FBL6-Inhibitoren sind eine Klasse chemischer Verbindungen, die speziell dafür entwickelt wurden, die Aktivität des F-Box- und Leucin-reichen Wiederholungsproteins 6 (FBL6) zu stören. FBL6 ist ein entscheidender Bestandteil des SCF (SKP1-CUL1-F-Box-Protein)-E3-Ubiquitin-Ligase-Komplexes, der eine wichtige Rolle bei den durch Ubiquitin vermittelten Proteinabbauwegen spielt. Diese Klasse von Inhibitoren bindet sich normalerweise an das FBL6-Protein und verhindert so dessen Interaktion mit dem SCF-Komplex oder dessen Fähigkeit, seine Substrate zu erkennen und zu binden. Die Hemmung von FBL6 stört den Ubiquitinierungsprozess und führt zur Anhäufung von Proteinen, die sonst für den proteasomalen Abbau vorgesehen wären. Diese Anhäufung kann verschiedene zelluläre Prozesse verändern, darunter die Zellzyklusregulation, die Signaltransduktion und die Reaktionen auf zellulären Stress. Chemisch gesehen besitzen FBL6-Inhibitoren oft Strukturen, die eine hohe Spezifität und Affinität für das FBL6-Protein ermöglichen. Diese Moleküle können eine Vielzahl von heterocyclischen Kernen, halogenierten aromatischen Ringen und funktionellen Gruppen enthalten, die die Bindung an das aktive Zentrum oder die allosterischen Zentren von FBL6 erleichtern. Die Entwicklung und Verfeinerung dieser Inhibitoren umfasst in der Regel umfangreiche Studien zur Struktur-Aktivitäts-Beziehung (SAR), um ihre Bindungseffizienz und Selektivität zu optimieren. In diesen Studien werden auch die physikochemischen Eigenschaften untersucht, die die Stabilität, Löslichkeit und Interaktion der Inhibitoren mit FBL6 unter verschiedenen Umweltbedingungen beeinflussen. Forscher verwenden eine Kombination aus In-silico-Modellierung, synthetischer Chemie und biochemischen Assays, um FBL6-Inhibitoren zu entwerfen und zu validieren, und stellen so sicher, dass sie die FBL6-Aktivität in verschiedenen experimentellen Umgebungen effektiv stören. Die fortgesetzte Untersuchung dieser Inhibitoren liefert wertvolle Erkenntnisse über die Mechanismen, die den Proteinabbau steuern, und über die umfassenderen Auswirkungen ubiquitinvermittelter zellulärer Prozesse.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
CX-5461 | 1138549-36-6 | sc-507275 | 5 mg | ¥2764.00 | ||
Hemmt die RNA-Polymerase I, wodurch die rRNA-Synthese blockiert und möglicherweise rRNA-verarbeitende Proteine beeinträchtigt werden. | ||||||
BMH-21 | 896705-16-1 | sc-507460 | 10 mg | ¥1862.00 | ||
Ein kleines Molekül, das an rDNA bindet und die RNA-Polymerase I hemmt, was die Expression von rRNA-assoziierten Proteinen verringern könnte. | ||||||
Mycophenolic acid | 24280-93-1 | sc-200110 sc-200110A | 100 mg 500 mg | ¥778.00 ¥3001.00 | 8 | |
Es hemmt die Inosinmonophosphat-Dehydrogenase, was zu einer verringerten Nukleotidsynthese führt und möglicherweise die rRNA-Produktion behindert. | ||||||
Fluorouracil | 51-21-8 | sc-29060 sc-29060A | 1 g 5 g | ¥417.00 ¥1715.00 | 11 | |
Ein Pyrimidin-Analogon, das die RNA-Verarbeitung und -Funktion stört, was sich indirekt auf Proteine auswirken könnte, die an der Ribosomen-Biogenese beteiligt sind. | ||||||
5-Azacytidine | 320-67-2 | sc-221003 | 500 mg | ¥3159.00 | 4 | |
Ein DNA-Methyltransferase-Inhibitor, der die Genexpressionsmuster verändern kann, was sich möglicherweise auf die Proteine der rRNA-Biogenese auswirkt. | ||||||
Trichostatin A | 58880-19-6 | sc-3511 sc-3511A sc-3511B sc-3511C sc-3511D | 1 mg 5 mg 10 mg 25 mg 50 mg | ¥1715.00 ¥5404.00 ¥7130.00 ¥13798.00 ¥24053.00 | 33 | |
Ein Histon-Deacetylase-Inhibitor, der die Chromatinstruktur und die Genexpression verändern kann, was sich möglicherweise auf ribosomale Proteingene auswirkt. | ||||||
Cycloheximide | 66-81-9 | sc-3508B sc-3508 sc-3508A | 100 mg 1 g 5 g | ¥463.00 ¥948.00 ¥3103.00 | 127 | |
Hemmt die eukaryotische Proteinsynthese, was zu einer verminderten Expression von Nukleolarproteinen führen könnte, die an der rRNA-Verarbeitung beteiligt sind. | ||||||
Rapamycin | 53123-88-9 | sc-3504 sc-3504A sc-3504B | 1 mg 5 mg 25 mg | ¥711.00 ¥1783.00 ¥3678.00 | 233 | |
Valproinsäure hemmt den mTOR-Signalweg, der an der Ribosomenbiogenese und der Proteinsynthese beteiligt ist, was sich möglicherweise auf die Nukleolarproteine auswirkt. | ||||||
Puromycin dihydrochloride | 58-58-2 | sc-108071 sc-108071B sc-108071C sc-108071A | 25 mg 250 mg 1 g 50 mg | ¥474.00 ¥2414.00 ¥9387.00 ¥745.00 | 394 | |
Verursacht eine vorzeitige Beendigung der Proteinsynthese, was zu einer Verringerung der an der Ribosomenbildung beteiligten Proteine führen könnte. | ||||||