EG665562-Inhibitoren sind eine Klasse chemischer Verbindungen, die dafür bekannt sind, dass sie selektiv auf die Aktivität des vom EG665562-Gen kodierten Enzyms abzielen und diese modulieren können. Dieses Enzym ist an mehreren zellulären Signalwegen beteiligt, vor allem an solchen, die mit der zellulären Signalübertragung und der Stoffwechselregulation zusammenhängen. Die Inhibitoren wirken, indem sie an das aktive Zentrum oder die allosterischen Zentren des Enzyms binden und so dessen Konformation verändern und letztlich dessen Aktivität hemmen. Strukturell zeichnen sich diese Inhibitoren durch ein Kerngerüst aus, das spezifische Wechselwirkungen mit dem Enzym ermöglicht und typischerweise aromatische Ringe, Wasserstoffbrücken-Donoren und -Akzeptoren sowie hydrophobe Anteile aufweist. Diese Eigenschaften ermöglichen es ihnen, starke, aber selektive Wechselwirkungen mit ihrem Zielenzym einzugehen, was zu einer effektiven Hemmung ohne signifikante Off-Target-Effekte auf andere Enzyme oder Proteine innerhalb der Zelle führt. Das Design und die Entwicklung von EG665562-Inhibitoren werden durch Studien zur Struktur-Aktivitäts-Beziehung (SAR) geleitet, die untersuchen, wie Modifikationen der chemischen Struktur die Bindungsaffinität und die Hemmwirkung beeinflussen. Die Inhibitoren sind auf hohe Spezifität optimiert, sodass sie die Rolle des Enzyms in den zugehörigen Signalwegen effektiv unterbrechen können. Diese Spezifität hängt oft von der genauen räumlichen Anordnung der funktionellen Gruppen innerhalb der Inhibitormoleküle ab, die so angepasst werden, dass sie die dreidimensionale Struktur des Enzyms ergänzen. Da das von EG665562 kodierte Enzym an einer Vielzahl von zellulären Prozessen beteiligt ist, liefert die Untersuchung dieser Inhibitoren wertvolle Erkenntnisse über die Enzymregulation und die breiteren biochemischen Signalwege, an denen sie beteiligt sind. Darüber hinaus hilft das Verständnis der detaillierten Bindungsmechanismen und strukturellen Eigenschaften der EG665562-Inhibitoren bei der Erforschung der chemischen Biologie und bietet einen Rahmen für die Untersuchung von Enzym-Ligand-Wechselwirkungen und der molekularen Grundlagen der Enzymhemmung.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Chloramphenicol | 56-75-7 | sc-3594 | 25 g | ¥1015.00 | 10 | |
Bindet an die 50S ribosomale Untereinheit und hemmt die Peptidyltransferase-Aktivität. | ||||||
Erythromycin | 114-07-8 | sc-204742 sc-204742A sc-204742B sc-204742C | 5 g 25 g 100 g 1 kg | ¥643.00 ¥2764.00 ¥9375.00 ¥15016.00 | 4 | |
Bindet an die 50S ribosomale Untereinheit und blockiert den Ausgang der wachsenden Peptidkette. | ||||||
Tetracycline | 60-54-8 | sc-205858 sc-205858A sc-205858B sc-205858C sc-205858D | 10 g 25 g 100 g 500 g 1 kg | ¥711.00 ¥1061.00 ¥3046.00 ¥4705.00 ¥7153.00 | 6 | |
Interagiert mit der 30S-Untereinheit und verhindert die Bindung von Aminoacyl-tRNA an den mRNA-Ribosomen-Komplex. | ||||||
Streptomycin sulfate | 3810-74-0 | sc-202821 sc-202821A | 10 g 100 g | ¥1038.00 ¥1478.00 | 12 | |
Bindet an die 30S-Untereinheit, was zu einer Fehllesung der mRNA und einer Hemmung der Translokation führt. | ||||||
Puromycin | 53-79-2 | sc-205821 sc-205821A | 10 mg 25 mg | ¥1873.00 ¥3633.00 | 436 | |
Bewirkt einen vorzeitigen Kettenabbruch, indem es als Analogon der Aminoacyl-tRNA wirkt. | ||||||
Clindamycin | 18323-44-9 | sc-337636A sc-337636B sc-337636C sc-337636 | 25 mg 50 mg 100 mg 1 g | ¥1760.00 ¥4219.00 ¥6453.00 ¥9308.00 | 2 | |
Bindet an die 50S ribosomale Untereinheit und hemmt die Bildung von Peptidbindungen. | ||||||
Anisomycin | 22862-76-6 | sc-3524 sc-3524A | 5 mg 50 mg | ¥1117.00 ¥2922.00 | 36 | |
Hemmt die Peptidyltransferase-Aktivität der ribosomalen Untereinheit 60S. | ||||||
Cycloheximide | 66-81-9 | sc-3508B sc-3508 sc-3508A | 100 mg 1 g 5 g | ¥463.00 ¥948.00 ¥3103.00 | 127 | |
Hemmt den Translokationsschritt bei der Proteinsynthese an 80S-Ribosomen. | ||||||
Fusidic acid | 6990-06-3 | sc-215065 | 1 g | ¥3294.00 | ||
Verhindert den Umsatz des Elongationsfaktors G (EF-G) am Ribosom. | ||||||