Chemische Inhibitoren des GHS-R wirken durch direkte Antagonisierung der Rezeptoraktivität, die in der Regel durch seinen endogenen Liganden, Ghrelin, aktiviert wird. [D-Lys3]-GHRP-6, JMV 2959, Verbindung 26, PF-5190457, AZP-531 und YIL781 sind allesamt Verbindungen, die ihre hemmende Wirkung durch Bindung an den GHS-R entfalten und dadurch die Bindung und anschließende Aktivierung durch Ghrelin verhindern. Diese antagonistischen Wirkungen sorgen dafür, dass die übliche Signaltransduktion, die durch die Interaktion von Ghrelin mit GHS-R ausgelöst wird, nicht stattfindet. PF-5190457 und AZP-531 sind beispielsweise Analoga, die die Struktur von Ghrelin nachahmen, um die Bindungsstelle auf GHS-R zu besetzen, aber nicht die intrazellulären Reaktionen auslösen, die Ghrelin auslösen würde, wodurch die Funktion des Rezeptors gehemmt wird. In ähnlicher Weise blockiert YIL781 den Ghrelin-Signalweg, indem es den natürlichen Liganden daran hindert, sich mit dem GHS-R zu verbinden.
Weitere Verbindungen wie Verbindung 21 und Epelsiban fungieren ebenfalls als GHS-R-Inhibitoren, indem sie mit Ghrelin um die Rezeptorbindung konkurrieren, ohne jedoch den Rezeptor selbst zu aktivieren. Diese kompetitive Hemmung ist entscheidend für die Blockierung der Signalkaskade, die normalerweise auf die Bindung von Ghrelin folgen würde. SPA, ein peptidomimetischer Ghrelin-Antagonist, und [D-Arg1,D-Phe5,D-Trp7,9,Leu11]-Substanz P wirken, indem sie eine ähnliche Struktur wie Ghrelin aufweisen und so verhindern, dass das natürliche Hormon den GHS-R aktiviert. Darüber hinaus ergänzt BIM-28163 dieses Repertoire an GHS-R-Hemmern, indem es den Rezeptor ebenfalls in einer Weise beeinflusst, die die Wirkung von Ghrelin behindert. Dieses Molekül sorgt dafür, dass der Rezeptor in einem inaktiven Zustand verbleibt und nicht in der Lage ist, die Signale weiterzuleiten, die normalerweise zu GHS-R-vermittelten physiologischen Reaktionen führen würden. Jeder Hemmstoff sorgt durch Bindung an den GHS-R dafür, dass die funktionelle Aktivität des Rezeptors unterdrückt wird, und hält den Rezeptor in einem Zustand, der die normalerweise durch Ghrelin ausgelösten nachgeschalteten Signalereignisse nicht unterstützt.
Siehe auch...
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
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Substance P | 33507-63-0 | sc-201169 | 1 mg | ¥632.00 | ||
Dieses Peptid ist ein GHS-R-Antagonist, der die Funktion des Rezeptors hemmt, indem er die Aktivität von Ghrelin imitiert, ohne jedoch die übliche rezeptorvermittelte Signalübertragung auszulösen, und somit als funktioneller Inhibitor dient. | ||||||