Die Beta-Untereinheit des follikelstimulierenden Hormons (FSHβ) ist ein wichtiges Glykoprotein, das an der Regulierung der Fortpflanzungsprozesse beteiligt ist, einschließlich der Gametenbildung, des Wachstums der Keimdrüsen und der Reifung der Keimzellen bei Männern und Frauen. Das Hormon ist ein Dimer, das aus einer gemeinsamen Alpha-Untereinheit und einer hormonspezifischen Beta-Untereinheit besteht, die dem FSH eine biologische Spezifität verleiht. Synthese und Sekretion von FSH werden in erster Linie durch das Gonadotropin-Releasing-Hormon (GnRH) aus dem Hypothalamus und durch Rückkopplungsmechanismen mit Inhibinen, Aktivinen und Sexualsteroiden aus den Keimdrüsen gesteuert. Bei Frauen stimuliert FSH das Wachstum und die Entwicklung der Eierstockfollikel, während es bei Männern für die Spermatogenese unerlässlich ist, indem es auf die Sertoli-Zellen in den Hoden wirkt. Die genaue Regulierung des FSH-Spiegels ist für das normale Funktionieren des Fortpflanzungssystems von entscheidender Bedeutung, wobei jede Dysregulation zu Fruchtbarkeitsproblemen führt.
Die Hemmung von FSHβ und damit der FSH-Aktivität kann durch verschiedene Mechanismen erfolgen, die die Synthese, die Sekretion oder die Wirkung an den Zielzellen beeinflussen. Auf der Ebene der Synthese verringern hemmende Faktoren wie Inhibin B (bei Männern) und Inhibin A (bei Frauen) direkt die Produktion der FSHβ-Untereinheit, indem sie auf den Hypophysenvorderlappen einwirken. Darüber hinaus moduliert die Rückkopplungshemmung durch Sexualsteroide, einschließlich Östrogene und Androgene, die GnRH-Sekretion und die Pulsfrequenz, was sich indirekt auf die FSHβ-Synthese auswirkt. Mechanistisch gesehen führt die Abnahme der GnRH-Pulsfrequenz oder -amplitude zu einer verminderten Stimulation der FSHβ-Genexpression in den hypophysären Gonadotrophen. Auf der Ebene der Sekretion können autokrine und parakrine Faktoren innerhalb der Hypophyse, wie Follistatin und aktivinbindende Proteine, die Freisetzung von FSH in den Kreislauf modulieren. Darüber hinaus können auf der Rezeptorebene Veränderungen in der Expression oder Funktion des FSH-Rezeptors auf den Zielzellen zu einer verminderten biologischen Reaktion auf FSH führen, wodurch seine Wirkung effektiv gehemmt wird. Diese komplexen Regelungsmechanismen gewährleisten eine präzise Kontrolle des FSH-Spiegels, der für die Gesundheit und Funktion der Fortpflanzungsorgane unerlässlich ist.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
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Triptorelin | 57773-63-4 | sc-396102 | 10 mg | ¥2719.00 | ||
Ein GnRH-Agonist, der durch anhaltende Verabreichung zu einem Rückgang des FSH-Spiegels führt, indem er die GnRH-Rezeptoren herunterreguliert. | ||||||
Buserelin | 57982-77-1 | sc-353114 sc-353114A | 1 mg 5 mg | ¥2144.00 ¥8416.00 | ||
Ein GnRH-Agonist, der die FSH-Produktion im Laufe der Zeit unterdrückt, indem er die GnRH-Rezeptoren herunterreguliert. | ||||||