Date published: 2026-2-10

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CYP4F2 Inhibitoren

Gängige CYP4F2 Inhibitors sind unter underem 5,5-Diphenyl Hydantoin CAS 57-41-0, Ketoconazole CAS 65277-42-1, Clofibrate CAS 637-07-0, Isoniazid CAS 54-85-3 und Lead(II) Acetate CAS 301-04-2.

CYP4F2-Inhibitoren sind eine gezielte Klasse chemischer Verbindungen, die speziell die Aktivität von Cytochrom P450 4F2 (CYP4F2), einem Enzym der Cytochrom-P450-Familie, hemmen. CYP4F2 spielt eine entscheidende Rolle beim Stoffwechsel verschiedener Fettsäuren und Eicosanoide, Substanzen, die für Entzündungsreaktionen und die Gefäßhomöostase wichtig sind. Die Hemmung von CYP4F2 durch diese Verbindungen kann daher erhebliche Auswirkungen auf den Fettsäurestoffwechsel sowie die Wirksamkeit und Toxizität bestimmter Arzneimittel haben. Das molekulare Design von CYP4F2-Inhibitoren umfasst in der Regel Strukturen, die spezifisch an das aktive Zentrum von CYP4F2 binden können und dadurch dessen enzymatische Aktivität blockieren. Dazu gehört der Einbau funktioneller Gruppen und struktureller Motive, die die natürlichen Substrate des Enzyms nachahmen oder seine Bindungsstellen kompetitiv hemmen. Diese Inhibitoren weisen häufig komplexe Anordnungen von Ringen, Ketten und funktionellen Gruppen wie Wasserstoffbrückenbindungs-Donatoren oder -Akzeptoren auf, die alle strategisch positioniert sind, um die Interaktion mit CYP4F2 zu optimieren und die Spezifität und Wirksamkeit der Hemmung zu verbessern.

Die Entwicklung von CYP4F2-Inhibitoren ist ein komplexer Prozess, der Aspekte der Biochemie vereint. Die Strukturanalyse von CYP4F2 mit Hilfe von Techniken wie Röntgenkristallographie oder NMR-Spektroskopie ist entscheidend für das Verständnis des aktiven Zentrums des Enzyms und seines Mechanismus der Interaktion mit Substraten und Inhibitoren. Dieses Strukturwissen ist entscheidend für den rationalen Entwurf von Molekülen, die CYP4F2 wirksam angreifen und hemmen können. Im Bereich der synthetischen Chemie wird eine Reihe von Verbindungen synthetisiert und auf ihre Fähigkeit zur Wechselwirkung mit CYP4F2 getestet. Diese Verbindungen werden iterativ modifiziert, um ihre Bindungseffizienz, Spezifität und Gesamtstabilität zu verbessern. Die computergestützte Modellierung spielt in diesem Entwicklungsprozess eine wichtige Rolle, denn sie ermöglicht die Vorhersage, wie verschiedene chemische Strukturen mit CYP4F2 interagieren könnten, und hilft bei der Identifizierung vielversprechender Kandidaten für die weitere Entwicklung. Darüber hinaus sind die physikochemischen Eigenschaften von CYP4F2-Inhibitoren, wie Löslichkeit, Stabilität und Bioverfügbarkeit, von entscheidender Bedeutung. Diese Eigenschaften werden optimiert, um sicherzustellen, dass die Inhibitoren effektiv mit CYP4F2 interagieren können und für den Einsatz in verschiedenen biologischen Systemen geeignet sind. Die Entwicklung von CYP4F2-Inhibitoren unterstreicht die Komplexität der Ausrichtung auf spezifische Enzyme, die an wichtigen Stoffwechselwegen beteiligt sind, und spiegelt das komplizierte Zusammenspiel zwischen chemischer Struktur und biologischer Funktion wider.

Siehe auch...

ProduktCAS #Katalog #MengePreisReferenzenBewertung

5,5-Diphenyl Hydantoin

57-41-0sc-210385
5 g
¥790.00
(0)

Phenytoin induziert CYP-Enzyme über PXR-Aktivierung, könnte aber in einigen Fällen CYP4F2 durch Rückkopplungshemmung herunterregulieren.

Ketoconazole

65277-42-1sc-200496
sc-200496A
50 mg
500 mg
¥711.00
¥2990.00
21
(1)

Ketoconazol hemmt mehrere CYP-Enzyme direkt und könnte auch die Expression durch Blockierung der Aktivierungswege beeinflussen.

Clofibrate

637-07-0sc-200721
1 g
¥372.00
(1)

Als PPARα-Agonist moduliert Clofibrat den Lipidstoffwechsel und könnte die CYP4F2-Expression über Regulationswege beeinflussen.

Isoniazid

54-85-3sc-205722
sc-205722A
sc-205722B
5 g
50 g
100 g
¥293.00
¥1139.00
¥1647.00
(1)

Isoniazid kann die Expression von CYP-Enzymen als Reaktion auf seinen eigenen Metabolismus und seine mögliche Hepatotoxizität modulieren.

Lead(II) Acetate

301-04-2sc-507473
5 g
¥959.00
(0)

Schwermetalle wie Blei können zelluläre Prozesse stören und potenziell entgiftende Enzyme wie CYP4F2 herunterregulieren.

Cadmium chloride, anhydrous

10108-64-2sc-252533
sc-252533A
sc-252533B
10 g
50 g
500 g
¥632.00
¥2065.00
¥3971.00
1
(1)

Cadmiumbelastung beeinträchtigt verschiedene zelluläre Signalwege und kann zu einer verminderten Expression bestimmter CYP-Enzyme führen.

Methotrexate

59-05-2sc-3507
sc-3507A
100 mg
500 mg
¥1061.00
¥2403.00
33
(5)

Durch die Beeinflussung des Folsäurestoffwechsels hat Methotrexat sekundäre Auswirkungen auf die Genexpression, die sich möglicherweise auf CYP4F2 auswirkt.

Cyclophosphamide

50-18-0sc-361165
sc-361165A
sc-361165B
sc-361165C
50 mg
100 mg
500 mg
1 g
¥1015.00
¥1647.00
¥5291.00
¥8924.00
18
(1)

Cyclophosphamid wird durch CYP-Enzyme metabolisiert, und seine chronische Verabreichung könnte deren Expression beeinflussen.