GALK2-Inhibitoren umfassen eine Vielzahl chemischer Verbindungen, die mit dem Enzym auf verschiedenen Ebenen seines Funktionsweges interagieren. 2-Deoxy-D-Galaktose wirkt als kompetitiver Inhibitor, der direkt in das aktive Zentrum von GALK2 eingreift, um die Substratbindung zu verhindern, was zu einer Verringerung der enzymatischen Aktivität führt. In ähnlicher Weise ahmt N-Acetyl-D-Galactosamin die Struktur der natürlichen Substrate von GALK2 nach und blockiert so deren Zugang zum aktiven Zentrum des Enzyms und hemmt dessen Funktion. Verbindungen wie DAB und Deoxynojirimycin sind strukturelle Analoga zu den Substraten von GALK2 und behindern den normalen Betrieb des Enzyms, indem sie das aktive Zentrum besetzen. Auch Castanospermin und Deoxygalactonojirimycin üben ihre hemmende Wirkung durch kompetitive Hemmung aus, indem sie an GALK2 binden und die Katalyse seiner natürlichen Substrate verhindern.
Andere Chemikalien wirken indirekt, um die GALK2-Aktivität zu verringern. Foscarnet zum Beispiel hemmt das Enzym, indem es Metallionen chelatiert, die für seine katalytische Funktion entscheidend sind. Miglitol und Swainsonin ähneln zwar strukturell den Monosacchariden, hemmen aber GALK2, indem sie die kohlenhydratverarbeitenden Enzyme stören, was wiederum die für die Funktion von GALK2 erforderlichen Stoffwechselwege unterbricht. Puromycin und Ritonavir vermindern die GALK2-Aktivität durch Hemmung breiterer zellulärer Prozesse; Puromycin durch Hemmung der Proteinsynthese und Ritonavir durch Eingriff in Stoffwechselwege. Forskolin ist zwar für die Aktivierung der Adenylatzyklase bekannt, beeinflusst aber indirekt die GALK2-Aktivität, indem es das Gleichgewicht der zellulären Kinase- und Phosphatase-Aktivitäten kippt, was zu einer Abnahme der GALK2-Funktionalität aufgrund veränderter Phosphorylierungszustände innerhalb der Zelle führen kann.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
2-Deoxy-D-glucose | 154-17-6 | sc-202010 sc-202010A | 1 g 5 g | ¥790.00 ¥2426.00 | 26 | |
Dieser Aldohexosezucker konkurriert mit Substraten um das aktive Zentrum von GALK2, was zu dessen funktioneller Hemmung führt. | ||||||
N-Acetyl-D-galactosamine | 1811-31-0 | sc-221979 sc-221979A sc-221979C sc-221979B sc-221979D | 10 mg 100 mg 1 g 5 g 50 g | ¥575.00 ¥869.00 ¥3012.00 ¥11733.00 ¥14960.00 | ||
Dieser Aminozucker wirkt als kompetitiver Inhibitor von GALK2, indem er die Struktur seiner natürlichen Substrate nachahmt. | ||||||
Castanospermine | 79831-76-8 | sc-201358 sc-201358A | 100 mg 500 mg | ¥2076.00 ¥7130.00 | 10 | |
Ein Indolizidin-Alkaloid, das GALK2 hemmt, indem es sich an das Enzym bindet und die ordnungsgemäße Verarbeitung seiner Substrate verhindert. | ||||||
Deoxynojirimycin | 19130-96-2 | sc-201369 sc-201369A | 1 mg 5 mg | ¥824.00 ¥1636.00 | ||
Ein Glukose-Mimetikum, das GALK2 hemmt, indem es das aktive Zentrum des Enzyms besetzt und so den Zugang zum Substrat blockiert. | ||||||
Miglitol | 72432-03-2 | sc-221943 | 10 mg | ¥1816.00 | 1 | |
Ein Pseudomonosaccharid, das GALK2 hemmt, indem es Enzyme, die an der Kohlenhydratverarbeitung beteiligt sind, konkurrierend hemmt. | ||||||
Swainsonine | 72741-87-8 | sc-201362 sc-201362C sc-201362A sc-201362D sc-201362B | 1 mg 2 mg 5 mg 10 mg 25 mg | ¥1557.00 ¥2832.00 ¥7119.00 ¥9195.00 ¥20669.00 | 6 | |
Ein Indolizidin-Alkaloid, das indirekt GALK2 hemmt, indem es die Verarbeitungswege von Glykoproteinen unterbricht. | ||||||
Puromycin | 53-79-2 | sc-205821 sc-205821A | 10 mg 25 mg | ¥1873.00 ¥3633.00 | 436 | |
Puromycin hemmt GALK2 indirekt, indem es die Proteinsynthese hemmt, also auch die Synthese von GALK2 selbst. | ||||||
Ritonavir | 155213-67-5 | sc-208310 | 10 mg | ¥1399.00 | 7 | |
Ritonavir ist zwar in erster Linie ein antiretroviraler Proteaseinhibitor, kann aber indirekt GALK2 hemmen, indem es in Stoffwechselwege eingreift, die für dessen Funktion notwendig sind. | ||||||
Forskolin | 66575-29-9 | sc-3562 sc-3562A sc-3562B sc-3562C sc-3562D | 5 mg 50 mg 1 g 2 g 5 g | ¥880.00 ¥1726.00 ¥8349.00 ¥15941.00 ¥23591.00 | 73 | |
Aktiviert die Adenylatzyklase, was zu einem Anstieg von cAMP führt, das indirekt GALK2 hemmen kann, indem es das Gleichgewicht der Kinase- und Phosphataseaktivitäten in der Zelle verändert. | ||||||