Date published: 2026-2-10

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HIV-1 gp41 Inhibitoren

Gängige HIV-1 gp41 Inhibitors sind unter underem Enfuvirtide T-20 CAS 159519-65-0 und 3-Hydroxypyrazine-2-carboxamide CAS 55321-99-8.

HIV-1-gp41-Hemmer gehören zu einer bestimmten und wichtigen chemischen Klasse im Bereich der antiretroviralen Wirkstoffe, die sich auf die Unterbrechung des Fusionsprozesses des humanen Immundefizienzvirus Typ 1 (HIV-1) konzentriert. Diese Klasse zielt in erster Linie auf das Glykoprotein 41 (gp41) des Virushüllproteins ab, eine entscheidende Komponente, die für die Fusion von Virus- und Wirtszellmembranen in den frühen Stadien der Virusinfektion verantwortlich ist. Der komplizierte Fusionsprozess, der durch gp41 erleichtert wird, ist eine Voraussetzung dafür, dass das Virus in die Wirtszellen eindringen kann, und daher spielen Inhibitoren dieses Proteins eine entscheidende Rolle bei der Verhinderung der Virusreplikation. HIV-1-gp41-Inhibitoren weisen strukturell unterschiedliche Formen und Wirkmechanismen auf. Sie lassen sich grob in Fusionsinhibitoren, membranaktive Peptide und niedermolekulare Inhibitoren einteilen. Fusionsinhibitoren, einschließlich Peptide und Peptidomimetika, binden an bestimmte Regionen des gp41-Proteins und verhindern so dessen Konformationsänderungen, die für die Membranfusion erforderlich sind. Membranaktive Peptide interagieren physisch mit den viralen und zellulären Membranen, stören deren Integrität und behindern so den Eintritt des Virus. Andererseits zielen niedermolekulare Inhibitoren auf die hydrophobe Tasche von gp41 ab und hemmen dessen Funktion, wodurch die Bildung der für die Fusion erforderlichen Haarnadelstruktur effektiv verhindert wird.

Die Entwicklung von HIV-1-gp41-Inhibitoren erfordert ein tiefgreifendes Verständnis der strukturellen und mechanistischen Feinheiten des viralen Fusionsprozesses. Forscher verwenden eine Kombination aus Computermodellierung, Strukturstudien und biochemischen Tests, um Inhibitoren zu entwerfen und zu optimieren, die den Eintritt des Virus effektiv verhindern können. Diese Inhibitoren sind nicht nur vielversprechend im Kampf gegen die Ausbreitung von HIV-1, sondern können auch Licht in die grundlegenden Mechanismen der viralen Fusion und des Eintritts bringen. Im andauernden Kampf gegen HIV/AIDS trägt die Erforschung von HIV-1 gp41-Inhibitoren erheblich zum Arsenal antiretroviraler Strategien bei und ebnet möglicherweise den Weg für wirksamere Maßnahmen in der Zukunft.

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ProduktCAS #Katalog #MengePreisReferenzenBewertung

3-Hydroxypyrazine-2-carboxamide

55321-99-8sc-276269
250 mg
¥790.00
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Bei dieser auch als T-1105 bezeichneten Verbindung handelt es sich um ein kleines Molekül, das auf das gp41-Protein abzielt und die Bildung des stabilen Sechs-Helix-Bündels verhindert, das für die Virusfusion erforderlich ist.