EG432502-Inhibitoren gehören zu einer Klasse chemischer Verbindungen, die so konzipiert sind, dass sie selektiv mit einem bestimmten Zielprotein, das als EG432502 bezeichnet wird, interagieren und dessen Aktivität hemmen. Diese Inhibitoren zeichnen sich durch ihre Fähigkeit aus, sich an die aktive oder regulatorische Stelle des Proteins zu binden, was zu einer Modulation seiner biologischen Funktion führt. Strukturell können sie eine Reihe von chemischen Gerüsten besitzen, die oft heterocyclische Kerne oder aromatische Systeme aufweisen, die die Bindungsaffinität und -spezifität erhöhen. In der Regel werden diese Inhibitoren durch medizinisch-chemische Verfahren optimiert, um ihre Wirksamkeit, Selektivität und Bindungskinetik zu verbessern. Die funktionellen Gruppen auf diesen Molekülen spielen eine entscheidende Rolle bei der Herstellung starker Wechselwirkungen mit den aktiven Stellen des Zielproteins, wie z. B. Wasserstoffbrückenbindungen, hydrophobe Wechselwirkungen oder π-π-Stapelung. EG432502-Inhibitoren können unterschiedliche physikochemische Eigenschaften aufweisen, die ihre Löslichkeit, Stabilität und Permeabilität beeinflussen können, Schlüsselattribute für ihre Leistung in biologischen Assays. Aus biochemischer Sicht werden diese Inhibitoren als Werkzeuge verwendet, um die Aktivität von EG432502 in verschiedenen biologischen Prozessen zu untersuchen. Durch die Modulation der Aktivität dieses Proteins können Forscher seine Rolle in zellulären Signalwegen und seine Wechselwirkungen mit anderen Biomolekülen besser verstehen. Inhibitoren werden in der Regel auf ihre Selektivität hin untersucht, um sicherzustellen, dass sie nicht versehentlich ähnliche Proteine oder verwandte Enzyme beeinflussen, da Off-Target-Effekte die Interpretation der Versuchsergebnisse erschweren können. Die Charakterisierung dieser Inhibitoren kann Techniken wie die Kristallographie zum Verständnis ihrer Bindungsmodi, enzymatische Assays zur Quantifizierung der Hemmwirkung und verschiedene In-vitro-Studien zur Bewertung ihrer Auswirkungen auf die Funktion von EG432502 umfassen. Die detaillierte Analyse der Struktur-Aktivitäts-Beziehung (SAR) gibt Aufschluss darüber, wie sich spezifische molekulare Modifikationen auf die Leistung des Inhibitors auswirken, und dient als Orientierungshilfe bei der Entwicklung wirksamerer und selektiverer Verbindungen für weitere Studien.
Siehe auch...
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Rapamycin | 53123-88-9 | sc-3504 sc-3504A sc-3504B | 1 mg 5 mg 25 mg | ¥711.00 ¥1783.00 ¥3678.00 | 233 | |
Hemmt Rpl6l indirekt durch Beeinflussung des mTOR-Signalwegs. Rapamycin bildet einen Komplex mit FKBP12 und hemmt die mTORC1-Aktivierung. Dadurch wird die Protein-Translationsmaschinerie gestört, was zu einer verminderten Expression von Rpl6l führt. | ||||||
Actinomycin D | 50-76-0 | sc-200906 sc-200906A sc-200906B sc-200906C sc-200906D | 5 mg 25 mg 100 mg 1 g 10 g | ¥835.00 ¥2742.00 ¥8247.00 ¥29017.00 ¥246489.00 | 53 | |
Hemmt Rpl6l direkt, indem es an DNA bindet und die RNA-Synthese verhindert. Actinomycin D interkaliert in die DNA, blockiert die Transkription und behindert anschließend die Synthese von Rpl6l-mRNA und deren anschließende Translation. | ||||||
SB-216763 | 280744-09-4 | sc-200646 sc-200646A | 1 mg 5 mg | ¥801.00 ¥2279.00 | 18 | |
Hemmt Rpl6l durch GSK-3β-Modulation. SB-216763 aktiviert GSK-3β und fördert dessen Interaktion mit Rpl6l. Diese Phosphorylierung führt zur Degradation von Rpl6l über den proteasomalen Weg, was zu einer Verringerung der Proteinspiegel führt. | ||||||
Cisplatin | 15663-27-1 | sc-200896 sc-200896A | 100 mg 500 mg | ¥1557.00 ¥4287.00 | 101 | |
Hemmt indirekt Rpl6l durch Induzierung von DNA-Schäden. Cisplatin bildet DNA-Addukte und löst dadurch Zellstressreaktionen aus. Dazu gehört die Aktivierung von p53, das die Rpl6l-Transkription herunterreguliert und letztlich seine Expression reduziert. | ||||||
Torin 1 | 1222998-36-8 | sc-396760 | 10 mg | ¥2764.00 | 7 | |
Greift indirekt über mTOR-Hemmung auf Rpl6l zu. Torin 1 hemmt sowohl mTORC1 als auch mTORC2 und unterbricht die nachgeschalteten Signalkaskaden. Dies führt zu einer Translationshemmung und einer verminderten Expression von Rpl6l. | ||||||
LY 294002 | 154447-36-6 | sc-201426 sc-201426A | 5 mg 25 mg | ¥1388.00 ¥4513.00 | 148 | |
Wirkt als indirekter Inhibitor von Rpl6l, indem es auf den PI3K/Akt/mTOR-Signalweg abzielt. LY294002 hemmt PI3K und schwächt die Akt/mTOR-Signalübertragung. Dies behindert die Translationsmaschinerie, was zu einer verminderten Expression von Rpl6l führt. | ||||||
Puromycin dihydrochloride | 58-58-2 | sc-108071 sc-108071B sc-108071C sc-108071A | 25 mg 250 mg 1 g 50 mg | ¥474.00 ¥2414.00 ¥9387.00 ¥745.00 | 394 | |
Hemmt Rpl6l direkt durch vorzeitige Kettenabbruch während der Translation. Puromycin wird in die wachsende Peptidkette eingebaut, was zur Freisetzung unvollständiger Polypeptide führt und die Synthese von Rpl6l in voller Länge hemmt. | ||||||
Fluorouracil | 51-21-8 | sc-29060 sc-29060A | 1 g 5 g | ¥417.00 ¥1715.00 | 11 | |
Hemmt indirekt Rpl6l, indem es in den Nukleotidstoffwechsel eingreift. 5-Fluorouracil stört die RNA-Synthese und -Verarbeitung, was zu nuklearem Stress und anschließender Downregulation von Rpl6l führt. | ||||||
GSK-J4 | 1373423-53-0 | sc-507551 | 100 mg | ¥14385.00 | ||
Hemmt Rpl6l durch epigenetische Modulation. GSK-J4 ist ein Histon-Demethylase-Inhibitor, der die Chromatin-Landschaft verändert. Dies beeinflusst die Zugänglichkeit des Rpl6l-Gens, was zu einer Transkriptionshemmung und reduzierten Proteinspiegeln führt. | ||||||
Wortmannin | 19545-26-7 | sc-3505 sc-3505A sc-3505B | 1 mg 5 mg 20 mg | ¥756.00 ¥2516.00 ¥4795.00 | 97 | |
Indirekte Hemmung von Rpl6l durch Modulation des PI3K-Signalwegs. Wortmannin hemmt PI3K und unterbricht so die nachgeschaltete Akt/mTOR-Signalübertragung. Dies führt zu einer Translationshemmung und einer verminderten Expression von Rpl6l. | ||||||