FKF1-Inhibitoren stellen eine gut definierte und faszinierende chemische Klasse dar, die im Bereich der biochemischen Erforschung an Bedeutung gewonnen hat. Diese Klasse von Verbindungen ist so konzipiert, dass sie einen gezielten modulatorischen Einfluss auf die komplexe Funktionalität des FKF1-Proteins ausüben. Das Akronym FKF1 steht für FLAVIN-BINDING, KELCH REPEAT, F-BOX 1, ein zentrales Protein, das für die Orchestrierung der zirkadianen Uhr in Pflanzen von entscheidender Bedeutung ist. Dieses Protein spielt eine entscheidende Rolle bei der Überwachung verschiedener physiologischer Prozesse, insbesondere bei der zeitlichen Koordination wichtiger Entwicklungsmeilensteine, vor allem des Blühprozesses. Ein zentraler Aspekt der Funktionsweise von FKF1 liegt in seiner Fähigkeit, als Fotorezeptor zu fungieren, der hauptsächlich auf die Wahrnehmung von Wellenlängen des blauen Lichts abgestimmt ist. Diese Fähigkeit zur Lichtwahrnehmung führt zu einer tiefgreifenden Beteiligung an der Übertragung von Lichtreizen in eine Kaskade komplexer molekularer Reaktionen. Die als FKF1-Inhibitoren klassifizierten chemischen Einheiten sind sorgfältig konstruierte Verbindungen, die strategisch darauf zugeschnitten sind, eine spezifische Interaktion mit FKF1 herzustellen. Diese Interaktion zeichnet sich durch ihre Neigung aus, die normative Leitung der regulatorischen Rolle von FKF1 zu stören. Die präzise Bindung an bestimmte Loci auf dem FKF1-Protein führt zu einer Störung seiner Fähigkeit, Lichtreize zuverlässig weiterzuleiten, was sich wiederum in einer Modulation der nachgeschalteten Signaltransduktionswege niederschlägt. Die sorgfältige Untersuchung von FKF1-Inhibitoren eröffnet eine Fülle von Erkenntnissen über das Labyrinth der Mechanismen, die die Harmonisierung des Tagesrhythmus und die lichtempfindlichen physiologischen Reaktionen steuern, die dem Pflanzenreich eigen sind.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
FK-506 | 104987-11-3 | sc-24649 sc-24649A | 5 mg 10 mg | ¥880.00 ¥1704.00 | 9 | |
FK506 ist ein bekanntes Immunsuppressivum, das mit FKBP12 einen Komplex bildet, der Calcineurin hemmt und letztlich die Aktivierung der T-Zellen und die Immunantwort unterdrückt. | ||||||
Rapamycin | 53123-88-9 | sc-3504 sc-3504A sc-3504B | 1 mg 5 mg 25 mg | ¥711.00 ¥1783.00 ¥3678.00 | 233 | |
Rapamycin ist ein Immunsuppressivum, das auch an FKBP bindet. Der FKBP12-Rapamycin-Komplex hemmt den mTOR-Signalweg (mammalian target of rapamycin), was zu einem verringerten Zellwachstum und einer verringerten Zellproliferation führt. | ||||||
Ascomycin | 104987-12-4 | sc-207303B sc-207303 sc-207303A | 1 mg 5 mg 25 mg | ¥417.00 ¥1986.00 ¥3633.00 | ||
Ascomycin bindet an FKBP12 und unterdrückt Immunreaktionen durch Hemmung von Calcineurin. Es wurde auf seine mögliche Verwendung bei der Immunsuppression untersucht. | ||||||
Apilimod | 541550-19-0 | sc-480051 sc-480051A | 100 mg 1 g | ¥4829.00 ¥29920.00 | 5 | |
Apilimod ist ein Prüfpräparat, das auf verschiedene Immun-Signalwege abzielt. Es bindet an FKBP12 und beeinflusst die Signalübertragung von Interleukin-12 (IL-12) und Interleukin-23 (IL-23). | ||||||
Everolimus | 159351-69-6 | sc-218452 sc-218452A | 5 mg 50 mg | ¥1478.00 ¥7345.00 | 7 | |
Everolimus ist ein mTOR-Inhibitor, der an FKBPIt bindet. | ||||||