Zu den FAM55D-Inhibitoren gehört eine Vielzahl von Wirkstoffen, die in spezifische Signalwege eingreifen, die an der Regulierung von FAM55D beteiligt sind. Wirkstoffe wie PP242, PI-103 und Palomid 529 hemmen die mTOR-Signalübertragung, die ein wichtiger Regulator des Zellwachstums und der Zellproliferation ist. Wenn die funktionelle Aktivität von FAM55D mit dem mTOR-Signalweg verbunden ist, könnten diese Inhibitoren zu einer verringerten Aktivität von FAM55D führen, indem sie die Signale blockieren, die die Rolle von FAM55D bei diesen zellulären Prozessen fördern. Andere Inhibitoren zielen auf den PI3K/AKT-Stoffwechselweg ab, wobei ZSTK474, GDC-0941 und PI-103 als PI3K-Inhibitoren fungieren, was möglicherweise zu einer verringerten AKT-Phosphorylierung und einer anschließenden Verringerung der FAM55D-Aktivität führt, wenn diese stromabwärts von PI3K/AKT liegt.
Inhibitoren wie MK-2206 und AZD5363 zielen spezifisch auf AKT ab, verringern dessen Aktivierung und führen möglicherweise zu einer verringerten FAM55D-Aktivität, indem sie die AKT-vermittelte Signalübertragung, die FAM55D regulieren kann, direkt beeinflussen. Darüber hinaus greifen PD0325901 und LY3214996 in den MAPK-Signalweg ein, indem sie MEK bzw. ERK hemmen.