DNC-Inhibitoren, die für „Di-Nucleotide Cyclase Inhibitoren" stehen, stellen eine chemisch vielfältige und faszinierende Klasse von Verbindungen dar, die ihre Wirkung an den molekularen Knotenpunkten der zellulären Signalübertragung entfalten. Diese Verbindungen sind für die fein abgestimmte Regulierung biologischer Reaktionen von entscheidender Bedeutung und wirken als Modulatoren von Enzymen, die als Di-Nukleotid-Zyklasen bekannt sind. Diese Enzyme sind von zentraler Bedeutung für die Synthese und den Abbau von zyklischen Dinukleotiden wie zyklischem di-GMP und zyklischem di-AMP, die als wichtige sekundäre Botenstoffe in verschiedenen zellulären Prozessen fungieren. Im Mittelpunkt ihres Mechanismus steht die Fähigkeit von DNC-Inhibitoren, selektiv auf Dinukleotidcyclasen abzuzielen, ihre enzymatische Aktivität zu stören und so das empfindliche Gleichgewicht der zyklischen Dinukleotide im zellulären Milieu zu verändern. Diese Störung kann zu tiefgreifenden Auswirkungen auf die nachgeschalteten Signaltransduktionswege, die Genexpression und das zelluläre Verhalten führen. Die Komplexität dieser Wechselwirkungen unterstreicht die nuancierte Rolle von DNC-Inhibitoren bei der zellulären Kommunikation und Anpassung.
Strukturell vielfältig, interagieren DNC-Inhibitoren mit Dinukleotidcyclasen durch eine Reihe von Bindungswechselwirkungen. Diese Interaktionen können Wasserstoffbrückenbindungen, hydrophobe Wechselwirkungen und elektrostatische Kräfte umfassen, die alle die Hemmwirkung und Spezifität dieser Verbindungen beeinflussen. Die chemische Vielseitigkeit von DNC-Inhibitoren ermöglicht es Forschern, ihre Auswirkungen auf verschiedene Isoformen von Di-Nukleotid-Zyklasen zu untersuchen und so zu einem tieferen Verständnis der zugrunde liegenden biochemischen Prozesse beizutragen. Während der Fokus weiterhin auf den molekularen Feinheiten liegt, hat die Entdeckung und Charakterisierung von DNC-Inhibitoren auch weiterreichende Auswirkungen. Diese Verbindungen sind wertvolle Hilfsmittel, um die Rolle zyklischer Dinukleotide bei zellulären Reaktionen auf Umweltreize zu analysieren. Durch die selektive Hemmung von Dinukleotidcyclasen können Forscher die Kaskade von Ereignissen aufdecken, die durch veränderte zyklische Dinukleotidspiegel ausgelöst werden, und so Licht in die komplexen zellulären Regulationsnetzwerke bringen.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
5-Azacytidine | 320-67-2 | sc-221003 | 500 mg | ¥3159.00 | 4 | |
5-Azacitidin baut sich in die DNA ein, bildet kovalente Bindungen mit DNMTs, fängt sie ab und führt zu einer Hypomethylierung der DNA. | ||||||
5-Aza-2′-Deoxycytidine | 2353-33-5 | sc-202424 sc-202424A sc-202424B | 25 mg 100 mg 250 mg | ¥2459.00 ¥3633.00 ¥4806.00 | 7 | |
5-Aza-2′-Deoxycytidin wird in die DNA eingebaut und bindet kovalent an DNMTs, hemmt deren Aktivität und fördert die DNA-Hypomethylierung. | ||||||
RG 108 | 48208-26-0 | sc-204235 sc-204235A | 10 mg 50 mg | ¥1478.00 ¥5810.00 | 2 | |
RG 108 ist ein niedermolekularer Inhibitor, der direkt auf die katalytische Stelle von DNMTs abzielt und die DNA-Methylierung durch kompetitive Hemmung verhindert. | ||||||
Zebularine | 3690-10-6 | sc-203315 sc-203315A sc-203315B | 10 mg 25 mg 100 mg | ¥1455.00 ¥3204.00 ¥11327.00 | 3 | |
Zebularin wird in die DNA eingebaut und schließt die DNMTs kovalent ein, hemmt ihre Aktivität und führt zu einer Hypomethylierung der DNA. | ||||||
SGI-1027 | 1020149-73-8 | sc-473875 | 10 mg | ¥2403.00 | ||
SGI-1027 zielt auf DNMTs ab, indem es ihre Bindung an die DNA beeinträchtigt, was zu einer Verringerung der DNA-Methylierung führt. | ||||||
Hydralazine-15N4 Hydrochloride | 304-20-1 (unlabeled) | sc-490605 | 1 mg | ¥5415.00 | ||
Es wird angenommen, dass Hydralazin die DNMTs hemmt, indem es auf ihre Interaktion mit der DNA abzielt, was zu einer verminderten DNA-Methylierung und zu Veränderungen der Genexpression führt. | ||||||
MS-275 | 209783-80-2 | sc-279455 sc-279455A sc-279455B | 1 mg 5 mg 25 mg | ¥271.00 ¥1015.00 ¥2392.00 | 24 | |
Entinostat hemmt DNMT1 indirekt, indem es auf Histondeacetylasen (HDACs) einwirkt, was zu einer Umgestaltung des Chromatins und veränderten DNA-Methylierungsmustern führt. | ||||||
Belinostat | 414864-00-9 | sc-269851 sc-269851A | 10 mg 100 mg | ¥1760.00 ¥6453.00 | ||
Belinostat, ein HDAC-Inhibitor, wirkt indirekt auf DNMTs, indem er die Chromatinstruktur und die DNA-Methylierungsmuster durch Veränderungen der Histonacetylierung moduliert. | ||||||