CYP2B19-Hemmer sind eine spezielle Klasse chemischer Verbindungen, die speziell auf das Enzym CYP2B19, ein Mitglied der Cytochrom-P450-Superfamilie, abzielen und dessen Aktivität hemmen. CYP2B19 ist wie andere Enzyme dieser Familie am oxidativen Stoffwechsel verschiedener Substrate beteiligt, darunter sowohl endogene Moleküle wie Steroide, Fettsäuren und bestimmte Vitamine als auch exogene Verbindungen wie Medikamente und Umweltgifte. Die Hauptfunktion des Enzyms besteht darin, die Monooxygenierung dieser Substrate zu katalysieren, ein biochemischer Prozess, der typischerweise zur Einfügung eines Sauerstoffatoms in das Substrat führt, wodurch es wasserlöslicher wird und somit seinen weiteren Stoffwechsel oder seine Ausscheidung aus dem Körper erleichtert. Dieser oxidative Prozess ist ein entscheidender Schritt in den Entgiftungs- und Biotransformationswegen, die die zelluläre und systemische Homöostase aufrechterhalten, insbesondere in der Leber, wo Cytochrom-P450-Enzyme am häufigsten exprimiert werden. CYP2B19-Inhibitoren sind in der Regel kleine Moleküle, die an das aktive Zentrum des Enzyms binden und so verhindern, dass es mit seinen natürlichen Substraten interagiert. Diese Inhibitoren können wirken, indem sie die Substrat-Bindungstasche besetzen und so den Zugang von Substraten zur katalytischen Stelle blockieren, oder indem sie Konformationsänderungen induzieren, die die katalytische Effizienz des Enzyms verringern. Die Entwicklung von CYP2B19-Inhibitoren erfordert oft ein gründliches Verständnis der dreidimensionalen Struktur des Enzyms, insbesondere der Regionen, die an der Substraterkennung und Katalyse beteiligt sind. Durch die Hemmung von CYP2B19 können Forscher seine spezifische Rolle in verschiedenen Stoffwechselprozessen untersuchen und Aufschluss darüber geben, wie dieses Enzym zum breiteren Stoffwechselnetzwerk beiträgt, das von der Cytochrom-P450-Superfamilie gesteuert wird. Die Untersuchung von CYP2B19-Inhibitoren liefert wertvolle Erkenntnisse über die Substratspezifität des Enzyms, seine Rolle im Stoffwechsel bestimmter Verbindungen und seine Wechselwirkungen mit anderen Enzymen innerhalb der Cytochrom-P450-Familie. Diese Forschung verbessert unser Verständnis der vielfältigen Funktionen von Cytochrom-P450-Enzymen und ihrer Bedeutung für die Aufrechterhaltung des Gleichgewichts von Stoffwechselprozessen in biologischen Systemen.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Fluconazole | 86386-73-4 | sc-205698 sc-205698A | 500 mg 1 g | ¥609.00 ¥948.00 | 14 | |
Fluconazol, ein direkter Inhibitor von CYP2B19, stört dessen Häm-Bindung und Monooxygenase-Aktivitäten. Diese Störung erstreckt sich auch auf xenobiotische katabolische Prozesse, was auf eine Rolle bei zellulären Entgiftungsmechanismen und der Reaktionsmodulation hindeutet. | ||||||
Ketoconazole | 65277-42-1 | sc-200496 sc-200496A | 50 mg 500 mg | ¥711.00 ¥2990.00 | 21 | |
Ketoconazol hemmt CYP2B19 direkt und beeinflusst dessen Häm-Bindungs- und Monooxygenase-Aktivitäten. Diese Modulation erstreckt sich auf steroidale Stoffwechselprozesse, was auf eine mögliche Rolle bei der Regulierung der Steroidbiosynthese hindeutet. | ||||||
Efavirenz | 154598-52-4 | sc-207612 | 10 mg | ¥1929.00 | 3 | |
Efavirenz, ein direkter Hemmer von CYP2B19, beeinflusst dessen Häm-Bindungs- und Monooxygenase-Aktivitäten. Diese Interferenz erstreckt sich auf xenobiotische katabolische Prozesse, was auf eine potenzielle Rolle bei zellulären Entgiftungsmechanismen und der Reaktionsregulation hindeutet. | ||||||
Miconazole | 22916-47-8 | sc-204806 sc-204806A | 1 g 5 g | ¥745.00 ¥1805.00 | 2 | |
Miconazol unterbricht als direkter Hemmer von CYP2B19 dessen Häm-Bindungs- und Monooxygenase-Aktivitäten. Diese Interferenz erstreckt sich auf xenobiotische katabolische Prozesse, was auf eine Rolle bei zellulären Entgiftungsmechanismen und der Reaktionsmodulation hindeutet. | ||||||
Clarithromycin | 81103-11-9 | sc-205634 sc-205634A | 100 mg 250 mg | ¥869.00 ¥1376.00 | 1 | |
Clarithromycin dient als direkter Hemmstoff von CYP2B19 und beeinflusst dessen Häm-Bindungs- und Monooxygenase-Aktivitäten. Diese Modulation erstreckt sich auch auf xenobiotische katabolische Prozesse, was auf eine mögliche Rolle bei zellulären Entgiftungsmechanismen und der Reaktionsregulierung hindeutet. | ||||||
Ritonavir | 155213-67-5 | sc-208310 | 10 mg | ¥1399.00 | 7 | |
Ritonavir wirkt als direkter Inhibitor von CYP2B19 und beeinflusst dessen Häm-Bindungs- und Monooxygenase-Aktivitäten. Diese Interferenz erstreckt sich auch auf xenobiotische katabolische Prozesse, was auf eine mögliche Rolle bei zellulären Entgiftungsmechanismen und der Reaktionsmodulation hindeutet. | ||||||
FK-506 | 104987-11-3 | sc-24649 sc-24649A | 5 mg 10 mg | ¥880.00 ¥1704.00 | 9 | |
Tacrolimus hemmt CYP2B19 direkt und beeinflusst dessen Häm-Bindungs- und Monooxygenase-Aktivitäten. Diese Interferenz erstreckt sich auf xenobiotische katabolische Prozesse, was auf eine potenzielle Rolle bei zellulären Entgiftungsmechanismen und der Reaktionsmodulation hindeutet. | ||||||
Terbinafine | 91161-71-6 | sc-338609 | 100 mg | ¥6318.00 | 1 | |
Terbinafin, ein direkter Hemmer von CYP2B19, stört dessen Häm-Bindungs- und Monooxygenase-Aktivitäten. Diese Störung erstreckt sich auf xenobiotische katabolische Prozesse, was auf eine Rolle bei zellulären Entgiftungsmechanismen und der Reaktionsmodulation hindeutet. | ||||||
Fluoxetine | 54910-89-3 | sc-279166 | 500 mg | ¥3588.00 | 9 | |
Fluoxetin dient als direkter Hemmer von CYP2B19 und beeinflusst dessen Häm-Bindungs- und Monooxygenase-Aktivitäten. Diese Modulation erstreckt sich auf xenobiotische katabolische Prozesse, was auf eine mögliche Rolle bei zellulären Entgiftungsmechanismen und der Reaktionsregulierung hindeutet. | ||||||
Disulfiram | 97-77-8 | sc-205654 sc-205654A | 50 g 100 g | ¥598.00 ¥1004.00 | 7 | |
Disulfiram wirkt als direkter Inhibitor von CYP2B19 und beeinträchtigt dessen Häm-Bindungs- und Monooxygenase-Aktivitäten. Diese Modulation erstreckt sich auf xenobiotische katabolische Prozesse, was auf eine Rolle bei zellulären Entgiftungsmechanismen und der Reaktionsmodulation hindeutet. | ||||||