DUOXA1 ist eine wichtige Komponente des dualen Oxidase-Systems (DUOX), das eine grundlegende Rolle bei der Produktion von reaktiven Sauerstoffspezies (ROS) in verschiedenen Geweben und Zelltypen spielt. DUOXA1 fungiert insbesondere als Reifungsfaktor für DUOX-Enzyme, der ihre korrekte Faltung, Glykosylierung und Membranlokalisierung erleichtert. DUOX-Enzyme sind Transmembranproteine, die vor allem in Epithelzellen der Atemwege, des Magen-Darm-Trakts und der Schilddrüse exprimiert werden, wo sie Wasserstoffperoxid (H2O2) als Teil der Abwehrmechanismen des Wirts und physiologischer Prozesse wie der Schilddrüsenhormonsynthese erzeugen. DUOXA1 interagiert mit DUOX-Enzymen wie DUOX1 und DUOX2 im endoplasmatischen Retikulum (ER), um deren Reifung und Aktivierung zu fördern und so die Produktion von H2O2 an der Zellmembran zu ermöglichen.
Die Hemmung der DUOXA1-Funktion stellt eine potenzielle Strategie zur Modulation der ROS-Produktion und des oxidativen Stresses bei verschiedenen pathologischen Zuständen dar, die mit einer DUOX-Dysregulation einhergehen. Ein Ansatz zur Hemmung von DUOXA1 besteht darin, auf seine Interaktion mit DUOX-Enzymen abzuzielen oder seine Chaperonfunktion im ER zu stören. Kleine Moleküle oder Peptide, die so konzipiert sind, dass sie die Bindungsschnittstellen der DUOXA1-Interaktionspartner nachahmen, können diese Interaktionen kompetitiv hemmen und so die ordnungsgemäße Faltung und Reifung der DUOX-Enzyme verhindern. Darüber hinaus kann die Modulation posttranslationaler Modifikationen, wie Phosphorylierung oder Glykosylierung, eine weitere Strategie zur Hemmung der DUOXA1-Funktion darstellen. Durch die gezielte Beeinflussung wichtiger regulatorischer Reste, die an der DUOXA1-Modifikation beteiligt sind, könnte es möglich sein, die Chaperon-Aktivität des Enzyms zu stören und die DUOX-vermittelte ROS-Produktion zu hemmen, um so die mit oxidativem Stress verbundenen Pathologien zu mildern.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Apocynin | 498-02-2 | sc-203321 sc-203321A sc-203321B sc-203321C | 1 g 10 g 100 g 500 g | ¥305.00 ¥767.00 ¥1309.00 ¥4062.00 | 74 | |
Es hemmt den Aufbau von NADPH-Oxidase-Komplexen und reduziert so möglicherweise die oxidative Umgebung, die DUOXA1-abhängige Enzyme benötigen. | ||||||
6-Propyl-2-thiouracil | 51-52-5 | sc-214383 sc-214383A sc-214383B sc-214383C | 10 g 25 g 100 g 1 kg | ¥417.00 ¥632.00 ¥2527.00 ¥22530.00 | ||
Während es in erster Linie die Schilddrüsenperoxidase hemmt, könnte es die Notwendigkeit der Wasserstoffperoxidbildung verringern und damit indirekt die Rolle von DUOXA1 beeinflussen. | ||||||
Methimazole | 60-56-0 | sc-205747 sc-205747A | 10 g 25 g | ¥790.00 ¥1264.00 | 4 | |
Ähnlich wie Propylthiouracil hemmt Methimazol die Schilddrüsenperoxidase, was die funktionellen Anforderungen an DUOXA1 verringern kann. | ||||||
DL-Goitrin | 13190-34-6 | sc-268967 | 100 mg | ¥5280.00 | 6 | |
Hemmt die Schilddrüsenperoxidase und verringert dadurch möglicherweise den Bedarf an DUOXA1-Reifungsaktivität. | ||||||
Lithium | 7439-93-2 | sc-252954 | 50 g | ¥2414.00 | ||
Beeinträchtigt die Schilddrüsenhormonsynthese, was sich indirekt auf DUOXA1 auswirken kann, indem es den oxidativen Zustand innerhalb der Schilddrüse verändert. | ||||||