Die Inhibitoren der sPLA2 der Gruppe IVD gehören zu einer chemisch unterschiedlichen Klasse von Verbindungen, die so konzipiert sind, dass sie mit dem als sekretorische Phospholipase A2 (sPLA2) der Gruppe IVD bekannten Enzym interagieren und dessen Aktivität hemmen. Diese Inhibitoren besitzen eine einzigartige Molekülstruktur, die es ihnen ermöglicht, spezifisch auf das aktive Zentrum des sPLA2-Enzyms der Gruppe IVD zu zielen und daran zu binden, wodurch dessen normale Funktion gestört wird. Durch die Beeinflussung der enzymatischen Aktivität von sPLA2 der Gruppe IVD haben diese Inhibitoren das Potenzial, verschiedene zelluläre und biochemische Prozesse zu modulieren, die durch die Freisetzung von Arachidonsäure, einem wichtigen Zwischenprodukt im Lipidstoffwechsel, beeinflusst werden. Die strukturellen Merkmale der sPLA2-Inhibitoren der Gruppe IVD sind so konzipiert, dass sie sich effektiv an das aktive Zentrum des Enzyms binden können. Diese Bindungsinteraktion verhindert, dass das Enzym die Hydrolyse von Phospholipiden katalysiert, was seine natürliche Funktion ist. Durch die Hemmung dieser katalytischen Aktivität stören diese Inhibitoren die Freisetzung von Arachidonsäure aus Phospholipiden und beeinträchtigen dadurch nachgeschaltete Signalwege und zelluläre Reaktionen, die auf die Verfügbarkeit von Arachidonsäure angewiesen sind. Die einzigartigen chemischen Eigenschaften der sPLA2-Inhibitoren der Gruppe IVD ermöglichen es ihnen, spezifisch auf das sPLA2-Enzym der Gruppe IVD abzuzielen, wodurch sie sich von anderen Klassen von sPLA2-Inhibitoren unterscheiden, die auf verschiedene Isoformen des Enzyms abzielen können. Diese Selektivität stellt sicher, dass die Inhibitoren hauptsächlich mit sPLA2 der Gruppe IVD interagieren und ihre Wirkung auf die Prozesse beschränken, die durch dieses spezifische Enzym reguliert werden.
Trotz laufender wissenschaftlicher Untersuchungen werden die genauen Mechanismen und Auswirkungen von sPLA2-Inhibitoren der Gruppe IVD auf zelluläre und biochemische Prozesse noch erforscht. Forscher untersuchen die möglichen Auswirkungen der Hemmung von sPLA2 der Gruppe IVD in verschiedenen physiologischen Kontexten, um das volle Ausmaß ihres Einflusses auf die zelluläre Signalübertragung, den Lipidstoffwechsel und andere relevante Signalwege aufzudecken. Die Entwicklung und Erforschung von sPLA2-Inhibitoren der Gruppe IVD bietet vielversprechende Möglichkeiten, das komplexe Zusammenspiel zwischen dem Enzym und seinen biologischen Funktionen besser zu verstehen und die potenzielle Bedeutung der gezielten Beeinflussung von sPLA2 der Gruppe IVD zu beleuchten.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
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Quinacrine, Dihydrochloride | 69-05-6 | sc-204222 sc-204222B sc-204222A sc-204222C sc-204222D | 100 mg 1 g 5 g 200 g 300 g | ¥519.00 ¥643.00 ¥982.00 ¥36745.00 ¥54391.00 | 4 | |
Ursprünglich als Malariamittel entwickelt, hat man festgestellt, dass Chinacrin auch PLA2-Enzyme, einschließlich PLA2G4D, hemmt. | ||||||
MAFP | 188404-10-6 | sc-203440 | 5 mg | ¥2471.00 | 4 | |
MAFP ist ein potenter und irreversibler Inhibitor von PLA2-Enzymen, einschließlich PLA2G4D. Er modifiziert kovalent das aktive Zentrum des Enzyms. | ||||||
ONO-RS-082 | 99754-06-0 | sc-201410 sc-201410A | 20 mg 100 mg | ¥936.00 ¥2595.00 | ||
Diese Verbindung ist ein selektiver Inhibitor der zytosolischen PLA2-Enzyme, zu denen auch PLA2G4D gehören kann. | ||||||
Neomycin sulfate | 1405-10-3 | sc-3573 sc-3573A | 1 g 5 g | ¥305.00 ¥395.00 | 20 | |
Obwohl Neomycin in erster Linie als Antibiotikum bekannt ist, wurde berichtet, dass es die PLA2-Aktivität, einschließlich PLA2G4D, hemmt. | ||||||
Ibuprofen | 15687-27-1 | sc-200534 sc-200534A | 1 g 5 g | ¥598.00 ¥993.00 | 6 | |
Ibuprofen, ein nichtsteroidales entzündungshemmendes Medikament (NSAID), hat nachweislich hemmende Wirkungen auf PLA2-Enzyme, einschließlich PLA2G4D. | ||||||