Die oben aufgeführten Inhibitoren zielen in erster Linie auf den Ubiquitin-Proteasom-Weg ab, der für die Funktion der F-Box-Proteine von zentraler Bedeutung ist. F-Box-Proteine sind als Teil des SCF-Komplexes an der Ubiquitinierung von Proteinen beteiligt, die zum proteasomalen Abbau führt. Der Ubiquitin-Proteasom-Weg ist ein entscheidender zellulärer Mechanismus zur Regulierung von Proteingehalten und -funktionen, und seine Fehlregulierung wird mit verschiedenen Krankheiten in Verbindung gebracht, darunter Krebs und neurodegenerative Störungen. Die erste Klasse von Inhibitoren, Proteasom-Inhibitoren wie Bortezomib, Carfilzomib und MG-132, hemmen direkt die Funktion des Proteasoms und verhindern so den Abbau von Proteinen, die durch Ubiquitinierung gekennzeichnet sind. Dies führt zu einer Anhäufung dieser Proteine, die zu einem Stillstand des Zellzyklus oder zur Apoptose führen kann, insbesondere in sich schnell teilenden Zellen.
Zur zweiten Klasse gehören Inhibitoren wie MLN4924 und PYR-41, die auf vorgeschaltete Komponenten des Ubiquitinierungsprozesses abzielen. MLN4924 hemmt das NEDD8-aktivierende Enzym, das für die Aktivierung von Cullin-RING E3-Ubiquitin-Ligasen entscheidend ist, einer Gruppe, zu der auch der SCF-Komplex gehört, in dem F-Box-Proteine entscheidende Komponenten sind. Indem MLN4924 diesen Aktivierungsschritt hemmt, beeinträchtigt es indirekt die Funktion der F-Box-Proteine. PYR-41 hingegen hemmt das Ubiquitin-aktivierende Enzym E1, ein Schlüsselenzym der Ubiquitinierungskaskade, und beeinträchtigt damit die Ubiquitinierung von Proteinen insgesamt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass zwar keine direkten Inhibitoren für FBXW23 identifiziert wurden, die aufgelisteten Inhibitoren jedoch Einblicke in potenzielle indirekte Hemmstrategien geben können. Diese Chemikalien greifen in verschiedene Schritte des Ubiquitin-Proteasom-Wegs ein, der für die Funktion von F-Box-Proteinen wie FBXW23 unerlässlich ist. Das Verständnis des Mechanismus dieser Inhibitoren kann bei der Erforschung von Strategien für Krankheiten helfen, bei denen das Ubiquitin-Proteasom-System eine entscheidende Rolle spielt.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Bortezomib | 179324-69-7 | sc-217785 sc-217785A | 2.5 mg 25 mg | ¥1523.00 ¥12241.00 | 115 | |
Bortezomib ist ein Proteasom-Inhibitor, der den Abbau von Proteinen, die an der Regulierung des Zellzyklus beteiligt sind, hemmt. | ||||||
Carfilzomib | 868540-17-4 | sc-396755 | 5 mg | ¥463.00 | ||
Carfilzomib hemmt irreversibel die Chymotrypsin-ähnliche Aktivität des 20S-Proteasoms und beeinflusst so den Proteinumsatz. | ||||||
MG-132 [Z-Leu- Leu-Leu-CHO] | 133407-82-6 | sc-201270 sc-201270A sc-201270B | 5 mg 25 mg 100 mg | ¥677.00 ¥2990.00 ¥11282.00 | 163 | |
MG-132 ist ein reversibler Proteasom-Inhibitor, der auch die NF-κB-Aktivierung beeinflusst. | ||||||
MLN 4924 | 905579-51-3 | sc-484814 | 1 mg | ¥3227.00 | 1 | |
MLN4924 hemmt das NEDD8-aktivierende Enzym und beeinträchtigt damit die Aktivität von Cullin-RING-Ligasen, die mit der Funktion von F-Box-Proteinen zusammenhängen. | ||||||
Ubiquitin E1 Inhibitor, PYR-41 | 418805-02-4 | sc-358737 | 25 mg | ¥4062.00 | 4 | |
PYR-41 hemmt das Ubiquitin-aktivierende Enzym E1 und beeinflusst damit den Ubiquitin-vermittelten Proteinabbau. | ||||||
Lactacystin | 133343-34-7 | sc-3575 sc-3575A | 200 µg 1 mg | ¥2121.00 ¥6487.00 | 60 | |
Lactacystin ist ein spezifischer Hemmstoff des Proteasoms, der den Abbau vieler Proteine beeinträchtigt. | ||||||
Ixazomib | 1072833-77-2 | sc-489103 sc-489103A | 10 mg 50 mg | ¥3509.00 ¥8112.00 | ||
Ixazomib hemmt selektiv und reversibel das 20S-Proteasom. | ||||||
Oprozomib | 935888-69-0 | sc-477447 | 2.5 mg | ¥3159.00 | ||
Oprozomib ist ein Proteasom-Inhibitor, der strukturell mit Carfilzomib verwandt ist. | ||||||
UCH-L1 Inhibitor Inhibitor | 668467-91-2 | sc-356182 | 10 mg | ¥2302.00 | 1 | |
Delanzomib ist ein reversibler Inhibitor der chymotrypsinähnlichen Aktivität des Proteasoms. | ||||||