DPEP3-Inhibitoren gehören zu einer bestimmten chemischen Klasse, die speziell auf die Aktivität der Dipeptidase 3 (DPEP3) abzielt und diese moduliert. DPEP3 ist ein Enzym, das an verschiedenen Stoffwechselprozessen beteiligt ist, insbesondere an der Hydrolyse von Dipeptiden und anderen kleinen Peptiden. Die Inhibitoren dieser Klasse sind so konzipiert, dass sie mit dem aktiven Zentrum von DPEP3 interagieren und so dessen enzymatische Funktion hemmen. Durch die Bindung an DPEP3 verhindern diese Inhibitoren, dass das Enzym den Abbau von Dipeptiden katalysiert, was zur Anhäufung dieser Moleküle im biologischen System führt. Die chemische Struktur von DPEP3-Inhibitoren ist durch spezifische funktionelle Gruppen und molekulare Motive gekennzeichnet, die ihre Interaktion mit dem Enzym erleichtern. Durch diese Interaktion weisen DPEP3-Inhibitoren eine hohe Bindungsaffinität und Selektivität gegenüber DPEP3 auf, wodurch eine effektive Hemmung seiner enzymatischen Aktivität gewährleistet wird.
Im Labor nutzen Forscher DPEP3-Inhibitoren als wertvolle Hilfsmittel, um die Rolle von DPEP3 in zellulären und biochemischen Prozessen zu untersuchen. Durch die Blockierung der enzymatischen Aktivität von DPEP3 helfen diese Inhibitoren, die nachgeschalteten Effekte und Funktionen aufzuklären, die von der DPEP3-vermittelten Peptidhydrolyse abhängen. Dies ermöglicht es Wissenschaftlern, ein tieferes Verständnis des komplexen Zusammenspiels zwischen DPEP3 und den damit verbundenen Signalwegen zu erlangen und neue Erkenntnisse über physiologische und pathologische Prozesse zu gewinnen. Insgesamt stellen DPEP3-Inhibitoren eine chemische Klasse dar, die speziell auf die Aktivität von DPEP3 abzielt und diese hemmt, einem Schlüsselenzym, das am Peptidstoffwechsel beteiligt ist. Obwohl ihre Anwendungen den Rahmen dieser Beschreibung sprengen, dienen die Inhibitoren als wertvolle Forschungswerkzeuge in Laborumgebungen und erleichtern die Erforschung der biologischen Funktionen von DPEP3 und seiner Auswirkungen auf verschiedene physiologische Prozesse.
Siehe auch...
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Bestatin | 58970-76-6 | sc-202975 | 10 mg | ¥1478.00 | 19 | |
Bestatin ist eine natürlich vorkommende Verbindung, die verschiedene Aminopeptidasen, darunter DPEPI, hemmt. Sie wurde wegen ihrer potenziellen tumorhemmenden und immunmodulatorischen Wirkung untersucht. | ||||||
Linagliptin | 668270-12-0 | sc-364721 sc-364721A | 5 mg 10 mg | ¥2933.00 ¥4806.00 | 2 | |
Linagliptin ist ein DPP-IV-Inhibitor, der indirekt die DPEP3-Aktivität beeinflusst. Es ist ein zugelassenes Medikament für Typ-2-Diabetes und wirkt, indem es die Spiegel der Inkretinhormone erhöht, die den Glukosestoffwechsel regulieren. | ||||||
Saxagliptin | 361442-04-8 | sc-473161 | 1 mg | ¥4062.00 | ||
Saxagliptin ist ein DPP-IV-Hemmer, der indirekt das DPEPI beeinflusst. Er wird bei Typ-2-Diabetes untersucht und wirkt durch die Erhöhung der Spiegel aktiver Inkretin-Hormone. | ||||||
Teneligliptin | 760937-92-6 (free base) | sc-475074 | 25 mg | ¥2933.00 | 1 | |
Teneligliptin ist ein DPP-IV-Hemmer, der indirekt die DPEP3-Aktivität beeinflusst. Es wird für die Behandlung von Typ-2-Diabetes eingesetzt und ist in einigen Ländern, darunter Japan und Indien, zugelassen worden. | ||||||
Gemigliptin tartrate | 1374639-74-3 | sc-507281 | 10 mg | ¥1862.00 | ||
Gemigliptin ist ein selektiver DPP-IV-Hemmer, der indirekt auf DPEP3 wirkt. Es wird in Südkorea zur Behandlung von Typ-2-Diabetes untersucht und hat sich bei der Verbesserung der Blutzuckerkontrolle als wirksam erwiesen. | ||||||