Date published: 2026-2-10

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EF-G1 Inhibitoren

Gängige EF-G1 Inhibitors sind unter underem Fusidic acid CAS 6990-06-3, Thiostrepton CAS 1393-48-2, Cycloheximide CAS 66-81-9 und Tetracycline CAS 60-54-8.

EF-G1-Inhibitoren sind eine Klasse chemischer Verbindungen, die speziell auf die Aktivität des Elongationsfaktors G1 (EF-G1) abzielen und diese modulieren, ein entscheidendes Protein, das am Prozess der Proteinsynthese in Zellen beteiligt ist. EF-G1 ist eine GTPase, die eine wesentliche Rolle in der Elongationsphase der Translation spielt, dem Prozess, bei dem Ribosomen Proteine durch Entschlüsselung der Boten-RNA (mRNA) synthetisieren. Während der Elongation erleichtert EF-G1 die Translokation des Ribosoms entlang des mRNA-Strangs, nachdem jede Aminosäure zur wachsenden Polypeptidkette hinzugefügt wurde. Diese Translokation ist für die genaue und effiziente Proteinsynthese von entscheidender Bedeutung, da sie sicherstellt, dass sich das Ribosom korrekt zum nächsten Codon auf der mRNA bewegt, sodass die nächste Aminoacyl-tRNA in die A-Stelle des Ribosoms eintreten und den Elongationsprozess fortsetzen kann. Inhibitoren der EF-G1-Funktion stören die Fähigkeit des Proteins, GTP zu hydrolysieren, oder beeinträchtigen seine Interaktion mit dem Ribosom. Diese Inhibitoren können direkt an das aktive Zentrum von EF-G1 binden, wo die GTP-Hydrolyse stattfindet, und so die energieabhängigen Konformationsänderungen verhindern, die für die ribosomale Translokation notwendig sind. Alternativ können Inhibitoren auch an andere Regionen von EF-G1 binden und Konformationsänderungen induzieren, die seine Fähigkeit zur Interaktion mit dem Ribosom oder anderen wesentlichen Faktoren, die an der Translation beteiligt sind, behindern. Durch die Hemmung von EF-G1 können diese Verbindungen die Elongationsphase der Proteinsynthese effektiv stoppen und bieten Forschern ein leistungsstarkes Werkzeug, um die detaillierten Mechanismen der Translation und die Rolle von EF-G1 in diesem Prozess zu untersuchen. Die Untersuchung der Auswirkungen von EF-G1-Inhibitoren ermöglicht es Wissenschaftlern, tiefere Einblicke in die grundlegenden Prozesse der Proteinsynthese zu gewinnen, einschließlich der Frage, wie Störungen in diesen Prozessen die Zellfunktion und die Proteinhomöostase beeinflussen können. Dieses Wissen ist entscheidend für das Verständnis der umfassenderen Regulationsmechanismen, die die Genexpression und Proteinproduktion in Zellen steuern.

Siehe auch...

ProduktCAS #Katalog #MengePreisReferenzenBewertung

Fusidic acid

6990-06-3sc-215065
1 g
¥3294.00
(0)

Ein Antibiotikum, das spezifisch das bakterielle EF-G hemmt und die Proteinsynthese blockiert, indem es die Freisetzung von EF-G aus dem Ribosom nach der Translokation verhindert.

Thiostrepton

1393-48-2sc-203412
sc-203412A
1 g
5 g
¥1320.00
¥4772.00
10
(1)

Ein Antibiotikum, das auf das Ribosom abzielt und die EF-G-Funktion hemmen kann, obwohl seine Wirkung in erster Linie auf ribosomale Proteine gerichtet ist.

Cycloheximide

66-81-9sc-3508B
sc-3508
sc-3508A
100 mg
1 g
5 g
¥463.00
¥948.00
¥3103.00
127
(6)

Hemmt in erster Linie die eukaryotische Proteinsynthese, kann aber auch experimentell zur Untersuchung von Proteinsynthesemechanismen eingesetzt werden, einschließlich derjenigen, an denen EF-G beteiligt ist.

Tetracycline

60-54-8sc-205858
sc-205858A
sc-205858B
sc-205858C
sc-205858D
10 g
25 g
100 g
500 g
1 kg
¥711.00
¥1061.00
¥3046.00
¥4705.00
¥7153.00
6
(1)

Ein Breitspektrum-Antibiotikum, das in erster Linie die Proteinsynthese durch Bindung an das Ribosom hemmt und sich möglicherweise indirekt auf EF-G auswirkt.