Date published: 2026-2-10

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FVT1 Inhibitoren

Gängige FVT1 Inhibitors sind unter underem Heparin CAS 9005-49-6.

FVT1-Inhibitoren stellen eine vielfältige Klasse chemischer Verbindungen dar, die selektiv in die Aktivität des Faktor-VIIa/Gewebefaktor-Komplexes (FVT1) eingreifen, einem entscheidenden Bestandteil der Blutgerinnungskaskade. Dieser Komplex spielt eine entscheidende Rolle bei der Einleitung des Gerinnungsprozesses, indem er die Umwandlung von Faktor X in seine aktivierte Form, Faktor Xa, katalysiert, was schließlich zur Bildung von Fibrin führt, das die Grundlage für Blutgerinnsel bildet.

Chemisch können FVT1-Inhibitoren zu verschiedenen Klassen gehören, darunter niedermolekulare Verbindungen, Peptide, Nukleinsäuren und Antikörper. Inhibitoren aus kleinen Molekülen zeichnen sich durch ihr relativ geringes Molekulargewicht und ihre vielseitigen Strukturen aus, wodurch sie für Modifikationen zur Verbesserung der Bindungsaffinität und Selektivität geeignet sind. Peptide hingegen sind kurze Ketten aus Aminosäuren, die speziell für die Interaktion mit den Bindungsstellen von Faktor VIIa oder Gewebefaktor entwickelt werden können, wodurch die Komplexbildung unterbrochen wird. Einige Inhibitoren können auch natürliche Peptidstrukturen imitieren, die als Peptidomimetika bekannt sind, um eine höhere Wirksamkeit und Stabilität zu erreichen. Eine weitere Gruppe von FVT1-Inhibitoren umfasst Nukleinsäuren wie die kleine interferierende RNA (siRNA) oder Aptamere. siRNA-Moleküle können die mRNA, die für Gewebefaktor oder Faktor VIIa kodiert, gezielt abbauen und so deren Expressionsniveau effektiv reduzieren und folglich die Bildung des FVT1-Komplexes hemmen. Aptamere, einzelsträngige Nukleinsäuren mit hoher Affinität für spezifische Ziele, können selektiv entweder an Faktor VIIa oder an Gewebefaktor binden, wodurch ihre Interaktion und der Gerinnungsprozess behindert werden. Darüber hinaus können FVT1-Inhibitoren monoklonale Antikörper umfassen, die entweder Faktor VIIa oder Gewebefaktor spezifisch erkennen und an diese binden. Auf diese Weise stören diese Antikörper die Bildung des FVT1-Komplexes und verhindern dessen Aktivierung. Glykosaminoglykane wie Heparin und niedermolekulare Heparine (LMWH) gelten ebenfalls als FVT1-Inhibitoren, wenn auch indirekt. Sie fördern die Hemmung von Faktor VIIa durch die Aktivierung von Antithrombin, einem natürlichen Antikoagulans.

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Heparin

9005-49-6sc-507344
25 mg
¥1343.00
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Heparin ist ein weit verbreitetes Antikoagulans, das den FVT1-Komplex indirekt hemmt, indem es an Antithrombin bindet und dessen Aktivität verstärkt, das wiederum Faktor VIIa hemmt.