GPR21-Inhibitoren gehören zu einer chemischen Klasse von Verbindungen, die auf den G-Protein-gekoppelten Rezeptor 21 (GPR21) abzielen und dessen Aktivität modulieren. GPR21 gehört zur großen Familie der G-Protein-gekoppelten Rezeptoren (GPCR), die eine entscheidende Rolle in verschiedenen zellulären Signalwegen spielen. Diese Rezeptoren zeichnen sich durch ihre sieben Transmembrandomänen und ihre Fähigkeit aus, extrazelluläre Signale über Wechselwirkungen mit G-Proteinen in intrazelluläre Reaktionen umzuwandeln. Insbesondere GPR21 ist an der Regulierung verschiedener physiologischer Prozesse beteiligt, was es zu einem attraktiven Ziel für die Modulation durch spezifische Inhibitoren macht. GPR21-Inhibitoren sind Moleküle, die an diesen Rezeptor binden und seine Aktivierung durch endogene Liganden verhindern sollen, wodurch die nachgeschalteten Signalwege moduliert werden, die normalerweise bei der Rezeptoraktivierung ausgelöst werden. Das Design und die Synthese von GPR21-Inhibitoren umfassen detaillierte Studien zur Struktur-Aktivitäts-Beziehung (SAR), um die Bindungsaffinität und Selektivität dieser Verbindungen für den GPR21-Rezeptor zu optimieren. Chemiker konzentrieren sich darauf, verschiedene chemische Einheiten innerhalb des Inhibitorgerüsts zu modifizieren, um die Interaktion mit dem Rezeptor zu verbessern und gleichzeitig die Auswirkungen auf andere GPCRs zu minimieren. Diese Inhibitoren können anhand ihrer chemischen Struktur klassifiziert werden, die verschiedene Klassen wie kleine organische Moleküle, Peptide oder andere komplexe organische Gerüste umfassen kann. Die Entwicklung von GPR21-Inhibitoren erfordert ein tiefgreifendes Verständnis sowohl der Struktur des Rezeptors als auch der dynamischen Natur seiner Bindungsstelle. Darüber hinaus werden diese Inhibitoren häufig auf ihre Fähigkeit hin untersucht, spezifische Signalwege in zellulären Assays zu modulieren, wodurch Forscher die Rolle von GPR21 in verschiedenen biologischen Prozessen besser verstehen können. Dieses Wissen trägt zum breiteren Feld der GPCR-Forschung bei, in dem die Modulation der Rezeptoraktivität Einblicke in die grundlegenden Mechanismen der zellulären Kommunikation und Regulation geben kann.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Isoproterenol Hydrochloride | 51-30-9 | sc-202188 sc-202188A | 100 mg 500 mg | ¥316.00 ¥429.00 | 5 | |
Als nicht-selektiver beta-adrenerger Agonist erhöht Isoproterenol den cAMP-Spiegel, was sich möglicherweise auf GPR21-bezogene Signalwege auswirkt. | ||||||
IBMX | 28822-58-4 | sc-201188 sc-201188B sc-201188A | 200 mg 500 mg 1 g | ¥2933.00 ¥3949.00 ¥5641.00 | 34 | |
IBMX hemmt Phosphodiesterasen nicht-selektiv und sorgt so für einen erhöhten cAMP-Spiegel, der die Aktivität von GPR21 beeinflussen kann. | ||||||
PGE2 | 363-24-6 | sc-201225 sc-201225C sc-201225A sc-201225B | 1 mg 5 mg 10 mg 50 mg | ¥643.00 ¥1794.00 ¥3103.00 ¥7649.00 | 37 | |
PGE2 könnte durch seine Wirkung auf andere GPCRs die GPR21-Signalgebung indirekt über GPCR-Cross-Talk-Mechanismen beeinflussen. | ||||||
(−)-Epinephrine | 51-43-4 | sc-205674 sc-205674A sc-205674B sc-205674C sc-205674D | 1 g 5 g 10 g 100 g 1 kg | ¥463.00 ¥1173.00 ¥2268.00 ¥20014.00 ¥186153.00 | ||
Epinephrin, ein adrenerger Agonist, kann den cAMP-Spiegel erhöhen und damit möglicherweise die GPR21-Aktivität beeinflussen. | ||||||
Rolipram | 61413-54-5 | sc-3563 sc-3563A | 5 mg 50 mg | ¥869.00 ¥2437.00 | 18 | |
Rolipram hemmt selektiv die Phosphodiesterase 4 (PDE4) und erhöht dadurch den cAMP-Spiegel in den Zellen, was sich indirekt auf GPR21 auswirken könnte. | ||||||
Adenosine | 58-61-7 | sc-291838 sc-291838A sc-291838B sc-291838C sc-291838D sc-291838E sc-291838F | 1 g 5 g 100 g 250 g 1 kg 5 kg 10 kg | ¥384.00 ¥542.00 ¥3385.00 ¥6453.00 ¥11733.00 ¥29344.00 ¥52822.00 | 1 | |
Adenosin, das über Adenosinrezeptoren wirkt, könnte die GPR21-Aktivität durch Modulation der Adenylatzyklase und des cAMP-Spiegels beeinflussen. | ||||||
PGE1 (Prostaglandin E1) | 745-65-3 | sc-201223 sc-201223A | 1 mg 10 mg | ¥350.00 ¥1636.00 | 16 | |
Alprostadil könnte GPR21 indirekt durch Interaktionen mit anderen Mitgliedern der GPCR-Familie und durch Modulation von cAMP beeinflussen. | ||||||
Salbutamol | 18559-94-9 | sc-253527 sc-253527A | 25 mg 50 mg | ¥1061.00 ¥1591.00 | ||
Salbutamol, ein adrenerger Beta-2-Agonist, kann den cAMP-Spiegel erhöhen und damit möglicherweise die GPR21-Signalgebung beeinflussen. | ||||||