FAT3-Inhibitoren bilden eine genau definierte chemische Klasse, die sich durch ihre Fähigkeit auszeichnet, mit dem FAT3-Protein zu interagieren und dessen Aktivität zu verändern. Das FAT3-Protein ist ein prominentes Mitglied der FAT-Familie (FAT atypical cadherin), die eine zentrale Rolle bei der Vermittlung von zellulären Adhäsions- und Signalisierungsprozessen spielt. Die Proteine der FAT-Familie sind für ihre Beteiligung an der Steuerung verschiedener physiologischer Phänomene bekannt, die von der Embryonalentwicklung und Gewebehomöostase bis zur Zellmigration und Morphogenese reichen. Die Inhibitoren, die auf FAT3 abzielen, sind mit einer präzisen molekularen Architektur ausgestattet, die es ihnen ermöglicht, selektiv an spezifische Bindungsstellen auf der FAT3-Proteinoberfläche zu binden. Diese Interaktion löst eine Konformationsänderung in der Proteinstruktur aus, die zu einer Modulation der nachgeschalteten intrazellulären Signalkaskaden führt. Indem sie auf diese Weise an FAT3 binden, können diese Inhibitoren das Zellverhalten beeinflussen, indem sie Prozesse wie die Neuordnung des Zytoskeletts, die Zellpolarität und die interzelluläre Kommunikation beeinflussen.
Das molekulare Zusammenspiel zwischen FAT3-Inhibitoren und dem FAT3-Protein ist von großer Bedeutung für unser Verständnis der Zellbiologie. Durch die Erforschung der Art und Weise, wie diese Inhibitoren FAT3-vermittelte Prozesse verändern, können Forscher Einblicke in die komplizierten Mechanismen gewinnen, die grundlegenden zellulären Funktionen zugrunde liegen. Darüber hinaus bieten diese Inhibitoren wertvolle Werkzeuge, um die Komplexität der zellulären Adhäsions- und Signalwege in verschiedenen experimentellen Umgebungen zu untersuchen. Ihre selektive Interaktion mit FAT3 ermöglicht die Untersuchung spezifischer Rollen, die FAT3 in zellulären Kontexten spielt, und wirft ein Licht auf seinen Beitrag zu Entwicklungsprozessen, Gewebeorganisation und zellulärer Motilität. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass FAT3-Inhibitoren eine chemisch eigenständige Klasse darstellen, die als potente Modulatoren der FAT3-Proteinaktivität wirken. Indem sie mit FAT3 interagieren und Konformationsänderungen hervorrufen, haben diese Inhibitoren das Potenzial, wichtige Einblicke in zelluläres Verhalten und Signalwege zu entschlüsseln. Ihre spezifische Interaktion mit FAT3 unterstreicht ihre Bedeutung als Forschungsinstrumente, um die vielfältigen Rollen der Proteine der FAT-Familie in verschiedenen zellulären Prozessen zu entschlüsseln.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
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Lipase Inhibitor, THL | 96829-58-2 | sc-203108 | 50 mg | ¥587.00 | 7 | |
Orlistat hemmt Pankreas- und Magenlipasen, reduziert die Aufnahme von Nahrungsfetten durch Bildung kovalenter Bindungen mit den Enzymen und verhindert so den Abbau von Triglyceriden in resorbierbare freie Fettsäuren. | ||||||
Citilistat | 282526-98-1 | sc-358100 sc-358100A | 250 mg 1 g | ¥530.00 ¥1173.00 | ||
Ähnlich wie Orlistat hemmt Citilistat die Pankreaslipase und reduziert dadurch die Fettabsorption. Es bindet an das aktive Zentrum der Lipase und verhindert die Hydrolyse von Triglyceriden aus der Nahrung in resorbierbare Fettsäuren. | ||||||