Date published: 2026-2-9

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GRK 3 Inhibitoren

Gängige GRK 3 Inhibitors sind unter underem Paroxetine CAS 61869-08-7, Propranolol CAS 525-66-6, AG 555 CAS 133550-34-2, JW 74 CAS 863405-60-1 und (1r,4r)-4-((2-(Butylamino)-5-(5-(morpholinomethyl)pyridin-2-yl)pyrimidin-4-yl)amino)cyclohexanol CAS 1493694-70-4.

GRK3-Inhibitoren bilden eine vielseitige Klasse von Chemikalien, die darauf abzielen, die Aktivität der G-Protein-gekoppelten Rezeptorkinase 3 (GRK3) zu modulieren, die eine Schlüsselrolle bei der Desensibilisierung von GPCRs spielt. Diese Klasse von Inhibitoren kann grob in zwei Gruppen eingeteilt werden: direkte und indirekte Modulatoren, die jeweils wertvolle Einblicke in die komplexen regulatorischen Netzwerke, die GRK3 steuern, bieten. Direkte Inhibitoren, wie zum Beispiel Paroxetin und Propranolol, wirken spezifisch auf Serotonin- bzw. β-adrenerge Rezeptoren. Diese Verbindungen bieten einen gezielten Ansatz zum Verständnis des komplizierten Zusammenspiels zwischen Neurotransmitter-Signalisierung und GRK3-vermittelter GPCR-Desensibilisierung. Paroxetin beispielsweise unterbricht die Signalübertragung an Serotoninrezeptoren und bietet damit ein einzigartiges Instrument zur Untersuchung der molekularen Mechanismen, die der GRK3-Aktivität bei der Desensibilisierung von Serotoninrezeptoren zugrunde liegen. In ähnlicher Weise wirft die Spezifität von Propranolol für β-adrenerge Rezeptoren ein Licht auf die Rolle von GRK3 bei der Regulierung adrenerger Signalübertragungswege.

Andererseits verfolgen indirekte Inhibitoren wie CCG-215022 und AMG 548 einen breiteren Ansatz, indem sie Signalwege unterbrechen, an denen PKD und CDK5 beteiligt sind. Diese Wirkstoffe zeigen potenzielle Strategien zur Modulation der GRK3-Aktivität durch Beeinflussung nachgeschalteter Signalwege auf. Durch die Beeinflussung dieser indirekten Signalwege erhalten die Forscher Einblicke in die vielschichtigen Regulationsmechanismen, die die GRK3-vermittelte GPCR-Desensibilisierung steuern. Darüber hinaus tragen Wirkstoffe wie ICI 118.551 und AMG 319 zu unserem Verständnis bei, indem sie die indirekte Modulation von GRK3 durch selektives Targeting von adrenergen Rezeptoren und JAK3 aufzeigen. Diese Substanzen dienen als wertvolle Werkzeuge zur Untersuchung des Zusammenspiels zwischen verschiedenen Signalwegen und der GRK3-vermittelten GPCR-Desensibilisierung und erweitern unser Verständnis der komplexen regulatorischen Landschaft. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die duale Klassifizierung der GRK3-Inhibitoren in direkte und indirekte Modulatoren die Vielfalt innerhalb dieser chemischen Klasse hervorhebt und ihre Bedeutung als präzise Werkzeuge zur Entschlüsselung der komplexen Zusammenhänge der GRK3-vermittelten GPCR-Desensibilisierung in verschiedenen zellulären Kontexten unterstreicht. Diese Inhibitoren mit ihren unterschiedlichen Wirkmechanismen ebnen den Weg für ein umfassendes Verständnis der komplizierten Signalnetzwerke, die von GRK3 gesteuert werden.

Siehe auch...

ProduktCAS #Katalog #MengePreisReferenzenBewertung

Paroxetine

61869-08-7sc-507527
1 g
¥2031.00
(0)

Paroxetin ist ein chemischer Hemmer, der GRK3 indirekt moduliert, indem er auf den Serotonintransporter abzielt. Durch die Hemmung der Serotonin-Wiederaufnahme beeinflusst Paroxetin nachgeschaltete Signalwege, einschließlich solcher, an denen GRK3 beteiligt ist.

Propranolol

525-66-6sc-507425
100 mg
¥2031.00
(0)

Propranolol ist ein chemischer Inhibitor, der indirekt GRK3 beeinflusst, indem er auf β-adrenerge Rezeptoren abzielt. Durch die Blockade von β-adrenergen Rezeptoren unterbricht Propranolol nachgeschaltete Signalereignisse, an denen GRK3 beteiligt ist. Diese indirekte Modulation bietet ein Instrument zur Untersuchung der Wechselwirkung zwischen β-adrenergen Signalen und GRK3-vermittelter GPCR-Desensibilisierung.

AG 555

133550-34-2sc-203500
sc-203500A
10 mg
50 mg
¥801.00
¥3881.00
3
(1)

AG 555 ist ein chemischer Inhibitor, der GRK3 indirekt beeinflusst, indem er auf die Src-Kinase abzielt. Durch die Hemmung der Src-Kinase unterbricht AG 555 nachgeschaltete Signalereignisse, an denen GRK3 beteiligt ist. Diese indirekte Modulation bietet ein Instrument zur Untersuchung der Wechselwirkung zwischen Src-Kinase-abhängiger Signalübertragung und GRK3-vermittelter GPCR-Desensibilisierung.

JW 74

863405-60-1sc-507506
5 mg
¥1929.00
(0)

JW74 ist ein chemischer Inhibitor, der GRK3 indirekt moduliert, indem er auf die Hedgehog (Hh)-Signalübertragung abzielt. Durch die Hemmung des Hh-Signalwegs unterbricht JW74 nachgeschaltete Signalkaskaden, die die GRK3-Aktivität regulieren.

(1r,4r)-4-((2-(Butylamino)-5-(5-(morpholinomethyl)pyridin-2-yl)pyrimidin-4-yl)amino)cyclohexanol

1493694-70-4sc-504477
5 mg
¥2877.00
(0)

Diese Verbindung ist ein chemischer Inhibitor, der indirekt GRK3 beeinflusst, indem er auf die Histon-Methyltransferase G9a abzielt. Durch die Hemmung von G9a unterbricht diese Verbindung nachgeschaltete Signalereignisse, an denen GRK3 beteiligt ist.