GPR103-Inhibitoren sind eine Klasse von Verbindungen, die mit dem GPR103-Rezeptor interagieren und dessen Funktion hemmen. Der GPR103-Rezeptor ist ein G-Protein-gekoppelter Rezeptor (GPCR), der hauptsächlich an Signalwegen beteiligt ist, die mit verschiedenen physiologischen Prozessen in Zusammenhang stehen. GPR103, auch bekannt als QRFPR (QRFP-Rezeptor), ist ein integrales Membranprotein, das zur rhodopsinähnlichen Familie der GPCRs gehört. Diese Rezeptoren spielen eine entscheidende Rolle bei der Übertragung extrazellulärer Signale in das Innere von Zellen durch die Aktivierung von G-Proteinen, die wiederum verschiedene intrazelluläre Signalwege aktivieren. Die Hemmung von GPR103 durch spezifische Moleküle kann die Aktivität des Rezeptors modulieren und dadurch die nachgeschalteten Signalkaskaden beeinflussen, die durch seinen endogenen Liganden QRFP (26RFa) initiiert werden. Dieser Peptidligand ist an der Regulierung mehrerer physiologischer Funktionen beteiligt, darunter auch Funktionen im Zusammenhang mit der Energiehomöostase und neuroendokrinen Aktivitäten. Aus chemischer Sicht sind GPR103-Inhibitoren häufig so konzipiert, dass sie die natürliche Ligandenbindungsstelle auf dem Rezeptor nachahmen oder blockieren und so die Aktivierung des Rezeptors verhindern. Das Design und die Synthese dieser Inhibitoren umfassen in der Regel die Erforschung verschiedener kleiner Moleküle oder Peptide, die selektiv mit hoher Affinität und Spezifität an den GPR103-Rezeptor binden können. Die Strukturaufklärung von GPR103 und seine Wechselwirkungen mit verschiedenen Liganden waren für die Entwicklung dieser Inhibitoren von entscheidender Bedeutung. Computermodellierung und Hochdurchsatz-Screening werden häufig zur Identifizierung und Optimierung potenzieller Inhibitoren eingesetzt. Die chemische Vielfalt innerhalb dieser Klasse von Inhibitoren ist groß und reicht von einfachen organischen Molekülen bis hin zu komplexeren, strukturell komplizierten Verbindungen. Die genauen Mechanismen, durch die diese Inhibitoren ihre Wirkung auf GPR103 ausüben, sind Gegenstand laufender Forschung, wobei ein besonderer Schwerpunkt darauf liegt, wie diese Wechselwirkungen die Konformation des Rezeptors und die nachfolgenden Signaltransduktionsprozesse verändern.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
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SCH 79797 dihydrochloride | 1216720-69-2 | sc-203693 sc-203693A | 10 mg 50 mg | ¥3994.00 ¥15998.00 | 13 | |
SCH-79797 ist ein Inhibitor des Thrombinrezeptors PAR1. PAR1 und GPR103 teilen sich möglicherweise nachgeschaltete Signalwege; daher kann die Hemmung von PAR1 die Signalkapazität von GPR103 verringern. | ||||||