ECSIT-Inhibitoren gehören zu einer speziellen Klasse chemischer Verbindungen, die so konzipiert sind, dass sie mit dem Protein EvC ciliary complex subunit 2 (ECSIT) interagieren und dessen Aktivität modulieren. ECSIT spielt eine wichtige Rolle bei zellulären Prozessen, insbesondere in der mitochondrialen Biologie und bei den Signalwegen des angeborenen Immunsystems. In den Mitochondrien fungiert ECSIT als Adapterprotein, das den Aufbau und die ordnungsgemäße Funktion der Atmungskettenkomplexe erleichtert, insbesondere durch Überbrückung der Interaktion zwischen Komplex I und Komplex III. Diese Interaktion ist für einen effizienten Elektronentransport und die ATP-Produktion durch oxidative Phosphorylierung von entscheidender Bedeutung. Im Zusammenhang mit der angeborenen Immunität spielt ECSIT eine entscheidende Rolle als Gerüstprotein bei der Bildung des MAVS-Signalosoms. Dieser Komplex ist für die Koordinierung antiviraler Immunantworten von entscheidender Bedeutung, indem er nachgeschaltete Signalkaskaden aktiviert, was letztlich zur Produktion von Typ-I-Interferonen und proinflammatorischen Zytokinen führt.
ECSITs Beteiligung an der Funktion der Mitochondrien und an antiviralen Immunreaktionen.
ECSIT-Hemmer sind sorgfältig hergestellte Moleküle, die an bestimmte Regionen des ECSIT-Proteins binden und so dessen Aktivität und Interaktion mit anderen Molekülen modulieren. Durch die Unterbrechung der ECSIT-vermittelten Interaktionen zwischen den Atmungskettenkomplexen oder die Beeinträchtigung seiner Beteiligung an der angeborenen Immunsignalisierung haben diese Inhibitoren das Potenzial, die mitochondriale Funktion und die Immunreaktionen zu verändern. Die Entwicklung und Erforschung von ECSIT-Inhibitoren bietet Forschern ein unschätzbares Instrumentarium, um die Feinheiten der Beiträge von ECSIT zu zellulären Prozessen zu analysieren. Durch diese Inhibitoren können Wissenschaftler tiefere Einblicke in die mechanistischen Details der mitochondrialen Energieproduktion, der Redoxsignalisierung und der Immunreaktionen gewinnen.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
GW4869 | 6823-69-4 | sc-218578 sc-218578A | 5 mg 25 mg | ¥2290.00 ¥6893.00 | 24 | |
Hemmt die Sphingomyelinsynthase und unterbricht dadurch die mit Ceramid angereicherten Membrandomänen, die für die Exosomenbiogenese entscheidend sind. | ||||||
Manumycin A | 52665-74-4 | sc-200857 sc-200857A | 1 mg 5 mg | ¥2471.00 ¥7153.00 | 5 | |
Blockiert die Ras-Farnesyltransferase und beeinträchtigt die Exosomensekretion aufgrund seiner Rolle im endosomalen Sortierkomplex. | ||||||
Amiloride, 5-(N,N-Dimethyl)-, hydrochloride | 2235-97-4 | sc-202459 | 5 mg | ¥2651.00 | 7 | |
Zielt auf saure Sphingomyelinase und neutrale Sphingomyelinase und verhindert die Bildung ceramidreicher Exosomen. | ||||||
Spautin-1 | 1262888-28-7 | sc-507306 | 10 mg | ¥1895.00 | ||
Hemmt die Autophagie, indem es auf BECN1 und VPS34 abzielt und so indirekt die Freisetzung von Exosomen durch unterbrochene Wege unterdrückt. | ||||||
GW 7647 | 265129-71-3 | sc-203068A sc-203068 sc-203068B sc-203068C | 1 mg 5 mg 10 mg 25 mg | ¥553.00 ¥1918.00 ¥3012.00 ¥7457.00 | 6 | |
Ein Agonist von PPARβ/δ, der zelluläre Signalwege moduliert, die die Freisetzung von Exosomen und die Sortierung der Ladung beeinflussen. | ||||||
NSC 319726 | 71555-25-4 | sc-477736 | 10 mg | ¥1794.00 | ||
Hemmt die neutrale Sphingomyelinase, was sich auf die Ceramidbildung und anschließend auf die Exosomenbiogenese auswirkt. | ||||||