DNA-Polymerase-δ-3-Inhibitoren bilden eine vielfältige chemische Klasse von Verbindungen, die sorgfältig entwickelt wurden, um die Funktionalität der DNA-Polymerase-δ-3 zu stören, einem Enzym, das eine zentrale Rolle im komplexen Prozess der DNA-Replikation spielt. Diese Inhibitoren entfalten ihre Wirkung durch vielfältige Mechanismen, die sich hauptsächlich darauf konzentrieren, die Fähigkeit der Polymerase zu behindern, den entstehenden DNA-Strang zu verlängern. Durch die Behinderung der DNA-Synthese stören diese Inhibitoren den nahtlosen Ablauf der Replikation und lösen eine Kaskade von Ereignissen aus, die zur Anhäufung von anomalen DNA-Strukturen führen können. Auf molekularer Ebene wirken einige DNA-Polymerase-δ-3-Inhibitoren als kompetitive Analoga natürlicher Nukleotide, die sich mit einer Affinität, die mit der von normalen Substraten vergleichbar ist, an die katalytische Stelle des Enzyms binden. Diese strategische Positionierung behindert den Einbau neuer Nukleotide in die wachsende DNA-Kette und blockiert so den Elongationsprozess. Andere Inhibitoren können allosterisch interagieren und Konformationsänderungen im aktiven Zentrum der Polymerase oder in strukturellen Domänen verursachen, die für ihre Funktion entscheidend sind. Diese Modifikationen behindern die korrekte Ausrichtung des Substrats und der Kofaktoren und vereiteln die Polymerisationsreaktion.
Bestimmte Inhibitoren verfolgen einen zweigleisigen Ansatz, der sowohl auf die Polymeraseaktivität als auch auf die Exonuklease-Korrekturfunktion der DNA-Polymerase δ 3 abzielt. Durch die Beeinträchtigung der Korrekturfähigkeit des Enzyms erhöhen diese Verbindungen die Wahrscheinlichkeit einer fehleranfälligen DNA-Replikation, was zur Anhäufung von Mutationen und genetischer Instabilität beitragen könnte. Angesichts der Komplexität der DNA-Replikation und der zentralen Rolle der DNA-Polymerase δ 3 sind diese Inhibitoren von unschätzbarem Wert für die Entschlüsselung der zugrunde liegenden molekularen Mechanismen, die die Replikationsdynamik steuern. Sie erleichtern die Erforschung der DNA-Replikationsregulation, der Fehlerkorrekturprozesse und des komplexen Zusammenspiels zwischen verschiedenen DNA-Polymerasen während der Replikation.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
2′-Deoxy-2′,2′-difluorocytidine | 95058-81-4 | sc-275523 sc-275523A | 1 g 5 g | ¥632.00 ¥1444.00 | ||
Einbau in die DNA während der Replikation, was zum Kettenabbruch und zur Hemmung der DNA-Synthese führt. | ||||||
Cisplatin | 15663-27-1 | sc-200896 sc-200896A | 100 mg 500 mg | ¥1557.00 ¥4287.00 | 101 | |
Bildet DNA-Addukte, die eine Verzerrung verursachen und eine ordnungsgemäße DNA-Replikation durch die DNA-Polymerase verhindern. | ||||||
Aphidicolin | 38966-21-1 | sc-201535 sc-201535A sc-201535B | 1 mg 5 mg 25 mg | ¥948.00 ¥3452.00 ¥12455.00 | 30 | |
Kompetitive Hemmung durch Bindung an das aktive Zentrum der DNA-Polymerase und Verhinderung der Verlängerung der DNA-Kette. | ||||||
Hydroxyurea | 127-07-1 | sc-29061 sc-29061A | 5 g 25 g | ¥880.00 ¥2933.00 | 18 | |
Verbraucht zelluläre dNTPs, hemmt die DNA-Synthese und stoppt die DNA-Polymerase-Progression. | ||||||
Caffeine | 58-08-2 | sc-202514 sc-202514A sc-202514B sc-202514C sc-202514D | 50 g 100 g 250 g 1 kg 5 kg | ¥372.00 ¥756.00 ¥1094.00 ¥2166.00 ¥8744.00 | 13 | |
Unspezifische Hemmung der DNA-Reparatur und der Zellzykluskontrollpunkte, die sich indirekt auf die DNA-Synthese auswirken. | ||||||