Date published: 2026-2-10

1-800-457-3801

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ES22 Inhibitoren

Gängige ES22 Inhibitors sind unter underem MAFP CAS 188404-10-6.

Chemische Inhibitoren von ES22 wirken über verschiedene Mechanismen, um die enzymatische Funktion des Proteins zu behindern. Bis(4-nitrophenyl)phosphat und Tetraisopropylpyrophosphoramid beispielsweise hemmen die Aktivität von ES22 direkt, indem sie sich an das aktive Zentrum binden, das für Serinhydrolasen typisch ist. Diese Bindung hindert das Protein daran, seine typischen Esterhydrolysereaktionen zu katalysieren. Methylarachidonylfluorophosphonat folgt einem ähnlichen Hemmungsweg; es unterscheidet sich jedoch durch die kovalente Modifizierung des Serins im aktiven Zentrum, was zu einer irreversiblen Inaktivierung führt. Ethopropazin, ein weiterer Hemmstoff, übt seine Wirkung aus, indem es das aktive Zentrum von ES22 besetzt und dadurch das Enzym daran hindert, mit seinen vorgesehenen Substraten zu interagieren.

PMSF und Paraoxon greifen ES22 durch Sulfonylierung bzw. Phosphorylierung des Serinrests im aktiven Zentrum an, was zu einer dauerhaften Hemmung der Esterasefunktion des Proteins führt. Dieser Mechanismus gilt auch für Organophosphate wie E600, Malaoxon und DFP, die alle den Serinrest phosphorylieren und damit sicherstellen, dass ES22 seine katalytische Funktion nicht erfüllen kann. Mipafox sorgt durch die Inaktivierung des Serinrests ebenfalls dafür, dass die Aktivität des Enzyms gestoppt wird. Dichlorvos wirkt über einen ähnlichen Phosphorylierungsmechanismus und sorgt für die Hemmung von ES22. Cresylviolettacetat schließlich blockiert durch Bindung an Serinhydrolasen wie ES22 die katalytische Aktivität des Proteins und vervollständigt damit das Arsenal chemischer Inhibitoren, die die Funktion von ES22 durch direkte Interaktion mit seinem aktiven Zentrum oder durch irreversible Modifikation entscheidender Aminosäurereste, die für seine enzymatische Aktivität notwendig sind, hemmen können.

ProduktCAS #Katalog #MengePreisReferenzenBewertung

MAFP

188404-10-6sc-203440
5 mg
¥2471.00
4
(1)

Diese Verbindung hemmt Serinhydrolasen irreversibel, indem sie den Serinrest im aktiven Zentrum kovalent modifiziert. Diese Veränderung würde die enzymatische Funktion von ES22 inaktivieren.