FRS3-Inhibitoren stellen eine Klasse chemischer Verbindungen dar, die so konzipiert sind, dass sie mit dem FRS3-Protein interagieren und dessen Aktivität modulieren. FRS3, auch bekannt als Fibroblast Growth Factor Receptor Substrate 3, ist ein Protein, das an zellulären Signalwegen beteiligt ist, insbesondere an solchen, die mit Fibroblasten-Wachstumsfaktoren (FGFs) und Rezeptor-Tyrosinkinasen in Zusammenhang stehen. Während die genauen Funktionen und molekularen Interaktionen von FRS3 Gegenstand laufender Forschung sind, ist es für seine potenzielle Rolle bei der Vermittlung zellulärer Reaktionen auf FGFs und der Regulierung nachgeschalteter Signalkaskaden bekannt. Auf FRS3 zugeschnittene Inhibitoren werden sorgfältig entwickelt, um seine Aktivität zu stören oder zu regulieren und so möglicherweise die zellulären Prozesse zu beeinflussen, bei denen es eine Rolle spielt.
Der Wirkmechanismus von FRS3-Inhibitoren beruht in der Regel auf ihrer Fähigkeit, sich an das FRS3-Protein zu binden und dabei auf seine Domänen oder Interaktionsstellen abzuzielen, die für die Signalübertragung entscheidend sind. Diese Interaktionen ermöglichen es den Inhibitoren, die Funktion von FRS3 zu stören oder zu modulieren, wodurch möglicherweise die Signalwege der Zellen beeinflusst werden, insbesondere solche, die durch FGFs und Rezeptortyrosinkinasen ausgelöst werden. Forscher verlassen sich auf FRS3-Inhibitoren als unverzichtbare Hilfsmittel, um die Feinheiten von zellulären Signalprozessen zu erforschen und tiefere Einblicke in die spezifische Rolle von FRS3 bei der Vermittlung zellulärer Reaktionen auf FGFs zu gewinnen. Durch die Hemmung von FRS3 wollen Wissenschaftler zu einem tieferen Verständnis der molekularen Mechanismen beitragen, die die zelluläre Signalübertragung steuern, und so letztlich das Gebiet der Zellbiologie und die komplexe Welt der Signaltransduktion voranbringen.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
BGJ398 | 872511-34-7 | sc-364430 sc-364430A sc-364430B sc-364430C | 5 mg 10 mg 50 mg 100 mg | ¥2437.00 ¥2843.00 ¥6702.00 ¥11384.00 | 4 | |
Hemmt FGFR1-3 und verhindert dadurch die Dimerisierung und Autophosphorylierung des Rezeptors, was indirekt die Rolle von FRS3 in der nachgeschalteten Signalkaskade beeinflussen kann. | ||||||
AZD4547 | 1035270-39-3 | sc-364421 sc-364421A | 5 mg 10 mg | ¥2234.00 ¥3486.00 | 6 | |
Indem es selektiv auf FGFR1-3 abzielt, beeinträchtigt es die Kinaseaktivität dieser Rezeptoren, was wiederum nachgeschaltete Signalkomponenten wie FRS3 stören kann. | ||||||
Erdafitinib | 1346242-81-6 | sc-507388 | 10 mg | ¥1557.00 | ||
Als Pan-FGFR-Inhibitor kann Erdafitinib an FGFRs binden und deren Aktivierung verhindern, was indirekt alle nachgeschalteten Adaptoren, einschließlich FRS3, beeinflusst. | ||||||
Dovitinib, Free Base | 405169-16-6 | sc-396771 sc-396771A | 10 mg 25 mg | ¥1918.00 ¥3949.00 | ||
Dieser Multi-Kinase-Inhibitor wirkt auf FGFR1-3, VEGFR und PDGFR und vermindert deren Aktivierung und folglich auch deren nachgeschaltete Signalübertragung. | ||||||
Debio-1347 | 1265229-25-1 | sc-507386 | 10 mg | ¥3655.00 | ||
Durch die Hemmung von FGFR1-3 kann diese Verbindung indirekt die Signalmechanismen verändern, an denen FRS3 beteiligt ist. | ||||||