Exportin-7-Inhibitoren sind eine Klasse chemischer Verbindungen, die speziell auf die Funktion von Exportin 7 abzielen und diese hemmen, einem Protein, das vom XPO7-Gen kodiert wird. Exportin 7 gehört zur Familie der Karyopherine, Proteine, die für den nukleären-zytoplasmatischen Transport verschiedener Makromoleküle von entscheidender Bedeutung sind. Dieses Protein ist am Export spezifischer Proteine und RNA-Moleküle vom Zellkern ins Zytoplasma beteiligt, ein Prozess, der für die Regulierung der Genexpression, den Zellzyklus und andere grundlegende zelluläre Aktivitäten unerlässlich ist. Exportin 7 funktioniert, indem es seine Fracht im Zellkern erkennt und an sie bindet, ihren Transport durch den Kernporenkomplex erleichtert und sie dann, angetrieben durch den RanGTPase-Zyklus, in das Zytoplasma entlässt. Strukturell sind Exportin-7-Inhibitoren vielfältig und können kleine Moleküle, Peptide oder größere Biomoleküle umfassen, die so konzipiert sind, dass sie mit den wichtigsten funktionellen Domänen des Exportin-7-Proteins interagieren. Diese Inhibitoren binden sich in der Regel an die Frachtbindungsstelle oder andere kritische Regionen, die am Transportmechanismus beteiligt sind, und blockieren so die Exportfunktion von Exportin 7. Durch die Hemmung von Exportin 7 verhindern diese Verbindungen den ordnungsgemäßen Kernexport seiner Fracht, was zu einer Anhäufung dieser Moleküle im Zellkern und zur Störung ihrer normalen zellulären Funktionen führt. Die Untersuchung von Exportin-7-Inhibitoren ist von entscheidender Bedeutung für das Verständnis der Rolle des Kernexports bei der zellulären Homöostase und der dem nukleozytoplasmatischen Transport zugrunde liegenden Regulationsmechanismen. Die Erforschung dieser Inhibitoren liefert wertvolle Erkenntnisse über die Dynamik des Protein- und RNA-Transports, die Aufrechterhaltung der Kern-Zytoplasma-Kompartimentierung und die Gesamtauswirkung des Kernexports auf zelluläre Prozesse. Durch die Erforschung der Auswirkungen der Exportin-7-Hemmung können Wissenschaftler die umfassenderen Implikationen der Regulation des nukleozytoplasmatischen Transports und seine Bedeutung für die Aufrechterhaltung der funktionalen Organisation der Zelle aufdecken.
Siehe auch...
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
KPT 330 | 1393477-72-9 | sc-489062 | 5 mg | ¥1952.00 | ||
Hemmt Exportin (Exportin 1) und unterbricht den CRM1-vermittelten nuklearen Export. KPT-330 zielt zwar nicht direkt auf Exportine ab, beeinflusst aber die gesamte Kernexportmaschinerie und kann so möglicherweise den Export von prä-miRNAs durch Exportine beeinflussen. | ||||||
RGFP966 | 1396841-57-8 | sc-476731 | 10 mg | ¥3046.00 | ||
Hemmt Exportin, beeinflusst den CRM1-vermittelten Kernexport und beeinflusst indirekt Exportine, da sie gemeinsame Kernexportwege nutzen. CBS9106 stört die CRM1-RanGTP-Interaktion und kann so möglicherweise den gesamten Kernexport von prä-miRNAs durch Exportine beeinflussen. | ||||||
Chromomycin A3 | 7059-24-7 | sc-200907 | 10 mg | ¥2933.00 | ||
Bindet an G-Quadruplex-Strukturen in der DNA, beeinflusst die Verarbeitung von pre-miRNAs und wirkt sich möglicherweise indirekt auf die Funktion von Exportinen aus. Die Interaktion von Chromomycin A3 mit DNA-Strukturen kann die Zugänglichkeit von pre-miRNAs für den Export durch Exportine verändern. | ||||||