FKBP2, bekannt als FK506-bindendes Protein 2, gehört zur Familie der FKBP-Proteine. Diese Proteine sind dafür bekannt, dass sie Peptidyl-Prolyl-Cis-Trans-Isomerase-Aktivität besitzen, was bedeutet, dass sie die Isomerisierung von Peptidbindungen von der Cis-Form zur Trans-Form an Prolin-Resten katalysieren können. Diese Isomeraseaktivität ist für die Proteinfaltung und -reifung von entscheidender Bedeutung. Die Mitglieder der FKBP-Familie werden ubiquitär exprimiert und haben verschiedene zelluläre Funktionen, darunter die Beteiligung an der intrazellulären Kalziumregulation und der T-Zell-Aktivierung. Sie sind nach ihrer Fähigkeit benannt, an die immunsuppressiven Medikamente FK506 (Tacrolimus) und Rapamycin zu binden. FKBP2 ist ein wesentlicher Bestandteil zellulärer Prozesse und spielt eine entscheidende Rolle bei Protein-Protein-Wechselwirkungen, indem es als Chaperon bei der Faltung und Stabilisierung von Proteinen hilft.
FKBP2-Inhibitoren sind chemische Verbindungen, die auf die Aktivität oder Funktion von FKBP2 abzielen und diese vermindern. Indem sie die normale Funktionalität von FKBP2 hemmen, können diese chemischen Substanzen potenziell die zellulären Pfade modulieren, an denen FKBP2 aktiv beteiligt ist. Die genaue molekulare Wirkung dieser Inhibitoren kann variieren: Einige können direkt in die Isomeraseaktivität von FKBP2 eingreifen, während andere seine Interaktion mit Partnerproteinen oder seine Bindung an immunsuppressive Medikamente behindern können. Die Entwicklung und Charakterisierung von FKBP2-Inhibitoren bietet die Möglichkeit, die biologische Rolle von FKBP2 genauer zu erforschen. Durch den Einsatz dieser Inhibitoren können Forscher Einblicke in die Beteiligung von FKBP2 an zellulären Prozessen, die Dynamik der Proteinfaltung und seine weiterreichenden Auswirkungen auf die Zellphysiologie gewinnen. Da das Verständnis von FKBP2 und seinen Familienmitgliedern weiter zunimmt, wird die Untersuchung seiner Inhibitoren zu einem wichtigen Instrument für die wissenschaftliche Gemeinschaft, um die vielfältigen Rollen zu entschlüsseln, die diese Proteine in der Zelle spielen.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Rapamycin | 53123-88-9 | sc-3504 sc-3504A sc-3504B | 1 mg 5 mg 25 mg | ¥711.00 ¥1783.00 ¥3678.00 | 233 | |
Rapamycin bindet an FKBPs, und obwohl es eher mit FKBP12 in Verbindung gebracht wird, könnte es auch FKBP2 beeinflussen. | ||||||
Cyclosporin A | 59865-13-3 | sc-3503 sc-3503-CW sc-3503A sc-3503B sc-3503C sc-3503D | 100 mg 100 mg 500 mg 10 g 25 g 100 g | ¥711.00 ¥1038.00 ¥2821.00 ¥5472.00 ¥11677.00 ¥24155.00 | 69 | |
Obwohl Cyclosporin A in erster Linie auf Calcineurin einwirkt, interagiert es auch mit Immunophilinen und beeinflusst möglicherweise auch FKBP2. | ||||||
Miconazole | 22916-47-8 | sc-204806 sc-204806A | 1 g 5 g | ¥745.00 ¥1805.00 | 2 | |
Es wurde berichtet, dass es FKBPs hemmt und möglicherweise die Expression oder Stabilität von FKBP2 beeinträchtigt. | ||||||
Itraconazole | 84625-61-6 | sc-205724 sc-205724A | 50 mg 100 mg | ¥880.00 ¥1602.00 | 23 | |
Antimykotika, die eine gewisse Wirkung auf FKBPs haben können und möglicherweise FKBP2 beeinflussen. | ||||||
Econazole | 27220-47-9 | sc-279013 | 5 g | ¥2708.00 | ||
Ähnlich wie andere Azole, könnte es eine hemmende Wirkung auf FKBP2 haben. | ||||||
Clotrimazole | 23593-75-1 | sc-3583 sc-3583A | 100 mg 1 g | ¥474.00 ¥643.00 | 6 | |
Ein Antimykotikum, das sich auf FKBPs und damit möglicherweise auf FKBP2 auswirken könnte. | ||||||
Ascomycin | 104987-12-4 | sc-207303B sc-207303 sc-207303A | 1 mg 5 mg 25 mg | ¥417.00 ¥1986.00 ¥3633.00 | ||
Es handelt sich um ein Makrolid-Immunsuppressivum, das an FKBP1A bindet, aber auch FKBP2 beeinflussen kann. | ||||||
Pimecrolimus | 137071-32-0 | sc-208172 | 1 mg | ¥1579.00 | 2 | |
Ein weiteres immunsuppressives Makrolid, das an FKBP1A bindet, aber auch FKBP2 beeinflussen könnte. | ||||||
Isavuconazole | 241479-67-4 | sc-488328 | 1 mg | ¥4851.00 | 2 | |
Ein Azol-Antimykotikum könnte, wie andere Azole, eine gewisse Wirkung auf FKBPs haben und möglicherweise FKBP2 beeinflussen. | ||||||