Date published: 2026-2-10

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Gap 1 Inhibitoren

Gängige Gap 1 Inhibitors sind unter underem PD 98059 CAS 167869-21-8, LY 294002 CAS 154447-36-6, U-0126 CAS 109511-58-2, Wortmannin CAS 19545-26-7 und Rapamycin CAS 53123-88-9.

Gap-1-Inhibitoren verfügen über eine Vielzahl von Mechanismen, um gezielt auf Signalwege oder Moleküle einzuwirken und so das Gap-1-Protein zu modulieren. MEK-Inhibitoren wie PD98059, U0126 und Trametinib wirken durch Hemmung der MEK1/2-Enzyme, was zu einer verringerten ERK-Phosphorylierung führt. Dadurch wird der Ras-MAPK-Signalweg vermindert, was die Ras-abhängige Aktivierung und Stabilisierung von Gap 1 beeinträchtigt. Trametinib entfaltet seine Wirkung insbesondere durch kovalente Bindung an MEK1/2, was zu einer verlängerten Inaktivierung des Weges und von Gap 1 führt. Auf der anderen Seite hemmen PI3K-Inhibitoren wie LY294002, Wortmannin, ZSTK474 und GDC-0941 die PI3K-Akt-mTOR-Achse. LY294002 und Wortmannin verringern die Akt-Phosphorylierung, was zu einer verminderten Gap-1-Stabilität führt, während ZSTK474 und GDC-0941 eine breitere bzw. spezifischere Hemmung bieten, was zu einer tiefgreifenderen Modulation von Gap 1 führt.

mTOR-Inhibitoren wie Rapamycin und Everolimus wirken durch Bindung an FKBP12, das dann mTORC1 hemmt. Dies führt zu einer Abnahme der Proteintranslation und -stabilität und beeinträchtigt die Gap-1-Aktivität. Everolimus sorgt für eine spezifischere Hemmung von mTORC1 und hat dadurch eine stärkere Wirkung auf Gap 1. Andere Inhibitoren wie SB203580 und SP600125 zielen auf p38 MAPK und JNK ab und unterbrechen alternative MAPK-Wege, die mit dem Ras-MAPK-Weg und der AP-1-Aktivierung interagieren können. Diese Inhibitoren verringern folglich die Aktivität und Expression von Gap 1. Schließlich hemmt 2-DG die Glykolyse, wodurch die Verfügbarkeit kritischer Metaboliten, die für die Funktion des Gap-1-Proteins erforderlich sind, eingeschränkt wird, und stellt somit einen weiteren Weg der Gap-1-Modulation dar.