypsin-Inhibitor, der den Serinrest verändern und möglicherweise das aktive Zentrum von HYAL4 modifizieren könnte. | ||||||