Date published: 2026-2-10

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GRIN2 Inhibitoren

Gängige GRIN2 Inhibitors sind unter underem Memantine hydrochloride CAS 41100-52-1, Dextromethorphan CAS 125-71-3, Zinc CAS 7440-66-6, Ifenprodil hemitartrate CAS 23210-58-4 und Felbamate CAS 25451-15-4.

GRIN2-Inhibitoren sind eine Klasse von Verbindungen, die spezifisch auf die Funktion der GRIN2-Untereinheit von N-Methyl-D-Aspartat (NMDA)-Rezeptoren abzielen und diese modulieren. Der NMDA-Rezeptor ist ein Typ von ionotropen Glutamatrezeptoren, der für die synaptische Plastizität und Neurotransmission von entscheidender Bedeutung ist. GRIN2-Untereinheiten, auch als NR2-Untereinheiten bekannt, bestehen aus mehreren Isoformen – GRIN2A, GRIN2B, GRIN2C und GRIN2D –, die die biophysikalischen Eigenschaften von NMDA-Rezeptoren beeinflussen. Diese Untereinheiten spielen eine entscheidende Rolle bei der Bestimmung der Calciumpermeabilität des Rezeptors, der spannungsabhängigen Steuerung und der Empfindlichkeit gegenüber Co-Agonisten wie Glycin und Glutamat. Durch die Hemmung der GRIN2-Untereinheiten können diese Verbindungen die Rezeptorfunktion verändern und dadurch die synaptische Aktivität und den Ionenfluss modulieren, insbesondere die Calcium- und Natriumionen, die für viele zelluläre Prozesse von entscheidender Bedeutung sind. Strukturell interagieren GRIN2-Inhibitoren häufig mit spezifischen Bindungsstellen auf dem NMDA-Rezeptorkomplex, die sich von der primären Glutamat-Bindungsstelle unterscheiden. Dadurch können sie den Rezeptor selektiv in Abhängigkeit von der Zusammensetzung der GRIN2-Untereinheit hemmen. Die Inhibitoren weisen unterschiedliche Affinitäten für verschiedene GRIN2-Isoformen auf, und diese Spezifität ermöglicht es ihnen, Rezeptorsubtypen unterschiedlich zu beeinflussen. Viele dieser Inhibitoren sind darauf ausgelegt, eine übermäßige NMDA-Rezeptoraktivität zu blockieren, insbesondere unter Bedingungen, bei denen eine Überaktivität der GRIN2-Untereinheit zu einer zellulären Dysfunktion beiträgt. Die Pharmakodynamik dieser Verbindungen ist komplex und beinhaltet die Modulation des Ionenflusses, wobei sie oft sowohl spannungs- als auch ligandenabhängige Hemmungseigenschaften aufweisen. Das Verständnis der Funktionsmechanismen von GRIN2-Inhibitoren ist der Schlüssel zur Aufklärung ihrer Rolle bei der Regulierung der durch NMDA-Rezeptoren vermittelten zellulären Signalübertragung.

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ProduktCAS #Katalog #MengePreisReferenzenBewertung

Memantine hydrochloride

41100-52-1sc-203628
50 mg
¥778.00
4
(2)

Ein weiterer nicht-kompetitiver NMDA-Rezeptor-Antagonist; bindet sich innerhalb des Ionenkanals, hemmt vorzugsweise überaktive NMDA-Rezeptoren und moduliert so die Aktivität der GRIN2-Untereinheit.

Dextromethorphan

125-71-3sc-278927
sc-278927A
sc-278927B
10 g
100 g
500 g
¥1997.00
¥13042.00
¥58757.00
3
(1)

Wirkt als nicht-kompetitiver NMDA-Rezeptor-Antagonist, der sich innerhalb des Ionenkanals des Rezeptors bindet und die Aktivität der GRIN2-Untereinheit hemmt.

Zinc

7440-66-6sc-213177
100 g
¥542.00
(0)

Dient als allosterischer Inhibitor von NMDA-Rezeptoren, der an einer anderen Stelle als der Glutamat-Bindungsstelle bindet und die Aktivität der GRIN2-Untereinheit moduliert.

Ifenprodil hemitartrate

23210-58-4sc-203601B
sc-203601
sc-203601A
5 mg
10 mg
50 mg
¥440.00
¥688.00
¥1602.00
(0)

Hemmt bevorzugt NMDA-Rezeptoren, die die GRIN2B-Untereinheit enthalten, indem es an eine modulatorische Stelle bindet und die Rezeptoraktivität verringert.

Felbamate

25451-15-4sc-203579
sc-203579A
10 mg
50 mg
¥1139.00
¥4208.00
(0)

Moduliert die Aktivität des NMDA-Rezeptors, indem es den Rezeptor an der Glycinstelle hemmt und dabei die GRIN2-Untereinheit beeinflusst.

1-Adamantylamine

768-94-5sc-251475
sc-251475A
1 g
25 g
¥440.00
¥1658.00
(0)

Wirkt als schwacher NMDA-Rezeptor-Antagonist, der den Ionenkanal des Rezeptors hemmt und damit die Aktivität der GRIN2-Untereinheit beeinträchtigt.

Riluzole

1744-22-5sc-201081
sc-201081A
sc-201081B
sc-201081C
20 mg
100 mg
1 g
25 g
¥226.00
¥2177.00
¥2403.00
¥3576.00
1
(1)

Moduliert indirekt die Aktivität der NMDA-Rezeptoren durch seine Wirkung auf die glutamaterge Übertragung, indem es die GRIN2-Untereinheiten beeinflusst.