DNAS1L3-Inhibitoren sind eine Klasse chemischer Verbindungen, die sorgfältig entwickelt wurden, um die enzymatische Aktivität von DNAS1L3, einem Mitglied der DNA-Methyltransferase-Familie, wirksam zu hemmen. Diese Inhibitoren sind sorgfältig darauf ausgelegt, mit bestimmten Domänen oder Schlüsselregionen innerhalb der Struktur des DNAS1L3-Enzyms zu interagieren und so eine präzise Störung seiner intrinsischen katalytischen Funktion hervorzurufen. Das Hauptziel dieser Inhibitoren besteht darin, die enzymatische Übertragung von Methylgruppen auf Cytosinreste, die in DNA-Molekülen enthalten sind, zu verhindern. Durch die komplexe Unterbrechung dieses grundlegenden biochemischen Prozesses manipulieren DNAS1L3-Inhibitoren die komplexe Landschaft der DNA-Methylierungsmuster auf komplexe Weise. Die DNA-Methylierung ist von entscheidender Bedeutung als epigenetischer Schlüsselmechanismus, der die Genexpressionsregulation und die zelluläre Entwicklung steuert. Die selektive und präzise Ausrichtung von DNAS1L3 durch diese Inhibitoren löst eine Kaskade von Veränderungen in den DNA-Methylierungsmustern aus, die anschließend die funktionale Dynamik von Genen und genetischen Signalwegen modulieren.
In der wissenschaftlichen Forschung erweisen sich DNAS1L3-Inhibitoren als unverzichtbare Werkzeuge, um unser Verständnis der komplexen Mechanismen, die der epigenetischen Regulation zugrunde liegen, zu erweitern. Ihre sorgfältig abgestimmten Wechselwirkungen mit dem Enzym DNAS1L3 bieten Forschern einen Blickwinkel, aus dem sie die entscheidende Rolle der DNA-Methylierung bei der Modulation der Genexpression untersuchen können. Die aus solchen Untersuchungen gewonnenen Erkenntnisse gehen über die Grenzen einzelner Gene hinaus und bieten ein umfassenderes Verständnis zellulärer Prozesse, Entwicklungsverläufe und potenzieller Auswirkungen in verschiedenen biologischen Kontexten. Durch die Interaktion mit DNAS1L3 auf molekularer Ebene beleuchten diese Inhibitoren das heikle Zusammenspiel zwischen epigenetischen Modifikationen und Genregulation. Auf diese Weise ermöglichen sie es Forschern, die komplexen Mechanismen zu erforschen, die die zelluläre Identität, die Reaktion auf Umwelteinflüsse und unzählige andere Phänomene steuern. Folglich stellt die Klasse der DNAS1L3-Inhibitoren einen Eckpfeiler im Gebäude der Epigenetik dar, indem sie die komplizierten Fäden entwirrt, die den Wandteppich der biologischen Komplexität weben, und einen tiefgreifenden Weg für wissenschaftliche Erkundungen und Entdeckungen bietet.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
5-Azacytidine | 320-67-2 | sc-221003 | 500 mg | ¥3159.00 | 4 | |
Baut sich in die DNA ein, fängt DNMT1 ab, was zu dessen Abbau führt, und verursacht eine Hypomethylierung. | ||||||
5-Aza-2′-Deoxycytidine | 2353-33-5 | sc-202424 sc-202424A sc-202424B | 25 mg 100 mg 250 mg | ¥2459.00 ¥3633.00 ¥4806.00 | 7 | |
Wird in die DNA eingebaut, bindet kovalent an DNMT1 und bewirkt eine Demethylierung der DNA und eine Reaktivierung des Gens. | ||||||
RG 108 | 48208-26-0 | sc-204235 sc-204235A | 10 mg 50 mg | ¥1478.00 ¥5810.00 | 2 | |
Bindet an das aktive Zentrum von DNMT1, hemmt dessen enzymatische Aktivität und führt zu einer DNA-Hypomethylierung. | ||||||
SGI-1027 | 1020149-73-8 | sc-473875 | 10 mg | ¥2403.00 | ||
Wirkt als nicht-nukleosidischer Inhibitor von DNMT1 und verursacht eine Hypomethylierung durch Störung der DNMT1-Funktion. | ||||||
Zebularine | 3690-10-6 | sc-203315 sc-203315A sc-203315B | 10 mg 25 mg 100 mg | ¥1455.00 ¥3204.00 ¥11327.00 | 3 | |
Es wird in die DNA eingebaut, fängt DNMT1 ab und führt zu einer DNA-Hypomethylierung, wodurch stillgelegte Gene aktiviert werden. | ||||||
Hydralazine-15N4 Hydrochloride | 304-20-1 (unlabeled) | sc-490605 | 1 mg | ¥5415.00 | ||
Es hemmt allosterisch DNMT1, indem es dessen Bindung an die DNA unterbricht, was zu einer DNA-Hypomethylierung und Genreaktivierung führt. | ||||||
Psammaplin A | 110659-91-1 | sc-258049 sc-258049A | 1 mg 5 mg | ¥1015.00 ¥4761.00 | 7 | |
Hemmt die enzymatische Aktivität von DNMT1 durch direkte Bindung an das Enzym, was zu einer geringeren DNA-Methylierung führt. | ||||||