Inhibitoren der sekretierten Phospholipase A2 (sPLA2) der Gruppe III sind chemische Verbindungen, die auf die enzymatische Aktivität der Isoform der sekretierten Phospholipase A2 der Gruppe III abzielen und diese modulieren. sPLA2-Enzyme spielen eine Rolle bei der Hydrolyse der sn-2-Position von Glycerophospholipiden, wodurch freie Fettsäuren und Lysophospholipide freigesetzt werden. Diese Enzyme sind an verschiedenen zellulären Prozessen beteiligt, insbesondere an solchen, die mit dem Lipidstoffwechsel und der Signalübertragung zusammenhängen. sPLA2 der Gruppe III zeichnet sich durch spezifische strukturelle Merkmale aus, darunter ein ausgeprägter kalziumabhängiger katalytischer Mechanismus und ein konserviertes Disulfidbindungsnetzwerk, das das Enzym stabilisiert. Inhibitoren dieser Klasse wirken, indem sie an das aktive Zentrum oder an benachbarte Regionen des sPLA2-Enzyms der Gruppe III binden, dessen katalytische Aktivität blockieren und die Freisetzung bioaktiver Lipidmediatoren verhindern. Die chemischen Strukturen von Inhibitoren der Gruppe III sPLA2 enthalten oft Merkmale, die das Substrat des Enzyms imitieren oder mit Schlüsselresten innerhalb seiner katalytischen Stelle interagieren. Diese Inhibitoren sind in der Regel so konzipiert, dass sie in das aktive Zentrum des Enzyms passen und entweder den Zugang zu natürlichen Phospholipid-Substraten blockieren oder den katalytischen Prozess unterbrechen. Die Inhibitoren weisen in der Regel eine hohe Spezifität für sPLA2 der Gruppe III gegenüber anderen Phospholipase-Isoformen auf, was für die Minimierung von Nebenwirkungen unerlässlich ist. Strukturstudien, wie z. B. Röntgenkristallographie, haben gezeigt, dass viele Inhibitoren der Gruppe III sPLA2 mit konservierten Regionen des Enzyms interagieren, einschließlich seiner Calcium-bindenden Domäne, die für seine Funktion entscheidend ist. Diese Inhibitoren stellen wertvolle Werkzeuge für die Untersuchung der Rolle von Gruppe III sPLA2 in biochemischen Signalwegen dar und ermöglichen ein genaueres Verständnis seiner Rolle in der zellulären Lipiddynamik.
Siehe auch...
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
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Indomethacin | 53-86-1 | sc-200503 sc-200503A | 1 g 5 g | ¥327.00 ¥429.00 | 18 | |
Indomethacin, ein nichtsteroidales entzündungshemmendes Medikament, kann die Expression von PLA2G3 durch Hemmung der Cyclooxygenase reduzieren und so die Prostaglandinsynthese vermindern. | ||||||
Corticosterone | 50-22-6 | sc-300391 sc-300391A | 100 mg 500 mg | ¥654.00 ¥1241.00 | 2 | |
Kortikosteron, ein Glukokortikoid, kann die Expression von PLA2G3 herunterregulieren, indem es die Glukokortikoidrezeptoren aktiviert, was zu entzündungshemmenden Wirkungen führt. | ||||||
PP 2 | 172889-27-9 | sc-202769 sc-202769A | 1 mg 5 mg | ¥1061.00 ¥2561.00 | 30 | |
Diese Verbindung kann PLA2G3 hemmen, indem sie irreversibel an das Serin im aktiven Zentrum bindet, was zu einer verringerten Enzymaktivität und -expression führt. | ||||||
Rosiglitazone | 122320-73-4 | sc-202795 sc-202795A sc-202795C sc-202795D sc-202795B | 25 mg 100 mg 500 mg 1 g 5 g | ¥1354.00 ¥3678.00 ¥7153.00 ¥10684.00 ¥14204.00 | 38 | |
Rosiglitazon, ein PPAR-Gamma-Agonist, kann die Expression von PLA2G3 herunterregulieren, indem es den Lipidstoffwechsel verändert und Entzündungsmediatoren reduziert. | ||||||
Belinostat | 414864-00-9 | sc-269851 sc-269851A | 10 mg 100 mg | ¥1760.00 ¥6453.00 | ||
Belinostat, ein Histon-Deacetylase-Inhibitor, kann die PLA2G3-Expression durch epigenetische Modifizierung der an Entzündungen beteiligten Genexpressionsprofile unterdrücken. | ||||||
Esculetin | 305-01-1 | sc-200486 sc-200486A | 1 g 5 g | ¥496.00 ¥2392.00 | 7 | |
Esculetin, ein Cumarinderivat, kann die Expression von PLA2G3 hemmen, indem es als Antioxidans wirkt und Entzündungswege moduliert. | ||||||