GSTO1-Inhibitoren gehören zu einer bestimmten chemischen Verbindungsklasse, die auf das Enzym Glutathion-S-Transferase Omega-1 (GSTO1) abzielt. Dieses Enzym gehört zur GST-Superfamilie und spielt eine entscheidende Rolle bei zellulären Entgiftungsprozessen, indem es die Konjugation von Glutathion an verschiedene elektrophile Verbindungen katalysiert. GSTO1 wird insbesondere vorwiegend im Zytoplasma menschlicher Zellen exprimiert und ist an der Metabolisierung einer Vielzahl endogener und exogener Substrate beteiligt, darunter Xenobiotika und Produkte oxidativen Stresses. Die Hemmung von GSTO1 wird durch diese Inhibitoren durch spezifische Wechselwirkungen mit dem aktiven Zentrum oder den Bindungsstellen des Enzyms erreicht. Durch die Bindung an GSTO1 stören diese Verbindungen dessen katalytische Aktivität, was dazu führt, dass die Glutathionkonjugation an seine Substrate verhindert wird. Infolgedessen können die zellulären Entgiftungswege beeinträchtigt werden, was zu einem veränderten Stoffwechsel und einer möglichen Anhäufung toxischer Verbindungen führt.
GSTO1-Inhibitoren werden oft so konzipiert und entwickelt, dass sie selektiv sind und auf das Enzym abzielen, ohne andere GST-Isoformen oder wesentliche zelluläre Prozesse zu beeinträchtigen. Diese Inhibitoren wurden im Zusammenhang mit dem Verständnis ihrer Rolle bei oxidativem Stress, Entzündungen und Karzinogenese untersucht. Außerdem wurden sie für ihre potenziellen Anwendungen bei der Modulation des Arzneimittelstoffwechsels, der Arzneimittelwechselwirkungen und der Toxizität in Betracht gezogen. Angesichts der wesentlichen Funktionen von GSTO1 und seiner Beteiligung an zahlreichen zellulären Signalwegen könnte das Verständnis und die Entwicklung von GSTO1-Inhibitoren wertvolle Einblicke in zelluläre Prozesse liefern und neue Wege für die weitere Forschung auf dem Gebiet der chemischen Biologie und Biochemie eröffnen. Es ist jedoch unbedingt zu beachten, dass jede weitere Diskussion im Zusammenhang mit potenziellen Arzneimittelanwendungen steht.
Siehe auch...
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Curcumin | 458-37-7 | sc-200509 sc-200509A sc-200509B sc-200509C sc-200509D sc-200509F sc-200509E | 1 g 5 g 25 g 100 g 250 g 1 kg 2.5 kg | ¥417.00 ¥778.00 ¥1230.00 ¥2459.00 ¥2696.00 ¥9917.00 ¥22203.00 | 47 | |
Eine in Kurkuma enthaltene bioaktive Verbindung, Curcumin, hat nachweislich hemmende Wirkung auf GSTO1. | ||||||
α-Iodoacetamide | 144-48-9 | sc-203320 | 25 g | ¥2877.00 | 1 | |
Dieses kleine Molekül wurde auf seine Fähigkeit untersucht, die Aktivität des Enzyms GSTO1 zu hemmen. | ||||||
Gallotannin | 1401-55-4 | sc-202619 sc-202619A sc-202619B sc-202619C sc-202619D sc-202619E sc-202619F | 1 g 10 g 100 g 250 g 1 kg 2.5 kg 5 kg | ¥293.00 ¥417.00 ¥756.00 ¥880.00 ¥2640.00 ¥6047.00 ¥11090.00 | 12 | |
Eine in verschiedenen Pflanzen vorkommende polyphenolische Verbindung, die Gerbsäure, wurde als GSTO1-Inhibitor identifiziert. | ||||||
1,3-Diphenyl-2-propenone | 94-41-7 | sc-222987 | 100 g | ¥530.00 | ||
Einige synthetische Chalkonderivate haben eine hemmende Wirkung auf GSTO1 gezeigt. | ||||||