HoxB2-Inhibitoren sind eine Klasse von Verbindungen, die auf die Aktivität des HoxB2-Gens abzielen, das zur Familie der Homeobox (Hox)-Gene gehört. Hox-Gene sind hochkonservierte Transkriptionsfaktoren, die eine entscheidende Rolle bei der Regulierung der Embryonalentwicklung spielen, indem sie den Körperbau und die segmentale Identität entlang der anterior-posterioren Achse steuern. HoxB2 ist speziell an der Entwicklung von Geweben und Strukturen im Hinterhirn, insbesondere Rhomben, während der frühen Entwicklung von Wirbeltieren beteiligt. Inhibitoren der HoxB2-Funktion wirken, indem sie die Fähigkeit des Gens, die Transkription nachgeschalteter Ziele zu fördern, beeinträchtigen. Diese Verbindungen wirken oft, indem sie entweder direkt an das HoxB2-Protein binden oder die Wechselwirkungen zwischen HoxB2 und anderen regulatorischen Proteinen stören, die für seine Transkriptionsaktivität erforderlich sind. Aus struktureller Sicht können HoxB2-Inhibitoren molekulare Motive enthalten, die es ihnen ermöglichen, mit der DNA-bindenden Homeodomäne des HoxB2-Proteins oder mit Regionen, die Protein-Protein-Wechselwirkungen vermitteln, zu interagieren. Diese Inhibitoren können kleine Moleküle, Peptide oder sogar Oligonukleotide sein, die speziell dafür entwickelt wurden, die Funktion des HoxB2-Transkriptionsfaktors zu blockieren. Strukturelle Studien von HoxB2-Inhibitoren konzentrieren sich oft auf die detaillierten Konformationsänderungen im Protein bei der Bindung und darauf, wie diese seine Fähigkeit beeinflussen, DNA-Zielsequenzen zu erkennen und an diese zu binden. Das Verständnis der biophysikalischen und biochemischen Eigenschaften dieser Inhibitoren ist der Schlüssel zur Aufklärung ihres Wirkmechanismus, insbesondere in Bezug darauf, wie sie die Genexpression während kritischer Entwicklungsfenster modulieren. Die Spezifität von HoxB2-Inhibitoren für ihr Ziel und das Ausmaß, in dem sie andere Mitglieder der Hox-Familie beeinflussen, sind entscheidende Überlegungen bei ihrem Design und ihrer Funktion.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Cyclopamine | 4449-51-8 | sc-200929 sc-200929A | 1 mg 5 mg | ¥1061.00 ¥2347.00 | 19 | |
Hemmt den Hedgehog-Signalweg, der sich mit HoxB2-regulierten Entwicklungsprozessen überschneiden kann. | ||||||
Vismodegib | 879085-55-9 | sc-396759 sc-396759A | 10 mg 25 mg | ¥925.00 ¥1783.00 | 1 | |
Ein weiterer Inhibitor des Hedgehog-Signalwegs kann die Aktivität von HoxB2 indirekt über Entwicklungswege beeinflussen. | ||||||
Suberoylanilide Hydroxamic Acid | 149647-78-9 | sc-220139 sc-220139A | 100 mg 500 mg | ¥1501.00 ¥3103.00 | 37 | |
Ein Histon-Deacetylase-Inhibitor, der die Genexpression verändert und die Funktion von HoxB2 beeinträchtigen könnte. | ||||||
LY 294002 | 154447-36-6 | sc-201426 sc-201426A | 5 mg 25 mg | ¥1388.00 ¥4513.00 | 148 | |
Ein PI3K-Inhibitor, der verschiedene Signalwege beeinflussen kann, die sich möglicherweise mit HoxB2-bezogenen Prozessen überschneiden. | ||||||
Rapamycin | 53123-88-9 | sc-3504 sc-3504A sc-3504B | 1 mg 5 mg 25 mg | ¥711.00 ¥1783.00 ¥3678.00 | 233 | |
Ein mTOR-Inhibitor, der das Zellwachstum und die Zellproliferation beeinflusst und möglicherweise die Funktion von HoxB2 beeinträchtigt. | ||||||
Y-27632, free base | 146986-50-7 | sc-3536 sc-3536A | 5 mg 50 mg | ¥2098.00 ¥7976.00 | 88 | |
Ein ROCK-Inhibitor kann die Dynamik des Zytoskeletts und das Zellverhalten beeinflussen und damit indirekt auf HoxB2 einwirken. | ||||||
PD 98059 | 167869-21-8 | sc-3532 sc-3532A | 1 mg 5 mg | ¥451.00 ¥1038.00 | 212 | |
Ein Inhibitor des MAPK/ERK-Stoffwechsels, der sich möglicherweise mit HoxB2-regulierten Prozessen überschneidet. | ||||||
SB 431542 | 301836-41-9 | sc-204265 sc-204265A sc-204265B | 1 mg 10 mg 25 mg | ¥925.00 ¥2437.00 ¥4693.00 | 48 | |
Hemmt den TGF-beta/Smad-Signalweg und beeinflusst möglicherweise die Aktivität von HoxB2. | ||||||
Wnt-C59 | 1243243-89-1 | sc-475634 sc-475634A sc-475634B | 5 mg 10 mg 50 mg | ¥2414.00 ¥3678.00 ¥14385.00 | 1 | |
Hemmt die Wnt-Produktion und wirkt sich auf Entwicklungswege aus, die möglicherweise mit HoxB2 interagieren. | ||||||