Gα t2-Inhibitoren gehören zu einer Kategorie von Verbindungen, die mit spezifischen Proteinen interagieren, vor allem innerhalb der zellulären Signalisierungsdomäne. Gα-Proteine, auch als G-Proteine bekannt, sind integrale Bestandteile der G-Protein-gekoppelten Rezeptor (GPCR)-Signalkaskade. Diese Kaskade ist für die Übertragung von externen Signalen, wie z. B. hormonellen oder sensorischen Reizen, aus der extrazellulären Umgebung in das Innere der Zelle verantwortlich, was zu spezifischen intrazellulären Reaktionen führt. Die Gα-Proteine werden auf der Grundlage ihrer strukturellen und funktionellen Eigenschaften in verschiedene Familien unterteilt. Zu diesen gehört das Gα t2-Protein, das speziell in Netzhautzellen vorkommt und eine zentrale Rolle bei der Phototransduktion spielt, dem Prozess, durch den Licht in den Photorezeptorzellen der Netzhaut in ein elektrisches Signal umgewandelt wird.
Die Wirkung von Gα t2-Inhibitoren beruht auf ihrer Fähigkeit, die Aktivität des Gα t2-Proteins zu hemmen. Indem sie die Funktion von Gα t2 behindern, können diese Inhibitoren die GPCR-Signalkaskade modulieren, insbesondere den Phototransduktionsweg in Netzhautzellen. Da Gα t2 eine spezielle Funktion in der Retina hat, sind die Moleküle, die seine Wirkung hemmen, von besonderem Interesse für das Verständnis der retinalen Physiologie und Fehlfunktionen. Das Verständnis und die Untersuchung dieser Inhibitoren bietet Einblicke in die genauen Mechanismen, durch die Lichtsignale im visuellen System verarbeitet werden. Darüber hinaus kann das Wissen über Gα t2-Inhibitoren auch den Weg für die Entwicklung experimenteller Instrumente ebnen, um die Feinheiten der retinalen Signalnetzwerke zu entschlüsseln und letztlich unser Verständnis der visuellen Wahrnehmung auf molekularer Ebene zu erweitern.
Siehe auch...
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Pertussis Toxin (islet-activating protein) | 70323-44-3 | sc-200837 | 50 µg | ¥5088.00 | 3 | |
Das Pertussis-Toxin hemmt durch spezifische ADP-Ribosylierung von Gαi-Untereinheiten deren Interaktion mit GPCRs. | ||||||
YM 254890 | 568580-02-9 | sc-507356 | 1 mg | ¥5754.00 | ||
YM-254890 hemmt selektiv die Gαq-Signalübertragung, indem es die Rezeptoraktivierung von Gαq verhindert. | ||||||
FR 900359 | 107530-18-7 | sc-507357 | 500 µg | ¥2550.00 | ||
UBO-QIC ist ein selektiver Gαi/o-Inhibitor, der die Freisetzung von GDP verhindert und damit dessen inaktive Form stabilisiert. | ||||||
NF 023 | 104869-31-0 | sc-204124 sc-204124A | 10 mg 50 mg | ¥1816.00 ¥7096.00 | 1 | |
NF023 ist ein Antagonist der Gαs-Proteine. Es hemmt ihre Aktivierung durch GPCRs. | ||||||
Thiazovivin | 1226056-71-8 | sc-361380 sc-361380A | 10 mg 25 mg | ¥3204.00 ¥7153.00 | 15 | |
Thiazovivin (ML297) ist dafür bekannt, dass es bestimmte GPCRs moduliert, was sich indirekt auf die Gα t2-Expression/Funktion auswirken könnte. | ||||||