FGF-23-Inhibitoren sind eine Klasse chemischer Verbindungen, die spezifisch auf den Fibroblasten-Wachstumsfaktor 23 (FGF-23) abzielen und dessen Aktivität modulieren, ein Hormon, das hauptsächlich von Osteozyten in den Knochen produziert und in den Blutkreislauf abgegeben wird. FGF-23 spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulierung der Phosphat- und Vitamin-D-Homöostase im Körper. Seine Hauptfunktion besteht darin, die Phosphatausscheidung über die Nieren zu fördern und die Produktion von aktivem Vitamin D (1,25-Dihydroxyvitamin D) zu hemmen. Auf diese Weise trägt FGF-23 dazu bei, das empfindliche Gleichgewicht der Mineralionen im Körper aufrechtzuerhalten, indem es dafür sorgt, dass überschüssiges Phosphat aus dem Kreislauf ausgeschieden wird, und eine Überproduktion von Vitamin D verhindert, die zu einer Hyperkalzämie führen könnte. Die übermäßige Aktivität von FGF-23 wird mit verschiedenen Erkrankungen in Verbindung gebracht, darunter die hereditäre hypophosphatämische Rachitis und die chronische Nierenerkrankung mit Mineral- und Knochenstörungen (CKD-MBD). FGF-23-Inhibitoren stellen daher eine Klasse von Molekülen dar, die den Auswirkungen einer Überexpression oder Dysregulation von FGF-23 entgegenwirken sollen.
Diese Inhibitoren wirken in der Regel durch Bindung an FGF-23 oder seinen Rezeptorkomplex und greifen so in die Signalkaskade des Hormons ein. Indem sie die Wirkung von FGF-23 blockieren, lindern diese Wirkstoffe die pathologischen Folgen eines FGF-23-Überschusses, wie z. B. eine abnormale Phosphatspeicherung und einen gestörten Vitamin-D-Stoffwechsel. Im Wesentlichen können FGF-23-Inhibitoren die Mineralstoffhomöostase bei erhöhten FGF-23-Spiegeln wiederherstellen und so die zugrunde liegenden biochemischen Anomalien angehen, die mit Erkrankungen wie hereditärer hypophosphatämischer Rachitis und CKD-MBD einhergehen. Während die Entwicklung und Erforschung von FGF-23-Inhibitoren weiterhin ein aktiver Forschungsbereich ist, sind ihre genauen Wirkmechanismen und langfristigen Sicherheitsprofile noch Gegenstand von Untersuchungen.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Dopamine | 51-61-6 | sc-507336 | 1 g | ¥3272.00 | ||
Dopamin senkt den FGF-23-Spiegel, indem es auf dopaminerge Rezeptoren wirkt, die hormonelle Wege zur Regulierung von FGF-23 beeinflussen. | ||||||
Paricalcitol | 131918-61-1 | sc-477938 sc-477938A | 0.5 mg 1 mg | ¥5077.00 ¥6205.00 | 1 | |
Paricalcitol, ein Vitamin-D-Analogon, kann die FGF-23-Transkription durch Wechselwirkung mit Vitamin-D-Rezeptoren verringern. | ||||||
Sevelamer Hydrochloride | 152751-57-0 | sc-473121 | 250 mg | ¥3994.00 | ||
Sevelamer, ein Phosphatbinder, kann FGF-23 senken, indem es die Serumphosphatwerte reduziert, was indirekt FGF-23 senkt. | ||||||
Losartan | 114798-26-4 | sc-353662 | 100 mg | ¥1467.00 | 18 | |
Losartan, ein Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonist, kann die Expression von FGF-23 durch Modulation des Renin-Angiotensin-Systems herunterregulieren. | ||||||
Nicotinamide | 98-92-0 | sc-208096 sc-208096A sc-208096B sc-208096C | 100 g 250 g 1 kg 5 kg | ¥496.00 ¥745.00 ¥2302.00 ¥9375.00 | 6 | |
Nicotinamid hemmt nachweislich die Produktion von FGF-23, möglicherweise durch Beeinflussung der am Mineralstoffwechsel beteiligten Stoffwechselwege. | ||||||
Lanthanum(III) carbonate hydrate | 54451-24-0 | sc-235487 | 100 g | ¥654.00 | ||
Lanthancarbonat als Phosphatbinder kann den FGF-23-Spiegel indirekt durch eine geringere Phosphataufnahme senken. | ||||||
Ketoconazole | 65277-42-1 | sc-200496 sc-200496A | 50 mg 500 mg | ¥711.00 ¥2990.00 | 21 | |
Ketoconazol kann die Expression von FGF-23 durch seine Fähigkeit, die Steroidsynthese und damit verbundene Signalwege zu hemmen, beeinträchtigen. | ||||||
Curcumin | 458-37-7 | sc-200509 sc-200509A sc-200509B sc-200509C sc-200509D sc-200509F sc-200509E | 1 g 5 g 25 g 100 g 250 g 1 kg 2.5 kg | ¥417.00 ¥778.00 ¥1230.00 ¥2459.00 ¥2696.00 ¥9917.00 ¥22203.00 | 47 | |
Es wird berichtet, dass Curcumin die Expression von FGF-23 unterdrückt, möglicherweise durch seine entzündungshemmende Wirkung. | ||||||