FAM117A, das von dem gleichnamigen Gen kodiert wird, gehört zu der Familie mit der Sequenzähnlichkeit 117. Während viele Feinheiten seiner Funktion noch Gegenstand wissenschaftlicher Erforschung sind, haben erste Forschungsarbeiten die auffällige Beteiligung von FAM117A an bestimmten entscheidenden zellulären Prozessen aufgezeigt. So hat es beispielsweise durch seine Rolle bei der Reaktion auf DNA-Schäden Aufmerksamkeit erregt, da es als Interaktionspartner für DYRK1A fungiert, das wiederum bei der Rekrutierung von 53BP1 an Stellen von DNA-Schäden hilft. Solche Interaktionen unterstreichen seine Bedeutung für die zelluläre Reaktion auf genotoxischen Stress. Darüber hinaus unterstreicht seine Anerkennung als neuer prognostischer Marker für bestimmte Krebsarten seine Bedeutung in der Zellbiologie und seinen Beitrag zur Tumorentstehung. Seine Assoziation mit der zellulären Empfindlichkeit gegenüber bestimmten chemischen Verbindungen deutet auf seine vielschichtige Rolle in intrazellulären Signal- und Regulationswegen hin.
Inhibitoren, die auf FAM117A abzielen, können als eine Reihe von Verbindungen betrachtet werden, die die Funktion des Proteins modulieren, entweder durch direkte Interaktion mit ihm oder durch Beeinflussung seiner assoziierten Signalwege und Partner. Während eine direkte Interaktion die Bindung an das Protein und möglicherweise die Veränderung seiner Konformation oder Aktivität beinhalten würde, könnten indirekte Ansätze die Modulation seiner vor- oder nachgeschalteten Signalpartner beinhalten. Dies könnte beispielsweise die Beeinflussung von Proteinen, mit denen FAM117A interagiert, oder die Modulation von Signalwegen, an denen FAM117A beteiligt ist, bedeuten, was zu einer Veränderung seiner Aktivität oder Stabilität führen würde. Die chemischen Verbindungen dieser Kategorie können sich in ihrer Struktur und ihrem Mechanismus stark unterscheiden, aber sie alle verfolgen das gemeinsame Ziel, die Funktion von FAM117A zu modulieren. Angesichts der Beteiligung des Proteins an Prozessen wie der DNA-Reparatur und seiner Verbindung zur Empfindlichkeit der Zellen gegenüber bestimmten Verbindungen könnte jede Hemmung weitreichende Auswirkungen auf die Reaktion der Zelle auf externe und interne Reize haben.
Siehe auch...
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Ribociclib | 1211441-98-3 | sc-507367 | 10 mg | ¥5077.00 | ||
Ribociclib wirkt selektiv auf CDK4/6 und stoppt den Zellzyklus. Angesichts der Empfindlichkeit von FAM117A gegenüber CDK4/6-Hemmung könnte die Funktion von FAM117A indirekt moduliert werden, wenn die Zellzykluskontrolle durch Ribociclib beeinflusst wird. | ||||||
Abemaciclib | 1231929-97-7 | sc-507342 | 10 mg | ¥1241.00 | ||
Als Mitglied der CDK4/6-Inhibitoren hemmt Abemaciclib die Progression des Zellzyklus. Seine Wirkung auf FAM117A würde sich aus den umfassenderen Auswirkungen auf die Dynamik des Zellzyklus ergeben, wodurch möglicherweise indirekt die Funktion von FAM117A verändert wird. | ||||||
Cisplatin | 15663-27-1 | sc-200896 sc-200896A | 100 mg 500 mg | ¥1557.00 ¥4287.00 | 101 | |
Cisplatin führt zu Interstrang-DNA-Quervernetzungen, die zu DNA-Schäden führen. Diese Schäden könnten möglicherweise indirekt die Funktion von FAM117A beeinträchtigen, indem sie es an DNA-Schadensstellen mobilisieren oder seine Wechselwirkungen mit assoziierten Proteinen verändern. | ||||||
Doxorubicin | 23214-92-8 | sc-280681 sc-280681A | 1 mg 5 mg | ¥1986.00 ¥4806.00 | 43 | |
Doxorubicin interkaliert in die DNA und verursacht DNA-Schäden. Diese DNA-Läsion könnte sich indirekt auf die Funktion von FAM117A auswirken, indem sie die Interaktionsdynamik mit anderen DNA-Schadensreaktionsproteinen oder seine Lokalisierung innerhalb der Zelle beeinflusst. | ||||||