Entamoeba histolytica-Inhibitoren bezeichnen eine vielfältige Klasse chemischer Verbindungen, die nachweislich das Wachstum, die Vermehrung und die Virulenz des Protozoenparasiten Entamoeba histolytica hemmen können. Diese Klasse umfasst ein breites Spektrum chemischer Strukturen, die jeweils durch unterschiedliche Wirkmechanismen hemmende Effekte ausüben. Diese Inhibitoren haben aufgrund ihrer Fähigkeit, wichtige biochemische Wege innerhalb des Parasiten zu unterbrechen, große Aufmerksamkeit erregt und bieten somit Möglichkeiten für weitere Untersuchungen im Rahmen der Parasitologie.
Diese Inhibitoren zielen oft auf spezifische zelluläre Komponenten oder Prozesse ab, die für das Überleben und die Pathogenität von E. histolytica wesentlich sind. Sie können mit den Biomolekülen des Parasiten, einschließlich Enzymen, Nukleinsäuren und Proteinen, interagieren und Störungen verursachen, die letztlich die Fähigkeit des Parasiten zur Aufrechterhaltung seines Lebenszyklus behindern. Einige Inhibitoren wirken auf die Energieproduktion des Parasiten, indem sie die Funktionen der Mitochondrien stören oder den Elektronentransport beeinträchtigen, was zu einer Beeinträchtigung der Energieversorgung führt, die sich auf wesentliche zelluläre Prozesse auswirkt. Eine andere Untergruppe von Inhibitoren konzentriert sich auf die Beeinträchtigung der Proteinsynthesemaschinerie des Parasiten und reduziert dadurch seine Fähigkeit, die für Wachstum und Virulenz erforderlichen Proteine zu erzeugen. Diese Inhibitoren können mit Ribosomen oder anderen mit der Proteinsynthese verbundenen Molekülen interagieren, was zu einer Hemmung der Translation und des Proteinaufbaus führt. Darüber hinaus beeinträchtigen bestimmte Inhibitoren die Integrität der Zellmembranen des Parasiten, was zu einer Störung des osmotischen Gleichgewichts, der Nährstoffaufnahme und der Abfallbeseitigung führt. Dies beeinträchtigt die allgemeine Lebensfähigkeit des Parasiten und seine Fähigkeit, in das Gewebe des Wirts einzudringen. Andere Inhibitoren können die Fähigkeit des Parasiten beeinträchtigen, sich an Wirtszellen anzuheften - ein entscheidender Schritt für seine Pathogenität -, indem sie Adhäsionsmoleküle oder andere Oberflächeninteraktionen stören.
Siehe auch...
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Metronidazole | 443-48-1 | sc-204805 sc-204805A | 5 g 25 g | ¥948.00 ¥2313.00 | 11 | |
Metronidazol wirkt, indem es die DNA-Struktur der Parasiten stört, was zum Zelltod führt. | ||||||
Nitazoxanide | 55981-09-4 | sc-212397 | 10 mg | ¥1399.00 | 1 | |
Nitazoxanid greift in den Elektronentransport der Mitochondrien des Parasiten ein, was zur Hemmung der Energieproduktion und zum Tod des Parasiten führt. | ||||||
Chloroquine | 54-05-7 | sc-507304 | 250 mg | ¥778.00 | 2 | |
Chloroquin, ein Antimalariamittel, hat eine gewisse Wirksamkeit gegen E. histolytica gezeigt, indem es verschiedene zelluläre Prozesse beeinflusst. | ||||||
Curcumin | 458-37-7 | sc-200509 sc-200509A sc-200509B sc-200509C sc-200509D sc-200509F sc-200509E | 1 g 5 g 25 g 100 g 250 g 1 kg 2.5 kg | ¥417.00 ¥778.00 ¥1230.00 ¥2459.00 ¥2696.00 ¥9917.00 ¥22203.00 | 47 | |
Curcumin ist eine natürliche Verbindung, die in Kurkuma vorkommt und eine anti-amöbische Wirkung aufweist. Es scheint seine Wirkung durch mehrere Mechanismen auszuüben, darunter die Störung der Membranintegrität und die Hemmung verschiedener Enzyme. | ||||||
Berberine | 2086-83-1 | sc-507337 | 250 mg | ¥1038.00 | 1 | |
Berberin, das in Pflanzen vorkommt, ist eine Verbindung mit antimikrobiellen Eigenschaften. Es wurde auf sein Potenzial zur Hemmung des Wachstums und der Virulenz von E. histolytica untersucht. | ||||||
Clove oil | 8000-34-8 | sc-214750 sc-214750A | 100 ml 500 ml | ¥1264.00 ¥3746.00 | ||
Nelkenöl enthält Verbindungen wie Eugenol, die eine hemmende Wirkung auf die Trophozoiten von E. histolytica gezeigt haben. | ||||||